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Nie wieder eine Brille: Das sollten Sie als Laser-Patient wissen!

Nie wieder eine Brille: Das sollten Sie als Patient über die Laserverfahren wissen

Mehr als die Hälfte aller Deutschen tragen eine dauerhaft benötigte Brille. Die Kurzsichtigkeit wird am häufigsten diagnostiziert. Das tägliche Tragen der Brille ist für viele Betroffene jedoch eine Zumutung und wird als lästig empfunden. Die Lösung des ganzen Übels ist die Laser-Operation. Immer mehr Brillenträger entscheiden sich unter den Laser zu legen. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die je nach vorhandener Sehschwäche unterschiedliche Erfolge vorweisen.

Wenn Sie vorhaben die Brille endgültig abzulegen, sollten Sie sich umfassend mit dem Thema und den Verfahren auseinandersetzen. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle die ersten wichtigen Informationen geben, damit Sie die Voruntersuchungen beim Arzt bereits mit einem fundamentalen Grundwissen beginnen können.

Das geschieht beim Augen-Lasern

Das Augen-Lasern ist mit unterschiedlichen Methoden möglich. Die Durchführungsweise ist jedoch grundlegend gleich. Die Hornhaut wird bei der entsprechenden Behandlungsmethode so verändert, dass das einfallende Licht anders gebrochen wird und die Sehkraft wieder vollständig hergestellt wird. Abgetragen werden dabei lediglich Hundertstel Millimeter. Die Eingriffe sind nach wenigen Minuten vollständig beendet.

Behoben werden können mit der Laser-Methode Ihrer Wahl Kurzsichtigkeiten und Weitsichtigkeiten. Jedoch sollten Sie bedenken, dass nicht jedes Verfahren geeignet erscheint. Bevor eine Laser-Methode in Anspruch genommen werden kann, müssen Sie ein Vorgespräch beim Arzt absolvieren. In diesem Gespräch erfahren Sie, ob sie gesundheitlich für einen solchen Eingriff bereit sind und ob die Hornhaut die entsprechende Dicke aufweist, um gelasert zu werden.

Die Methoden für eine Laser-OP

In Deutschland gibt es verschiedene Methoden für die Laser-OP. Die Verfahren unterscheiden sich in der Operationsweise und natürlich in der Kostengestaltung.

  • PRK-Verfahren: Die PRK-Methode ist das älteste Behandlungsverfahren und wird nur noch selten in Deutschland angewendet. Bevor ein Laser zum Einsatz kommt wird die oberste Schicht der Hornhaut abgetragen. Das Behandlungsverfahren ist mit einem Kostenfaktor von rund 3000 Euro behaftet. Die Heilungszeit kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Zusätzlich entstehen den meisten Patienten nach der OP Schmerzen.
  • ReLEx smile-Methode: Die Smile –Methode ist das neuste Behandlungsverfahren und wird mit einem Kostenfaktor von 2500 pro Auge berechnet. Die Behandlungsmethode erfolgt vollkommen mit Laser, sodass keine Schnitte vorab gesetzt werden müssen.
  • LASEK-Methode: Die LASEK-Methode ist schonend und dauert nur wenige Minuten. Bevor der Laser zum Einsatz kommt, wird ein kleiner Teil der Hornhaut abgetragen, dazu setzt der Arzt einen minimalen Schnitt. Hierbei entstehen Kosten von insgesamt 3500 Euro.
  • Femto-LASIK–Methode: Bei dieser OP-Methode wird ein kleiner Teil der Hornhaut aufgeklappt. Der Laser behebt die darunterliegenden Schichten. Nach der Behandlung wird das Läppchen wieder geschlossen. Die Kosten belaufen sich auf 4000 Euro.

Welche Risiken gibt es?

Es handelt sich um eine OP, darüber sollten Sie sich immer im Klaren sein. Bei einer Laser-OP wird natürlich ein langanhaltendes Ergebnis erwünscht. Das ist mit unter der größte Vorteil. Obwohl die OP nur wenige Sekunden andauert kann es zu schweren Folgen kommen, wenn die Operation Komplikationen aufweist. Die Gefahr bei einer falschen OP blind zu werden, ist immer allgegenwärtig.

Auch nach einer erfolgreichen OP kann es zu Schwierigkeiten kommen, denn die Augen neigen danach zur Trockenheit, Nachtblindheit und zur Überempfindlichkeit. Weitere Informationen kann vom jeweiligen Arzt eingeholt werden.

 

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Augenlasern Türkei: Erfahrungsbericht von Franziska

Augenlasern Türkei – Erfahrungsbericht

Die Reisebloggerin Franziska Reichel berichtet über ihre Erfahrungen mit der Agentur Health Travels und der Augenklinik Bati Göz. (www.coconut-sports.de)

Um das Jahr 2016 doch noch mit einem positiven Erlebnis abzuschließen, habe ich mich entschlossen mir einen seit langem gehegten Wunsch endlich zu erfüllen: Ich bin nach Istanbul gereist und habe mir dort im Bati Göz Augenzentrum meine Fehlsichtigkeit durch eine Laserbehandlung korrigieren lassen.

Eure Reaktionen auf meine ersten Facebook-Posts waren überwältigend, sodass ich denke, dass meine Erfahrungen in der Türkei viele von euch brennend interessieren. Aus diesem Grund möchte ich euch von den Erlebnissen mit Health Travels (Agentur für Gesundheitsreisen) und dem Augenzentrum Bati Göz in Istanbul berichten.

Augenlasern in Istanbul? Was hat mich dorthin gebracht?

Die Fehlsichtigkeit meiner Augen ist schon seit etlichen Jahren ein wichtiges Thema in meinem Leben. Ich liebe Outdoorsport wie Surfen, andererseits auch Kickboxen und schlafe so manche Nacht einfach auf der Couch ein. Alles Gewohnheiten und Freizeitaktivitäten, die von Kontaktlinsen und Brillen nur behindert würden. Tränende Augen, regelmäßig verlorene Kontaktlinsen und das ständige Gefummel mit den Kontaktlinsen während meiner Reisen – wirklich, von Sehhilfen haben ich bereits seit Jahren genug.

Mit der Möglichkeit einer Laserbehandlung für meine Augen habe ich mich bereits vor geraumer Zeit in Gedanken beschäftigt. Warum ich es noch nicht gewagt habe? Wie ihr euch vielleicht denken könnt – der Preis natürlich. Diese Behandlung hätte ich liebend gern in einer deutschen Klinik machen lassen. Besonders wegen der Nachsorge und sowieso wegen der Risiken sind deutsche Ärzte doch vertrauter.

Die Unterschiede im Preis für das Augenlasern sind jedoch in anderen Ländern und Kliniken ziemlich groß. Durch meinen Job kann ich aber richtig günstig fliegen und bin deshalb im Ausland auf die Suche gegangen. Außer natürlich Deutschland habe ich Thailand, die Türkei und Südkorea näher unter die Lupe genommen. Obwohl Bangkok und Seoul mit ihren Preisen für das Augenlasern die türkischen Angebote deutlich unterboten, Kliniken und Ärzte ähnlich gut aufgestellt sind, habe letztendlich die Türkei vorgezogen. Einerseits aufgrund der kurzen Flugzeit und andererseits, weil ich die Organisation einer Agentur überlassen wollte, damit ich weniger Stress habe.

Augenlaserbehandlung in Istanbul mit Health Travels – meine Erfahrungen

Health Travels, meine Agentur brauchte ich nicht lange suchen, da zwei Freundinnen mir empfohlen haben dort anzufragen. Wie praktisch, Health Travels hatte gerade zum Jahresende ein besonderes Angebot: Für eine Wavefront-Femto-Lasik brauchte ich nur 1.190 Euro bezahlen. In diesem Preis waren enthalten:
– die Laserbehandlung beider Augen im Augenzentrum Bati Göz
– alle Voruntersuchungen und Nachuntersuchung
– Medikamente wie zum Beispiel Augentropfen
– zwei Nächte im Vier-Sterne-Hotel (in meinem Fall das ‚Mercure Altunizade‘ Istanbul, fünf Minuten bis zur Klinik) inklusive Frühstück (je Folgenacht etwa vierzig Euro)
– Betreuung in deutscher Sprache im Augenzentrum Bati Göz
– fünfzehn Jahre Garantie auf die Behandlung
– Rundumservice mit Shuttle zwischen Airport, Hotel und Augenklinik.

