Nie wieder eine Brille: Das sollten Sie als Laser-Patient wissen!

Nie wieder eine Brille: Das sollten Sie als Patient über die Laserverfahren wissen

Mehr als die Hälfte aller Deutschen tragen eine dauerhaft benötigte Brille. Die Kurzsichtigkeit wird am häufigsten diagnostiziert. Das tägliche Tragen der Brille ist für viele Betroffene jedoch eine Zumutung und wird als lästig empfunden. Die Lösung des ganzen Übels ist die Laser-Operation. Immer mehr Brillenträger entscheiden sich unter den Laser zu legen. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die je nach vorhandener Sehschwäche unterschiedliche Erfolge vorweisen.

Wenn Sie vorhaben die Brille endgültig abzulegen, sollten Sie sich umfassend mit dem Thema und den Verfahren auseinandersetzen. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle die ersten wichtigen Informationen geben, damit Sie die Voruntersuchungen beim Arzt bereits mit einem fundamentalen Grundwissen beginnen können.

Das geschieht beim Augen-Lasern

Das Augen-Lasern ist mit unterschiedlichen Methoden möglich. Die Durchführungsweise ist jedoch grundlegend gleich. Die Hornhaut wird bei der entsprechenden Behandlungsmethode so verändert, dass das einfallende Licht anders gebrochen wird und die Sehkraft wieder vollständig hergestellt wird. Abgetragen werden dabei lediglich Hundertstel Millimeter. Die Eingriffe sind nach wenigen Minuten vollständig beendet.

Behoben werden können mit der Laser-Methode Ihrer Wahl Kurzsichtigkeiten und Weitsichtigkeiten. Jedoch sollten Sie bedenken, dass nicht jedes Verfahren geeignet erscheint. Bevor eine Laser-Methode in Anspruch genommen werden kann, müssen Sie ein Vorgespräch beim Arzt absolvieren. In diesem Gespräch erfahren Sie, ob sie gesundheitlich für einen solchen Eingriff bereit sind und ob die Hornhaut die entsprechende Dicke aufweist, um gelasert zu werden.

Die Methoden für eine Laser-OP

In Deutschland gibt es verschiedene Methoden für die Laser-OP. Die Verfahren unterscheiden sich in der Operationsweise und natürlich in der Kostengestaltung.

  • PRK-Verfahren: Die PRK-Methode ist das älteste Behandlungsverfahren und wird nur noch selten in Deutschland angewendet. Bevor ein Laser zum Einsatz kommt wird die oberste Schicht der Hornhaut abgetragen. Das Behandlungsverfahren ist mit einem Kostenfaktor von rund 3000 Euro behaftet. Die Heilungszeit kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Zusätzlich entstehen den meisten Patienten nach der OP Schmerzen.
  • ReLEx smile-Methode: Die Smile –Methode ist das neuste Behandlungsverfahren und wird mit einem Kostenfaktor von 2500 pro Auge berechnet. Die Behandlungsmethode erfolgt vollkommen mit Laser, sodass keine Schnitte vorab gesetzt werden müssen.
  • LASEK-Methode: Die LASEK-Methode ist schonend und dauert nur wenige Minuten. Bevor der Laser zum Einsatz kommt, wird ein kleiner Teil der Hornhaut abgetragen, dazu setzt der Arzt einen minimalen Schnitt. Hierbei entstehen Kosten von insgesamt 3500 Euro.
  • Femto-LASIK–Methode: Bei dieser OP-Methode wird ein kleiner Teil der Hornhaut aufgeklappt. Der Laser behebt die darunterliegenden Schichten. Nach der Behandlung wird das Läppchen wieder geschlossen. Die Kosten belaufen sich auf 4000 Euro.

Welche Risiken gibt es?

Es handelt sich um eine OP, darüber sollten Sie sich immer im Klaren sein. Bei einer Laser-OP wird natürlich ein langanhaltendes Ergebnis erwünscht. Das ist mit unter der größte Vorteil. Obwohl die OP nur wenige Sekunden andauert kann es zu schweren Folgen kommen, wenn die Operation Komplikationen aufweist. Die Gefahr bei einer falschen OP blind zu werden, ist immer allgegenwärtig.

Auch nach einer erfolgreichen OP kann es zu Schwierigkeiten kommen, denn die Augen neigen danach zur Trockenheit, Nachtblindheit und zur Überempfindlichkeit. Weitere Informationen kann vom jeweiligen Arzt eingeholt werden.

 

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