Welchen Zeitaufwand verursacht eine LASIK-Behandlung?

Welchen Zeitaufwand verursacht eine LASIK-Behandlung?

Da die LASIK-Operation nicht nur aus dem Eingriff selbst besteht, muss man auch sämtliche Vor- und Nachuntersuchungen mit in die Kalkulation des Zeitaufwandes einbeziehen. Genau genommen ist die eigentliche Operation sogar nur der kleinste Teil der gesamten Behandlung, sie dauert in der Regel nicht länger als etwa 15 – 20 Minuten. In diesem Zeitrahmen ist auch das Einstellen und Programmieren des Lasers berücksichtigt, der eigentliche Gewebeabtrag im Auge – also die wirkliche Korrektur der Fehlsichtigkeit – ist in wenigen Sekunden erledigt.

Die Berechnung des gesamten Zeitaufwandes beginnt mit den Voruntersuchungen, in deren Rahmen die Augen umfassend und fachmännisch mit verschiedenen Instrumenten untersucht werden. Dabei wird die vorhandene Fehlsichtigkeit festgestellt und dokumentiert. Wichtig: Wer Kontaktlinsen trägt, darf diese in den letzten zwei Wochen vor der Operation nicht mehr einsetzen, da das Material die Oberfläche der Hornhaut dahingehend beeinflussen kann, dass diese nicht mehr ihre natürliche Regelmäßigkeit aufweist. Somit können die Messwerte der Voruntersuchungen entsprechend beeinträchtigt werden, was auch Einfluss auf das Ergebnis der Augenlaserbehandlung hat.

Für die Vorsorgeuntersuchungen muss also genügend Zeit einkalkuliert werden. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass dem Patienten zur Feststellung der Fehlsichtigkeit spezielle Augentropfen verabreicht werden, die seine Pupillen erweitern. Dadurch wird die optimale Feststellung der Fehlsichtigkeit ermöglicht. Da sich mit erweiterten Pupillen jedoch keine optimale Sicht ergibt, darf der Patient am Tag der Voruntersuchung kein Auto, Motorrad etc. fahren. Auch dieser Umstand sollte mit in die Zeitkalkulation einbezogen werden.

Es werden verschiedene Voruntersuchungen mit unterschiedlichen Instrumenten durchgeführt, unter anderem mit einer Spaltlampe. Sind alle Voruntersuchungen abgeschlossen, steht zunächst ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt an, in dem sämtliche Formalitäten für den Eingriff geklärt werden. Dabei wird auch der Termin für die Operation festgelegt.

Die eigentliche Operation beginnt mit einer gründlichen Desinfektion der gesamten Umgebung des zu behandelnden Auges. Anschließend wird eine örtliche Betäubung eingeleitet, die heute zumeist durch spezielle Augentropfen geschieht. Innerhalb weniger Minuten ist das Auge betäubt, die Laserbehandlung kann beginnen. Inklusive der Einstellungs- und Vorbereitungsarbeiten am Lasergerät ist die Operation nach etwa 15 Minuten abgeschlossen, anschließend muss der Patient das Auge für etwa 30 weitere Minuten geschlossen halten. Im Anschluss folgt die erste Untersuchung des Operationsergebnisses, welche allerdings nur vorläufiger Natur ist. Sofern keine Komplikationen aufgetreten sind, kann der Patient nach der ersten Nachuntersuchung die Augenklinik verlassen. Zuvor wird allerdings noch ein Kontrolltermin vereinbart, der meist am darauf folgenden Tag stattfindet.

Nach dem erfolgten Eingriff sollte das betreffende Auge für etwa zwei bis drei Tage keinen erhöhten Belastungen ausgesetzt werden, damit es sich an die neue Situation stressfrei gewöhnen kann. Dies gilt insbesondere für sportliche Betätigungen oder Tätigkeiten im Beruf, die mit entsprechenden Gefahren für die Augen verbunden sind.

Von den ersten Voruntersuchungen bis zum abgeschlossenen Eingriff inklusive Nachheilung sollte man zusammen etwa drei Wochen einplanen. Somit lässt sich eine Augenlaserbehandlung bequem mit dem Jahresurlaub im Sommer zusammenlegen. Damit sind die optimalen Voraussetzungen dafür geschaffen, das Ganze möglichst bequem und stressfrei zu erledigen.

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