Die Betreuung durch Health Travels hat dabei perfekt funktioniert. Die Shuttlefahrer waren stets freundlich und pünktlich wie auch hilfsbereit. Meine Betreuung im Augenzentrum unterlag Mesut und Arzu. Beide sprechen Englisch, Deutsch und natürlich Türkisch fließend. Der Oberarzt sowie die Augenärztin sprechen ebenso fließend Englisch. Beruhigend war für mich besonders, dass die einzelnen Untersuchungs- wie auch Behandlungsschritte mir immer von Mesut und Arzu deutlich auf Deutsch erklärt wurden.

Das Bati Göz Augenzentrum in Istanbul – meine Erfahrungen

Eine Femto-Lasik gilt in Istanbul als Standardverfahren und befindet sich technisch gesehen auf gleicher Höhe mit einer Behandlung in Deutschland. Da durch die niedrigen Kosten viele internationale Patienten nach Istanbul reisen, sind hier inzwischen etliche Kliniken zu finden. Das Bati Göz Augenzentrum gehört zu den besten Adressen und kann verschiedene Auszeichnungen wie beispielsweise das ISO-9001-Qualitäts-Zertifikat vorweisen, die weltweit anerkannt sind.

Die Fachärzte der Bati Göz Klinik führen jedes Jahr mehr als 1.000 Laserbehandlungen durch. Außer der Wavefront-Femto-Lasik sind die ReLEx-Smile und die Wavefront-PRK/Lasek weitere Methoden, die eingesetzt werden, um Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Meine oben genannte Paket-Buchung hätte mit einer ReLEx-Smile-Technik ungefähr 2.100 Euro und mit der Wavefront-PRK/Lasek 990 Euro gekostet.

Wie läuft die Voruntersuchung ab?

Um pünktlich zur Voruntersuchung vormittags im Augenzentrum vor Ort zu sein, ist es empfehlenswert, bereits einen Tag eher im Hotel einzuchecken. Zum Umfang der Voruntersuchung gehört eine Messung der Dioptrien, die die aktuelle Brille aufweist, die computergesteuerte Ermittlung der Dioptrienwerte (Autorefraktometer), Messung der Augeninnendruckwerte, der WaveScan (Wellenfront-Analyse) sowie eine Untersuchung der Hornhaut, um deren Stärke zu ermitteln.

Anschließend bat mich die Augenärztin zu einem Gespräch, in dem sie mich umfassend zu der Methode beriet. Da meine Werte eine ReLEx-Smile wie auch Wavefront-Femto-Lasik zuließen, stimmte ich der günstigeren Variante zu.

Mehr als neunzig Prozent aller Patienten sind für eine der genannten Laserbehandlungen qualifiziert. Bei manchen Patienten ist jedoch nur die minimalinvasive ReLEx-Smile-Technik anzuwenden, da hierbei die oberste Schicht der Hornhaut fast komplett unberührt bleibt. Ist keine der drei Varianten für euch geeignet (beispielsweise bei extrem dünner Hornhaut), gehen die Kosten der Voruntersuchung (etwa 75 Euro) sowie eine Übernachtung (circa 40 Euro) zu euren Lasten. Da Istanbul mich als Metropole sowieso sehr reizte und Fliegen für mich günstig ist, bin ich dieses Risiko eingegangen. Wenn ihr auf Nummer sichergehen wollt, könnt ihr vorher zu Hause einen kurzen Check beim deutschen Augenarzt durchführen lassen. Entscheidend ist allerdings die Untersuchung in Istanbul.

Die Wavefront-Femto-Lasik – Vorbereitung und Ablauf

Verläuft die Voruntersuchung positiv, wird der Termin für den Eingriff festgelegt. Dieser findet normalerweise am Nachmittag statt. Mir wurde der Termin glücklicherweise am Vormittag zugewiesen. Als Vorbereitung musste ich sterile OP-Bekleidung sowie den obligatorischen Haarschutz anziehen. Im Anschluss wurden mir Augentropfen verabreicht, die als lokale Betäubung fungierten. Zur Durchführung der Wavefront-Femto-Lasik wird ein Excimer-Laser und Femto-Laser (Zeiss MEL 90 und Carl Zeiss VisuMax) eingesetzt.

Die Laserbehandlung beginnt danach mit der Desinfizierung der Augen. Nachfolgend wird das Gesicht mit einer Maske abgedeckt, wobei das jeweils zu behandelnde Auge offen liegen bleibt. Anschließend ‚installiert‘ die Augenärztin eine Lidsperre, die unverhofftes Blinzeln verhindert. Als nächstes habe ich ein Druckgefühl empfunden – dies war der Saugring, der als Abstandshalter zwischen Auge und Femto-Laser dient. Der anschließende Laserschnitt durch den Femtosekundenlaser nahm mir nur kurz die Sicht. Dieser Vorgang wird danach beim anderen Auge in gleicher Weise vorgenommen.

Der vorbereitete Hornhautflap wird im zweiten Arbeitsschritt angehoben, damit die Fehlsichtigkeit mittels Excimer-Laser korrigiert werden kann. Während dieser Zeit musste ich absolut gerade schauen und mich dabei auf einen Lichtpunkt fokussieren. Die Wavefront-Femto-Lasik dauert etwa komplett etwa 15-20 Minuten. Nach der Augen-OP erhielt ich von der Augenärztin eine Schutz-Kontaktlinse eingesetzt, die bei der Nachuntersuchung am Folgetag wieder ganz entfernt wurde.

Wie stark zeigen sich Schmerzen nach dem Augenlasern?

Bei dem eigentlichen Eingriff habe ich keine Schmerzen gespürt. Ich empfand die Augen-OP nicht einmal als unangenehm. Dies hört sich bestimmt etwas gruselig an, wenn ich bedenke, dass es beim Lasern sogar kurz etwas verbrannt gerochen hat – aber faszinierend. Bis etwa sechzig Minuten nach dem Augenlasern war ich ohne Schmerzen und konnte bereits wunderbar scharf sehen.

Nach diesen sechzig Minuten begann für mich allerdings der eigentliche Horror. Beide Augen brannten und tränten dermaßen, dass ich fast dachte, sie lösen sich gleich ab. Selbst nach drei Ibuprofen hielten diese Schmerzen noch fast zwei/drei Stunden an und waren für mich kaum erträglich. Mir wurde allerdings erklärt, dass diese Empfindung bei jedem Patienten anders auftritt. Manche frisch ‚Gelaserten‘ empfinden sogar keinen Schmerz.

Die Schmerzen verschwanden jedoch gerade, als ich die Augenärztin anrufen wollte. Binnen zwanzig Minuten hörte das Tränen meiner Augen auf und etwa ein/zwei Stunden danach war ich bereits wieder draußen unterwegs zum Restaurant. Diesem Rat solltet ihr nicht wirklich folgen. Sollte ich diesen Eingriff noch einmal vornehmen lassen, würde ich sofort danach Schmerzmittel einwerfen.

Was solltet ihr nach dem Augenlasern beachten?

Direkt im Anschluss an die Wavefront-Femto-Lasik wurden mir drei unterschiedliche Augentropfen gegeben: Tränen-Ersatzmittel, Antibiotika sowie Kortison. Hierzu gab es einen ‚Tropf-Plan‘, den ich speziell während der ersten Tage exakt einhalten musste. Kortison und Antibiotikum wurden nach sieben/zehn Tagen abgesetzt – das Tränen-
Ersatzmittel soll jedoch über drei/fünf Monate pro Tag etwa vier Mal angewendet werden. Der besondere Vorteil beim Augenlasern in Istanbul: Sämtliche Medikamente sind hier derart günstig, sodass ich mir für etwa dreißig Euro einen Vorrat für mehrere Monate mitnehmen konnte.

Nach Abschluss der Wavefront-Femto-Lasik

Am Folgetag wie auch am darauffolgenden Tag sollten die Augen keinesfalls mit Wasser in Berührung kommen. Meine Augenärztin gab mir den Tipp, mein Gesicht in dieser Zeit lediglich mit feuchten Reinigungstüchern zu behandeln und Duschen zu vermeiden. Direkt nach der Augen-OP erhielt ich zusätzlich eine Schutzbrille, die ich in der ersten Nacht tragen sollte, um eine versehentliche Berührung der Augen zu vermeiden. Diese Brille war mir auch später draußen im Regen eine Hilfe – auch wenn es sehr merkwürdig ausgesehen haben muss.

Die Nachkontrolle fand am Morgen nach der Laserbehandlung statt. In deren Verlauf wurden die Messungen erneut vorgenommen, die während der Voruntersuchung erstmals aufgenommen wurden. Der Oberarzt hat meine beiden Augen danach gründlich untersucht. Glücklicherweise war alles gut verlaufen, sodass ich den weiteren Tag für Sightseeing im faszinierenden Istanbul nutzen konnte.

Nachsorge, Sport und Make-up

In den sieben Tagen nach der Augen-OP ist Make-up tabu. Direkte Berührungen oder sogar reiben ist innerhalb von vierzehn Tagen ebenso wenig empfehlenswert. Sportliche Aktivitäten sind während dieses Zeitrahmens ebenfalls nicht erlaubt. Bei Sportarten, die die Augen mit viel Druck belasten wie beispielsweise Kraftsport oder Boxen ist eine Pause von vier Wochen zwingend. Ähnlich verhält es sich mit Sauna-/Schwimmbadbesuchen: vier Wochen tabu.

Zurück aus der Türkei – Empfehlungen für zu Hause

Für die nächste Zeit in Deutschland bekam ich den Rat, den Tropf-Plan weiterhin genau einzuhalten. Außerdem wurde mir ans Herz gelegt, vier Wochen später und noch einmal drei Monate danach einen Augenarzt aufzusuchen. Habe ich allerdings spezielle Fragen, kann mir auch Health Travels als begleitende Agentur helfen und meine Anliegen an das Augenzentrum Bati Göz und die Fachärzte dort weiterleiten.

Augenlasern in der Bati Göz Klinik, was muss vorher beachtet werden

– Circa zehn Tage, bevor die Behandlung stattfindet, sind weiche Kontaktlinsen zu vermeiden. Harte Linsen sind sogar schon drei/vier Wochen vor der Augen-OP zu entfernen.
– Als Schmerzmittel wird Paracetamol oder Ibuprofen empfohlen – kein Aspirin, da dieses Medikament als Blutverdünner gilt.
– Ihr müsst in den türkischen Augenzentren euren Personalausweis/Reisepass vorlegen.
– Nehmt unbedingt eine größere Sonnenbrille als Schutz mit, falls ihr euch Istanbul anschließend ansehen möchtet, da eure Augen sehr lichtempfindlich nach einer Wavefront-Femto-Lasik reagieren.
– Der Tag des Eingriffs ist für Make-up oder Augencreme grundsätzlich tabu.
– Im Augenzentrum Bati Göz könnt ihr entweder mit Kreditkarte oder in bar mit Euro bezahlen. Berechnet eure Bank für Kreditkartenzahlung die üblichen Auslands-Einsatzgebühren, können schon einmal locker zwanzig Euro auflaufen. Es ist also lohnenswert, sich vorher mit Bargeld zu versorgen.

Fazit: Lohnt sich Augenlasern in Istanbul/Türkei?

Es kann leider in wenigen Ausnahmefällen vorkommen, dass die Messwerte der Augen nach einer Wavefront-Femto-Lasik sich doch wieder negativ verändern. Tritt bei mir dieser Fall ein, wird in der Augenklinik Bati Göz nachgelasert. Da es sich hier um einen Garantiefall handeln würde, ist die Nachbehandlung kostenfrei. Den Flug wie auch die Übernachtung müsste ich jedoch aus eigener Tasche bezahlen. Hoffentlich bleibt mir dieser Stress erspart.

Wird doch eine weitere Laserbehandlung nötig, ist eine Klinik mit Standort in Deutschland also klar im Vorteil. Treten Komplikationen auf, ist der Ort, an dem die Wavefront-Femto-Lasik vorgenommen wurde, relativ egal. Augenärzte stehen schließlich in jeder größeren Stadt zur Verfügung und sollten heutzutage mit der Technologie einer Lasik und ihrer Nachsorge vertraut sein. Für Letztere kann ich in Deutschland einen beliebigen Augenarzt aufsuchen. Die Nachuntersuchung ähnelt dabei der jährlichen Routinekontrolle für Fehlsichtige.

Je nachdem welche Augenklinik ihr in Istanbul/Türkei durch Vermittlung von Health Travels auswählt, ihr könnt ungefähr 600 bis mehr als 1.000 Euro für eine Behandlung mit Wavefront-Femto-Lasik sparen. Bei Anwendung der ReLEx-Smile-Technik zeigt sich ein wesentlich höherer Preisunterschied. Ihr müsst von dieser Ersparnis allerdings noch eure Flugkosten abrechnen. Speziell in den Herbst- und Winterwochen (ideale Zeit für die Augen-OP) könnt ihr bereits Flüge nach Istanbul für weniger als 150 Euro finden. Ohne professionelle Organisation durch eine Agentur verringert sich der Preis natürlich weiter – diese Variante war für meine Reise jedoch keine Option.

Ob sich die weitere Kostenersparnis für euch rechnet, müsst letztendlich ihr ganz individuell entscheiden. Die persönlichen Erfahrungen, die ich mit Health Travels wie auch mit dem Augenzentrum Bati Göz gemacht habe, waren durchweg sehr gut. Also kann ich euch die Klinik in Istanbul sowie die Agentur guten Gewissens weiterempfehlen. Nach meiner Erfahrung ist es sehr lohnenswert, das Augenlasern mit einer Sightseeing-Tour in Istanbul zu verbinden. Istanbul ist einzigartig schön und kann direkt mit neuen Augen bewundert werden.

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Neues Laserverfahren behebt Fehlsichtigkeit!

Neues Laserverfahren behebt Fehlsichtigkeit

In Deutschland benötigen rund 70 % aller Bürger eine Sehhilfe, sind jedoch mit dem stetigen Tragen von Kontaktlinsen und Brillen nicht zufrieden. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Betroffenen für eine Laser-Operation. Das 2016 eingeführte Verfahren ReLEx-Smile, welches aktuell als sehr neu gilt, wird beim Vorhaben einer Sehkorrektur häufig in Betracht gezogen. Was genau das Verfahren bietet und wie das Laser-Verfahren abläuft möchten wir genauer erklären, damit auch Sie bald die Brille im Schrank lassen können.

Das ReLEx-Smile-Verfahren: Fakten zum Verfahren

Patienten die sich für eine Korrektur der Sehschwäche entscheiden werden darüber aufgeklärt, dass beim Laserverfahren die Hornhaut verändert wird. Neben den ReLEx-Smile-Verfahren, welches immer noch als Neuheit gilt, wird sehr häufig das Lasik-Verfahren, auch Laserinsitu-Keratomileusis genannt, verwendet.

Beim Lasik-Verfahren arbeitet der Chirurg mit einem Skalpell. Damit wird aus dem Auge ein kreisrundes Hornhautdeckelchen geschnitten und zur Seite geklappt. Die darunter befindlichen Schichten werden dann mit einem Laser bearbeitet. Man nennt dieses Verfahren speziell Femto-Lasik. Das reine Lasik-Verfahren beinhaltet die per Hand vorgenommenen Bearbeitungen der Schichten unter dem Hornhautdeckelchen. Das ReLEx-Smile –Verfahren unterscheidet sich deutlich vom Lasik-Verfahren. Der Unterschied ist, dass beim ReLEx-Smile-Verfahren das Auge vollständig in Takt bleibt. Es werden also keine weiteren Schnitte vorgenommen.

Durch diese sanfte Behandlung entscheiden sich viele Patienten für das ReLEx-Smile-Verfahren. Experten raten immer wieder zum ReLEx-Smile-Verfahren, denn das Auge wird weniger Risiken ausgesetzt und die Behandlung verläuft schonender.

Der Ablauf einer ReLEx-Smile -OP

Die ReLEx-Smile –Operation ist schonender und effektiver als bisherige Behandlungsmethoden. Die Operation wird ausschließlich mit dem Laser vorgenommen und bereitet dem Patienten keine nennenswerten Schmerzen. Natürlich erfolgt vor der OP eine Betäubung des zu behandelnden Auges. Die Operation dauert bei erfahrenen Ärzten nur wenige Minuten. Wurde das Auge entsprechend betäubt muss der Patient das Lid nicht die ganze Zeit offen halten, denn es wird mit einem Lidspreizer fixiert. Ist das Auge des zu behandelnden Patienten soweit vorbereitet erfolgt die Laser-OP nach dem ReLEx-Smile –Verfahren. Dabei verdampft der Laser die Hornhautzellen in wenigen Sekunden und hinterlässt im Auge einen kleinen Schnitt, denn sonst der behandelnde Arzt bei anderen Verfahren per Hand vorgenommen hat.

Durch die Hitze des Lasers bilden sich in den unteren Schichten Luftbläschen. Anschließend kann das durch den Schnitt erfolgte Hornhautscheibchen aus dem Auge entfernt werden. Während der OP entstehen mehrere solche Scheibchen, die der Arzt mit einem Spatel vorsichtig entfernt. Die Lücken, welche in der Hornhaut entstehen, werden durch den Arzt verschlossen. Nadel und Faden kommen in diesem Fall nicht zum Einsatz, denn der Arzt sorgt mit gekonnten Fingerübungen für die Schließung der entstandenen Lücken.

Laut den Erfahrungen anderer Patienten erfolgt das Verfahren schmerzfrei. Die Nachkontrollen, welche sich in unterschiedlichen Abständen aufzeigen, sollten von den Patienten unbedingt in Anspruch genommen werden. Die Nachkontrollen finden direkt einen Tag nach der OP, eine Wochen später und natürlich einen Monat nach der Operation statt.

Die Operation selbst verläuft dank der genutzten Betäubung vollkommen schmerzfrei. Erst wenn die Betäubung nachlässt stellen sich verschiedene Nachwirkungen ein. Das Auge kann unter Umständen tränen und ein leichtes Druckgefühl kann sich aufzeigen. Um eine Infektion nach der OP zu vermeiden ist die regelmäßige Verabreichung von antibiotischen Tropfen sinnvoll.

Die Kosten für das Verfahren

Das Verfahren ist wesentlich länger bekannt, als anfänglich angenommen. Denn in Deutschland lasern bereits 1000 Ärzte nach diesem Verfahren. Mittlerweile haben selbst die US-amerikanischen Ärzte Gefallen an der ReLEx-Smile-Methode gefunden. Die amerikanischen Behörden haben das Verfahren 2016 genehmigt. In Deutschland ist es bereits etwas länger im Einsatz.

Einen Haken hat das Laser-Verfahren jedoch, denn ganz kostengünstig ist es nicht. Rund 2000 – 2500 Euro muss ein Patient pro Auge aufbringen. Im Vergleich kostet die risikointensivere Lasik-OP nur die Hälfte. Immer wieder gibt es ausländische Kliniken die eine ReLEx-Smile – OP mit anschließendem Kurzurlaub anbieten. Ausländische Ärzte, die zudem auch noch einen Schnäppchenpreis anbieten, können eventuell die Sicherheit und die gute Durchführung der OP nicht gewährleisten. Auftretende Spätfolgen sind nicht nur schmerzlich, sondern lassen sich äußerst schlecht beheben. Solch ein operativer Eingriff im Ausland muss also gut durchdacht werden. Gerade an den eigenen Augen sollte man weniger sparen.

Zugelassen ist das Verfahren aktuell nur für Patienten die kurzsichtig sind oder eine Hornhautverkrümmung aufweisen.

Wann das ReLEx-Smile-Verfahren nicht angewendet werden kann

Obwohl das neue Verfahren sehr gut verträglich scheint und auch viele Patienten anspricht, kann nicht jeder dieses Verfahren nutzen. Zu den wichtigsten Voraussetzungen, um am OP-Verfahren teilnehmen zu können, ist die konstante Sehschärfe über zwei Jahre hinweg.

Zusätzlich muss der Patient volljährig sein und die nötige Hornhautdicke aufweisen. Ob diese Voraussetzungen erfüllt werden, lässt sich mittels einer Voruntersuchung abklären. In diesem Zusammenhang stellt der Arzt fest ob eine Laser-OP überhaupt sinnvoll ist. Wird trotz der mangelnden Voraussetzungen eine Laser-OP vorgenommen kann es zu erheblichen Schäden kommen, die im schlimmsten Fall eine Hornhauttransplantation mit sich bringt.

Bei einer vorhandenen Kurzsichtigkeit sollte diese für einen ausreichenden Erfolg bei -3 Dioptrien bis -8 Dioptrien liegen. Wer als Patient mehr als -10 Dioptrien besitzt sollte das ReLEx-Smile –Verfahren nicht nutzen. Die Hornhaut könnte in diesem Fall zu stark unter der OP leiden.

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Private Krankenversicherung muss Augenlasern zahlen!

Bezahlt die eigene Krankenkasse die Laser-OP?

Viele Patienten die unter einer Sehschwäche leiden denken über eine Laser-OP nach. Die Kosten die dabei berücksichtigt werden müssen, liegen in unterschiedlichen Höhen. Das sogenannte Lasik –Verfahren, welches in Deutschland immer noch angewendet wird ist kostengünstiger als das neue Smile – Verfahren. Für das moderne und Smile – Verfahren müssen Patienten aktuell 2500 Euro pro Auge aufbringen, um am Ende auf die verhasste Sehhilfe zu verzichten.

Die Unterschiede der Verfahren

Die Unterschiede der Verfahren sind umfassend, denn obwohl das Smile-Verfahren neuer ist, kann es den Patienten besser helfen. Eine Laser-OP am Auge ist natürlich immer mit Risiken verbunden, weshalb vorab zahlreiche Untersuchungen in diesem Zusammenhang stattfinden müssen.

Erst nachdem alle Risiken bedacht sind ist es sinnvoll sich intensiver mit dem Thema zu befassen. Grundlegend gibt es mehrere Verfahren, die das Augenlasern ermöglichen. Patienten müssen also anhand der finanziellen Voraussetzungen und der gesundheitlichen Gegebenheiten entscheiden welches Verfahren sinnvoll erscheint.

Folgende Verfahren sind zu unterscheiden:

  • PRK-Verfahren
  • LASEK-Methode: Die LASEK-Methode
  • Femto-LASIK–Methoden
  • ReLEx smile-Methode

Die Verfahren unterscheiden sich nicht nur in der Durchführung, der Nachkontrolle und der Schmerzen für den Patienten, sondern auch anhand der Kosten. Das älteste Verfahren (PRK-Methode) ist am kostengünstigsten. Am preisintensivsten aber am schonendsten ist das ReLex Smile- Verfahren. Welches Verfahren für welchen Patienten infrage kommt, entscheiden die Ärzte, denn nicht jedes OP-Verfahren ist für jede Sehschwäche geeignet. So kann das Smile-Verfahren beispielsweise nur bei Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung genutzt werden.

Wer trägt die Kosten für das OP Verfahren?

Die Krankenkassen und vor allem die privaten Kassen haben sich bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt immer wieder gesträubt die Kosten für eine Laser-OP zu übernehmen. Denn bei der Kurzsichtigkeit handel es sich nicht um eine Erkrankung. Demnach würde kein Versicherungsfall vorliegen. Mit diesen Argumenten schmetterten viele Versicherer betroffene Versicherungsnehmer ab.

Viele Versicherte gaben im Antrag für die Krankenkasse an, dass ein beschwerdefreies Leben mit einer Sehhilfe nicht möglich ist. Denn bereits der Besuch im Schwimmbad stellt viele Versicherungsnehmer vor ein Problem. Wer eine Kurzsichtigkeit besitzt und diese stark ausgeprägt ist, kann das Bad nicht ohne Brille betreten und ist demnach eingeschränkt. Ein gerichtliches Verfahren hat nun ein Urteil in diesem Zusammenhang getroffen.

Der Bundesgerichtshof legt fest

Die Klage einer Patientin gegenüber der Krankenkasse hat eine Wende gebracht. Den laut dem Urteil vom 26. März sind die privaten Krankenkassen ab sofort dazu verpflichtet die Laser-OP unter bestimmten Voraussetzungen zu übernehmen. Die Richter entschieden, dass eine Kurzsichtigkeit eine Erkrankung ist, die durch eine Laser-OP behoben werden kann. Die Versicherungsgesellschaften dürfen einen privat Versicherten Patienten in diesem Fall nicht ablehnen.

Die Bedingungen für die Übernahme richtigen sich nach den ärztlichen Aussagen. Denn grundlegend kann eine OP nicht in allen Fällen weiterhelfen. Patienten die beispielsweise eine dünne Hornhaut aufweisen sind nicht geeignet für die Laser-Verfahren. Als Erklärung lässt sich anführen, dass die Hornhaut in Schichten abgetragen wird, was bei einer besonders dünnen Hornhaut zu Problemen führen kann.

Ob der betroffene Patient zugelassen wird, entscheiden schlussendlich behandelnde Ärzte, die dann wiederum einen Kostenvoranschlag aushändigen. Mit diesem Kostenvoranschlag können Versicherte anschließend die Krankenkasse aufsuchen. Diese müssen die Kosten tragen, denn laut des Gerichtsurteils darf der Versicherte nicht auf eine Brille oder Kontaktlinse bestehen.

 

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Ärzte im Ausland: Vorteile und Nachteile!

Ärzte im Ausland: Vorteile und Nachteile

Wer seine ärztlichen Behandlungen selber bezahlen muss, möchte natürlich gerne Kosten einsparen. Schnell kommt die Idee, den Arzt im Ausland aufzusuchen. Ärzte aus dem Ausland sind sehr beliebt. Erst die Behandlung und anschließend den Urlaub genießen. Egal ob Zahnoperation, Faltenstraffung oder Augenlaser – Op. Die vielen Behandlungsmethoden sind im Ausland ebenfalls umfangreich vorhanden.

Die Gründe warum sich Bürger für die OP im Ausland entscheiden

Die Gründe warum die OP im Ausland für viele interessant erscheint sind deutlich zu erkennen. Der Hauptgrund ist natürlich die finanzielle Lage. Denn die meisten Kliniken im Ausland bieten angesehene Behandlungen zum günstigeren Preis an. Der Preis ist aus einfachen Gründen so günstig, denn die Ärzte verdienen im Ausland weniger als in Deutschland, was sich natürlich auf die Preise niederschlägt.

Doch die finanziellen Gründe sind nicht die einzigen Gegebenheiten die einen Patienten ins Ausland treiben. Gerade wenn es sich um eine Spezialbehandlung oder OP handelt ist es manchmal leichter im Ausland einen Termin zu bekommen. So gibt es in Polen beispielsweise den MRT Termin schneller als in Deutschland.

 Ist es sinnvoll einen Arzt im Ausland aufzusuchen?

Medien berichten immer wieder von Fehlbehandlungen oder schlechten Behandlungen.  Ist es da sinnvoll einen Arzt im Ausland aufzusuchen? Eine konkrete  Antwort lässt sich pauschal nicht geben. Denn nicht jeder Arzt im Ausland besitzt eine minderwertige Ausbildung. Sind vorab ausreichend Informationen vorhanden, dann ist es möglich eine hochwertige und erstklassige Behandlung zu erhalten.

Bis heute ist nicht bekannt wie viele Patienten sich im Ausland jedes Jahr behandeln lassen. Nur wenige Krankenkassen führen in diesem Fall eine Statistik.

Krankenkassen informieren

Bevor eine Behandlung im Ausland vorgenommen wird ist es wichtig sich vorab bei der Krankenkasse zu informieren. Gerade wenn es um die eigentliche Behandlung geht oder um den Aufenthalt in einer Klinik ist der Rat einer Krankenkasse Gold wert. Zusätzlich sollten Sie sich vorab informieren ob eine Genehmigung seitens der Krankenkasse nötig ist. Warum muss eine Krankenkasse die Auslandsbehandlung genehmigen?  Hierbei geht es um die Kostenerstattung. Viele Krankenkassen sträuben sich die Kosten zu übernehmen, wenn die Behandlung im EU-Ausland vorgenommen wurde.

Deswegen ist es ganz besonders wichtig die Genehmigung der Krankenkasse  vorab schriftlich zu bekommen, bevor eine Behandlung im EU Ausland angestrebt wird.

 

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Trans-PRK: Erfahrungen, Kosten, Nachteile & Risiken

Augenarzt in Berlin bietet vollkommen neues System beim Augenlasern an

Augen können dank Trans-PRK-System endlich ohne Instrumente gelasert werden

Für einen Augenarzt in einer Berliner Augenklinik stellt das neue Trans-PRK-System eine Revolution beim Augenlasern dar. Nun kann dank einer neuen Methode die gesamte Brechkraft des Auges so verändert werden, dass eine Besserung des Sehvermögens erreicht wird. Das neue an dieser Methode ist, dass für diesen Vorgang kein Einsatz von Instrumenten mehr von Nöten ist, wodurch auch die Lamellen der Hornhaut nicht mehr operativ präpariert werden müssen. Dies macht den großen Unterschied zu der LASIK-Methode oder der In Situ Methode aus, denn hier wird bei der Hornhaut mittels operativen Verfahren eine kleine Lamelle erzeugt, über welche eingegangen wird.

Was ist der Unterschied zwischen der LASIK-Methode und dem Trans-PRK-System?

Bei der LASIK-Methode wird eine kleine Lamelle bei der Hornhaut erzeugt. Diese gestaltet sich wie ein kleines Fenster, welches zur Seite geklappt wird, damit die Impulse, welche durch den Excimer Laser erzeugt werden auf die Hornhaut auftreffen und dort ihre Wirkung verrichten können. Nach dem Eingriff wird die Lamelle wieder zurückgeklappt. Diese saugt sich an der Hornhaut fest und beginnt nach einiger Zeit mit ihr zu verwachsen. Beim Trans-PRK-System gestaltet sich der Vorgang ganz anders. Die Hornhaut wird bei dieser Methode nicht mehr präpariert sondern durch die oberste Schicht der Hornhaut wird das Gewebe abgetragen, wobei es allerdings nicht zu Berührungen kommt.

Die Vorteile des Trans-PRK-Systems im Vergleich zur LASIK-Methode

Beim Trans-PRK-System wird das Epithel mit Hilfe des Excimer Lasers abgetragen. Hierbei wird kein Instrument eingesetzt, wodurch auch das Auge unberührt bleibt. Mit Hilfe dieser neuen Methode kann die Hornhaut weitaus gleichmäßiger und präziser abgetragen werden, was wiederum Vorteile für den Operateur mit sich bringt. Durch diese Vorteile sind kürzere Zeiten bei Behandlungen umsetzbar. Zudem verringert sich dank Trans-PRK-System auch das Risiko einer Dehydration der Hornhaut – einer Hornhautaustrocknung. Mit diesem Verfahren kann sich die demnach die Qualität des Sehens rascher wieder verbessern. Selbst bei Personen mit einer starken Verkrümmung der Hornhaut lassen sich hiermit sehr gute Erfolge verzeichnen.

Trans-PRK-System ist eine sanfte Methode

Experten sind zudem der Meinung, dass es sich beim Trans-PRK-System um eine sanfte Methode handelt. Bei der LASIK-Methode und bei der Femto-Lasik Behandlung wird die Augenoberfläche stets angesaugt. Beim Trans-PRK-System allerdings wird auf diesen Vorgang verzichtet, wodurch für die Patienten von Haus aus eine höhere Sicherheit geboten wird. Durch Anwendung des neuen Verfahrens kann die Hornhaut der Betroffenen auf jeden Fall optimal verschont werden.

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Langfristige Studie zum Thema Augenlasern

Das Lasern der Augen – eine Studie über die langfristigen Nebenwirkungen für die Sehkraft

Eine repräsentative Studie, bei welcher 574 Patienten nach dem Lasern der Augen befragt wurden, zeigt, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Es zeigt sich, dass eine hohe Anzahl der Betroffenen nach diesem Eingriff im Alltag immer noch mit Nebenerscheinungen kämpfen müssen.
Wer der Brille oder den Kontaktlinsen Adieu sagen möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten um sich einer Augenoperation unterziehen zu lassen. Im Volksmund ist hierbei vom Lasern der Augen die Rede, wobei im medizinischen Bereich eher von einer sogenannten refraktären Operation gesprochen wird. Mit Hilfe dieser Eingriffe wird die Brechkraft der Augen so bearbeitet, dass auch ohne Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen wieder ein klarer Blick möglich werden kann.

Die Variante des LASIK Eingriffes

Die bekannteste und am häufigsten eingesetzte Operation ist in diesem Bereich die sogenannte LASIK. Mit Hilfe dieser Methode können Sehschwächen im Bereich der Kurzsichtigkeit bis zu 10 Dioptrien und bei Weitsichtigkeit bis zu 4 Dioptrien behandelt werden. Nach diesem Eingriff – so wird es zumindest versprochen – können Brillen und Kontaktlinsen endlich der Vergangenheit angehören.

Der LASIK Eingriff gestaltet sich in 3 Stufen. Zuerst wird die äußere Hornhaut des Auges mittels kleinem operativen Eingriff ein wenig angehoben. Danach wird mittels Laser etwas Bindegewebe entfernt. Nun kann die Hornhaut wieder zurückgeklappt werden.

Grundsätzlich wird dieses Verfahren von Experten als besonders sicher dargestellt und bringt den Betroffenen vor allem zu Beginn eine Verbesserung der Sehkraft. Es gibt aber schon seit einiger Zeit die vagen Vermutungen, dass der Eingriff zwar anfänglich seine Wirkung zeigt, bisher allerdings die Langzeitnebenwirkungen vollkommen außer Acht gelassen wurden. So ist es kein Wunder, dass bereits einige Studien diesbezüglich im Laufen sind. Zwei dieser Studien wurden in den USA durchgeführt, wobei aufgrund der Anzahl der 574 Teilnehmer durchaus auf ein repräsentatives Ergebnis schließen lässt.

Wie zufrieden sind die Betroffenen und haben sich Nebenwirkungen gezeigt?

Die Patienten wurden in regelmäßigen Abständen von 4 Wochen, 2 Monaten und 6 Monaten nach dem operativen Eingriff befragt. Zudem wurde auch eine intensive Nachkontrolle durchgeführt. Zusätzlich wurde auch noch ein Fragebogen ausgefüllt, bei dem vor allem auf etwaige Nebenwirkungen eingegangen wurde. Den Patienten wurde mitgeteilt, dass der behandelnde Augenarzt den Fragebogen nicht zu Gesicht bekommen würde, wodurch gewährleistet wurde, dass die Antworten freier gegeben wurden. Das Ergebnis war durchaus erstaunlich, denn ein Großteil der Patienten gab zwar an, dass es eine Verbesserung der Sehkraft gibt, dennoch lassen sich auch einige Nebenwirkungen aufzeigen.

• 28% der Patienten führte an, dass sie an trockenen Augen, also Sicca litten
• Oftmals wurden auch Probleme wie Doppelbilder angeführt, welche sich vor allem bei reflektierten Objekten zeigten. Grundsätzlich war vor allem eine große Lichtausbreitung für das Entstehen der Doppelbilder verantwortlich
• Zusätzlich wurde von sogenannten Halos berichtet, bei denen es sich um Lichteffekte handelt. Patienten gaben an, dass sie beim Betrachten von Lichtobjekten stets einen Lichtring um das beobachtete Objekt sehen
• Auch der sogenannte Starburst wurde immer wieder genannt. Dieser Effekt kommt vor allem dann zustande wenn Lichtstrahlen von einer Lichtquelle abgehen

Trotz Nebenwirkungen wird Eingriff nicht bereut

In etwa 50 Prozent der befragten Patienten gaben mindestens einen dieser Sehstörungen nach dem operativen Eingriff an. Trotz dieser Nebenwirkungen waren aber die Patienten immer noch davon überzeugt, dass sie die richtige Wahl mit dem Laser Eingriff gemacht hatten. Es schien beinahe so, dass sich die Patienten im Laufe der Zeit mit diesen Effekten im Alltag durchaus arrangiert hatten, weswegen es nicht mehr zu einem Störfaktor wurde. Die Forscher vermuten in diesem Bereich auch immer eine gewisse Form der Schicksalsergebenheit, da Patienten sich durchaus bewusst sind, dass sie nach dem operativen Eingriff an diesem Zustand nichts mehr ändern können.

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Alles Wichtige zum Thema Augen Lasern!

Mit Hilfe von Brillen und Kontaktlinsen wird die klare Sicht versprochen. Einfach und für jeden anwendbar, doch nicht immer stellen Sehhilfen das Gelbe vom Ei dar. Viele Betroffene fühlen sich von den Sehhilfen nicht nur unterstützt sondern auch genervt. Es ist der täglich „Zwang“, welche die Krux mit den Sehhilfen darstellt. Kein Wunder, dass immer mehr Betroffene eine Laser OP ins Auge fassen, um wieder einen klaren Blick bekommen zu können.

Schon bei schmuddeligen Wetter und Regen zeigen sich die negativen Seiten einer Brille. Sie beschlägt, weist Tropfen auf den Gläsern auf – wer selbst schon mal eine Brille getragen hat, weiß, dass sich diese nicht für jedes Wetter eignet. Doch nicht nur die äußeren Bedingungen stellen ein Problem dar. Vom Kalten ins Warme – das siehst du dann für die ersten Momente mal nur den weißen Nebelschleier. Nur noch das Reinigen der Gläser mit einem trockenen Tuch kann dann wieder für klare Sicht sorgen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, dass keine Fusel auf den Gläsern bleiben, sonst geht es weiter mit der Reinigung. Immer mehr Betroffene haben aufgrund dieser kleinen aber doch lästigen Hindernisse schon seit Langem auf Kontaktlinsen gewechselt. Doch auch hier zeigen sich die einen oder anderen Macken, die jeden Kontaktlinsenträger ab und zu zur Verzweiflung bringen.

Doch nun wurde endlich ein Kraut gefunden. Seit einigen Jahren lassen sich eine Vielzahl von Sehschwächen mit Hilfe von Laser OP´s korrigieren. Umgangssprachlich wird von Lasern gesprochen, während diese OP Verfahren in medizinischen Fachkreisen als refraktäre Chirurgie zusammengefasst werden.

Auf den Kosten bleibt man sitzen

Natürlich denken zahlreiche Brillenträger diese Form der Operation immer wieder mal an. Dennoch gibt es ein großes Minus – die Kosten müssen meist selbst getragen werden, und diese können das eigene Budget ganz schön belasten. Grundsätzlich kann für dieses Verfahren mit einem Preis von rund 4000 Euro gerechnet werden. Ein Preis, der von vielen einfach nicht bezahlt werden kann. Zudem muss davon ausgegangen werden, dass die meisten Kassen die Kosten für diese Verfahren nicht übernehmen.

Zum anderen muss sich immer wieder die Frage gestellt werden welches Risiko eingegangen werden möchte nur um ein Leben ohne Brille führen zu können. Immerhin muss bedacht werden, dass jeder Eingriff – und möge er auch noch so klein sein – stets mit einem Risiko verbunden ist. Zwar passiert nur selten etwas, dennoch ist die Möglichkeit gegeben. Vor allem wenn die Indikation weswegen der Eingriff gemacht wird, richtig gestellt wurde, besteht nur ein geringes Restrisiko. Hier findet sich ein wichtiger Hinweis, denn nicht jeder Mensch hat das große Glück, dass mittels Laser Operation auch tatsächlich geholfen werden kann.

Zahlreiche Formen

Ein guter Augenarzt, der sich zudem für eine Laser Operation ausspricht, sollte vor allem die richtigen Vorsorgeuntersuchungen durchführen und auch eine entsprechende Einschätzung geben können, ob und vor allem auch welche Laser OP für den Betroffenen in Frage kommt. Zusätzlich sollte vor allem in diesem Bereich eine ausführliche Beratung von Statten gehen. Diese ist nicht nur wichtig damit Betroffene aufgeklärt werden können, sondern auch die Vielzahl der unterschiedlichen Möglichkeiten müssen auf den Tisch gelegt werden, da hier leicht mal der Überblick verloren werden kann. Grundsätzlich beruhen alle Varianten auf dem gleichen Grundprinzip, doch es finden sich stets unterschiedliche Vor- und Nachteile bei den Methoden. Mit Hilfe eines Hochpräzisionslasers kann die Oberfläche der Hornhaut so verändert werden, dass sich die Brechkraft des Auges ändert und die Sehschwäche behandelt wird.

LASIK – die Operation gegen Fehlsichtigkeit

LASIK ist mit Sicherheit das Zugpferd unter den Laser Operationen. LASIK steht als Abkürzung für Laser in-situ Keratomileusis. Vor dem Eingriff werden die Augen mit Hilfe von Tropfen ein wenig betäubt. Danach kann der Arzt ans Werk gehen und dies erfolgt mit Hilfe eines Mikrohobels, welcher auch unter dem Namen Mikrokeratom bekannt ist. Es wird ein Schnitt im oberen Drittel der Hornhaut gesetzt, wodurch ein Hautlappen entsteht, welcher eine kreisrunde Form aufweist. Dieser wird allerdings nicht komplett gelöst, sondern so geschnitten, dass er wir ein Fensterflügel geöffnet werden kann. Der Arzt hat nun freien Zugang zur Hornhaut und kann diese mit einem Laser bearbeiten. Dies muss schon im Vorfeld vom Arzt berechnet worden sein. Nach dem Eingriff wird der Lappen wieder zurückgelegt, wobei dieser an der darunterliegenden Schicht haften bleibt. Hat alles geklappt, kann der Patient bereits 3 Tage nach dem Eingriff wieder klar sehen und kann Brille oder Kontaktlinse beruhigt zur Seite legen.

In den letzten Jahren wurden auch Abwandlungen des LASIK Verfahrens immer wieder angewendet. Vor allem die Femto-Lasik hat sich hier einen Namen gemacht. Bei dieser Technik wird die Hornhaut nicht mittels Hobel geöffnet, nur mit dem Femto-Laser, wodurch hochpräzise Schnitte möglich werden.

Die Frage, die sich immer wieder gestellt wird – kann die Laser Operation auch bei älteren Menschen zu einer Verbesserung der Sehkraft führen? Es gibt tatsächlich zahlreiche Möglichkeiten, damit auch diese Betroffenen geholfen werden kann. Allerdings kann ein klassischer Eingriff kaum etwas bewirken. Schon mit dem Einsetzen der sogenannten Altersweitsichtigkeit, welche sich bereits ab dem 40. Lebensjahr abzeichnet, wird das Ersetzen der natürlichen Linse gegen eine künstliche angeraten. Hierbei handelt es sich um die sogenannte multifokale Linse. Mit Hilfe dieser Kunstlinse werden grundsätzlich die Eigenschaften einer sogenannten Gleitsichtbrille ersetzt. Somit können Betroffene nicht nur in der Nähe sondern auch in die Weite sehen. Grundsätzlich kann die multifokale Kunstlinse auch bei jüngeren Patienten zum Einsatz kommen, die an einer besonders ausgeprägten Form der Weit- oder Kurzsichtigkeit leiden – wenn demnach das herkömmliche Verfahren einer Laser Operation nicht mehr in Frage kommen würde.

Welche Möglichkeiten haben ältere Betroffene?

Natürlich handelt es sich beim Ersetzen der eigenen Linse gegen eine Kunstlinse um einen weitaus größeren operativen Eingriff. Neben dem höheren Risiko belaufen sich aber auch die Kosten in einem höheren Rahmen. Die meisten Augenärzte haben mit diesem Verfahren schon zahlreiche Erfahrungen gemacht, da dieses auch bei Betroffenen mit Grauem Star zur Anwendung gekommen ist. Grundsätzlich handelt es sich bei diesen beiden Verfahren um das gleiche.

Für ältere Betroffene kommt allerdings nicht nur der Ersatz der eigenen Linse durch eine Kunstlinse in Frage. Presby-Lasik stellt hierzu eine Alternative dar. Hierbei wird die Oberfläche der Hornhaut und das Profil genau vermessen und berechnet. Mit Hilfe eines Lasers kann die Hornhautoberfläche modelliert werden, so dass verschiedene Zonen mit unterschiedlicher Brechkraft erzeugt werden können. Dieses Verfahren ähnelt der Funktion einer Gleitsichtbrille.

Auch die Möglichkeit einer Implantation der Kontaktlinse kann in Betracht gezogen werden, wobei dieses Verfahren vor allem bei jüngeren Betroffenen eingesetzt wird. Bei diesem Verfahren wird die eigene Linse erhalten, es wird lediglich eine zweite Linse – eine Kunstlinse – in die vordere Kammer des Auges eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Phake-Intraokularlinse.

Es zeigt sich, dass es zahlreiche Möglichkeiten und Verfahren gibt. Deswegen ist es auch so wichtig, dass ein Arzt gefunden wird, der sich mit den unterschiedlichen Methoden auskennt und eine objektive Beratung anbieten kann. Auch die Erfahrung spielt bei diesen Operationen eine wichtige Rolle. Betroffene sind vor allem in Zentren gut beraten, die unterschiedliche Varianten anbieten. Natürlich nimmt auch die Mundpropaganda im Bekanntenkreis eine wichtige Funktion ein. Wer sich über die Kosten Sorgen macht, der sollte auf jeden Fall einen Vergleich starten, wobei vor allem in den Zentren eine ähnliche Preisspanne zu finden ist.

Auslandsoperationen sind mit Vorsicht zu genießen

Zahlreiche Betroffene zieht es für eine Laser Operation immer wieder ins Ausland, weil hier einfach die günstigeren Preise zu finden sind. Allerdings gibt es von Experten diesbezüglich immer wieder kritische Stimmen zu vernehmen. Natürlich gibt es auch Ärzte im Ausland, die einen guten Job leisten und den deutschen Kollegen um nichts nachstehen. Dennoch muss auch an die Nachsorge gedacht werden, und für diese sind Ärzte im Ausland nicht mehr zuständig. Zusätzlich lässt sich anmerken, dass in Deutschland weitaus strengere Kriterien für das Stellen von Indikationen gegeben sind als im Ausland, was mitunter auch darauf schließen lässt weswegen die deutschen Ergebnisse so beeindruckend sind.

Experten meinen, dass Laser-OP´s auf jeden Fall eine geeignete Alternative zu den herkömmlichen Sehhilfen darstellen können, wenn alles passt. Zahlreiche Brillen- und Kontaktträger sind in ihren alltäglichen Leistungen wie beispielsweise Sport doch immer noch beeinträchtigt. Hier ist wieder ein wichtiger Punkt zu erkennen, die Medizin muss sich schon längst nicht mehr nur um das Überleben kümmern, sondern stellt auch einen wesentlichen Bestandteil der Verbesserung der Lebensqualität dar.

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Endlich klarer Durchblick nach Augen lasern!

Karin Walch ist von Kind auf, auf Brillen und Kontaktlinsen angewiesen. Mittels eines Lasers wollte sie diesem entgegen wirken und ihre Fehlsichtigkeit korrigieren.

Karin Walch ersehnte keinen Tag mehr als jenen der Laseroperation. „Endlich konnte ich wieder ohne Probleme sehen“, meinte die 49jährige. Von nun an ist sie nicht mehr auf Brillen oder Kontaktlinsen angewiesen, um ihre Umgebung zu erkennen. Die Vorteile des Lasers sind für die Wienerin klar und deutlich erkennbar, die Medizin sieht dies jedoch etwas anders. Experten sind sich uneinig, ob eine Operation, welche medizinisch nicht notwendig ist, einen tatsächlichen Nutzen mit sich bringt.

7 Dioptrien sind endlich Vergangenheit!

Bei der Wienerin wurde bereits im Kinderalter eine Kurzsichtigkeit mit 7 Dioptrien festgestellt. Mehrere Jahrzehnte war Karin Walch auf Brille und Kontaktlinsen angewiesen. Ohne diese konnte sie ihre Umwelt nicht scharf erkennen, geschweige denn ein normales Leben führen. Kontaktlinsen empfand sie als sehr viel angenehmer zu tragen, jedoch stellte sich sehr schnell ein Problem ein, sobald sie diese aus den Augen entfernte: Kopfschmerzen. Das Auge vertrug die Linsen sehr gut, jedoch war der Körper überfordert, sobald sie die Sehhilfe entfernte.

Nach einiger Zeit wehrte sich der Organismus jedoch auch gegen die Linsen. So kam es zu gereizten und geröteten Augen, Trockenheit war auch kein Fremdwort mehr. Nun musste die Brille ran, jedoch kam die Wienerin damit gar nicht klar: „Sie hat mich schon in den ersten Stunden extrem gestört und behindert“.

Keinen Tag länger mit Linsen und Brille

Für Karin Walch stand sehr schnell fest, dass sie diese Methoden nicht mehr anwenden möchte und sich somit für eine Laseroperation entscheiden werde. Da sie Probleme mit den Kontaktlinsen bekam, wurde dieser Wunsch zu einem stetigen Begleiter. So bekam sie durch Medien den Hinweis auf das Wiener Augenzentrum Sehkraft. Walch vereinbarte einen Termin und trat zum Erstgespräch vor. Die Augen wurden sehr genau untersucht und schnell stand für sie fest: „Ich lasse meine Augen lasern“. Obwohl sie sich selbst für diesen Schritt entschieden hatte, zeigte sich, je näher der Termin der Operation kam, Nervosität und Angst. Walch kamen Szenarien in den Kopf, welche sie lieber nicht erleben wollte. „Ich hatte tierische Angst davor, nach der Operation noch schlechter zu sehen, als zuvor“, meinte Walch. Nach einigen Jahren endlich wieder normal sehen zu können, scheint für die meisten Menschen sehr surreal.

Der Tag der Operation war gekommen und die gesamte Prozedur ging recht schnell von der Hand. So wurden Betäubungstropfen in die Augen von Karin Walch gegeben, damit die Augen schmerzunempfindlich wurden. Mit einem Lid Sperrer wurde verhindert, dass man während des Eingriffs blinzelte. Sogleich wurde der Laser angesetzt, der die Hornhaut auf die Korrektur vorbereiten sollte. Schmerzen verspürte die Wienerin keine, lediglich ein sanfter Druck war zu empfinden. „Binnen Sekunden war es vorbei und ich sah erst mal nur Weiß“, meinte Walch.

Hinter diesem Empfinden steckt sehr viel Technologie, wie der Augenchirurg Dr. Maus erklärte. Ein Sekundenlaser präpariert mit 200.000 Impulsen pro Sekunde die Hornhaut des Auges. Doch damit war das Auge noch nicht geheilt, es folgte noch eine zweite Prozedur. Mittels einem anderem Laser wird das Gewebe des Auges abgetragen und dadurch die Fehlsichtigkeit korrigiert. Der Körper bildet dann eine eigene Art Schutzschicht, welche dem Auge beim Verheilen hilft – welches lediglich 4-5 Stunden andauert.

Der gesamte Eingriff dauerte lediglich acht Minuten und nach Beendigung dieser wurde die Wienerin in einen Ruheraum gebracht. „Ich merkte, dass meine Augen irritiert waren und habe auch verschwommen gesehen“, berichtet sie. Vorerst zeigten sich keine Schmerzen, doch kam in den nächsten Stunden ein Brennen der Augen hinzu, welches die Wienerin als erträglich empfand. Am nächsten Tag nach dem Aufwachen konnte Walch bereits klar und deutlich sehen, alles in ihrer Umgebung war scharf. Das eigentliche Ergebnis sollte man erst nach zwei bis drei Tagen sehen, jedoch war am Tag nach der OP bereits ein sehr viel besseres Sehvermögen zu erkennen. Dies sah auch der Arzt bei der Kontrolluntersuchung.

Ein echtes Wunder?

Hinter diesem Wunder der Augenbehandlung steckt die Lasik-Methode, welche seit rund 20 Jahren angewandt wird. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man an Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Stabsichtigkeit leidet. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden über 85 Millionen Behandlungen nach dieser Methode dokumentiert. Der Vorteil ist jener, dass man nur sehr wenige Schmerzen verspürt und sehr schnell ein Ergebnis erkennen kann.

Eine Weiterentwicklung zeigt die Femto-Lasik. Hier wird es ermöglicht, noch genauer und präziser auf der Hornhaut zu arbeiten, weswegen es auch zu weniger Nebenwirkungen kommt. Trockenheit und Nachbildung des Gewebes werden als Nebenwirkungen angeführt – letzteres könnte wiederum zu einer Fehlsichtigkeit führen.

Expertenmeinungen gehen auseinander

Experten sind sich in ihrer Meinung über diese Methode der Augenkorrektur nach wie vor uneinig, auch wenn es mittlerweile schon hochentwickelte Techniken gibt. Einige Vertreter meinen, dass Menschen nach dem Eingriff mit Trockenheit der Augen und Blend Effekten zu kämpfen haben. Auch, wenn die Technik mittlerweile sehr weit fortgeschritten ist, bleibt dennoch ein Restrisiko bestehen. Damit man ein Leben lang ohne Brille und Kontaktlinsen auskommen könne, benötige man weitere Nachoperationen, welche wiederum Risiken mit sich bringen würden. Manche Experten warnen hierbei sogar vor keiner Notwendigkeit und betiteln den Laser als Schönheits-OP.

Grundsätzlich kann man den Laser für alle Arten der Fehlsichtigkeit einsetzen, mit Ausnahme von bestimmten Erkrankungen. Verfügt man über eine sehr hohe Dioptrien Anzahl, kann es ebenso passieren, dass der Laser nicht geeignet ist.

Einen Nachteil gibt es hier ebenso: Die Krankenkassen übernehmen den Eingriff nicht, der Patient muss die gesamte Prozedur aus seiner eigenen Tasche zahlen. Der Preis für die Korrektur beider Augen steht derzeit bei 5200€, sprich 2600€ pro Auge. Hierbei sind jedoch die Behandlungskosten, die Nachuntersuchungen und eine fünfjährige Garantie gedeckt.

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Brille und Kontaktlinsen ade – 3 OP-Methoden geprüft

Brillen können zwar als Markenzeichen gesehen werden, einige Brillenträger allerdings leiden unter dieser ständigen Last. Immer mehr Betroffene lassen sich deswegen die Augen lasern um zukünftig auch ohne Brillen lesen zu können. Doch nicht jede Methode ist für jeden geeignet. Neben den individuellen Voraussetzungen kommt auch immer die Anatomie – also die Form des Auges – zum Tragen.

Wer auf Kontaktlinsen oder Brillen angewiesen ist, ist mit diesem Problem nicht alleine. Mehr als 45 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Sehbeeinträchtigungen wie beispielsweise Kurz-, Weitsichtigkeit oder an einer Hornhautverkrümmung. Durch diese Beeinträchtigung sind Menschen auf Sehhilfen angewiesen, was nicht immer als Hilfe sondern auch als Last empfunden wird. Kein Wunder also, dass Korrekturen mit Hilfe von Laser in den letzten Jahren einen wahren Hype erlebt haben.

Welche Methode ist für mich geeignet?

Hat man sich erst mal für eine Laserkorrektur entschieden, macht es die Sache nicht unbedingt leichter. Derzeit gibt es zahlreiche Methoden, aus denen gewählt werden kann. Zwar können im Internet zahlreiche Methoden, Voraussetzungen und Informationen nachgelesen werden – doch nicht jeder kann sich einen Reim darauf machen. Was ist denn nun die beste Methode für die Korrektur einer Weitsichtigkeit? Erfülle ich alle Eignungsvoraussetzungen, oder gibt es doch noch etwas zu beachten? Schnell stoßen Laien an ihre Grenzen, was durch Angst und Unsicherheit noch ein wenig geschürt wird. Damit den Ängsten ein wenig der Riegel vorgeschoben werden kann, sollte vorab ein ärztliches Gespräch Face-to-Face in Betracht gezogen werden. So können wichtige Fragen schon im Vorfeld geklärt, und nicht erst durch zahlreiche Klicks auf Webseiten mühsam eruiert werden.

LASIK- der Klassiker unter den Laserkorrekturen

LASIK steht auch für Laser in situ Keratomileusis. Bereits seit den 1990er Jahren wird diese Methode mit großem Erfolg eingesetzt, und kann sowohl bei der Weit- als auch bei der Kurzsichtigkeit Besserung bringen. Der große Vorteil besteht darin, dass die LASIK nicht nur sehr gut erforscht und im Laufe der Jahre angepasst wurde, sondern zudem auch medizinisch als sehr sicher eingestuft wird.

Bei dieser Methode wird eine Kappe auf der Hornhaut mit Hilfe eines Mikrokeratoms präpariert, angehoben und zur Seite gelegt. Durch die entstandene Öffnung kann dank der modernen Lasertechnologie das Hornhautgewebe modelliert und damit ein Ausgleich der Fehlsichtigkeit durchgeführt werden.

Die Kappe (oder auch Flap genannt) wird nach dem Eingriff wieder auf das Auge gelegt. Grundsätzlich verläuft die Heilung sehr rasch und ohne Komplikationen. Schon kurz nach dem Eingriff kann bei den meisten Patienten bereits eine Verbesserung der Fehlsichtigkeit vernommen werden. Die Femto-LASIK Technik gibt es seit 2004. Diese Methode unterscheidet sich dadurch, dass der Deckel der Hornhaut mittels Femtosekundenlaser präpariert wird. Sowohl bei der Behandlungsqualität als auch bei den Erfolgen zeigen beide Methoden sehr ähnliche Ergebnisse. Damit die LASIK oder die Femto-LASIK Methode zum Einsatz kommen kann, muss die die Hornhaut noch eine ausreichende Dicke aufweisen, und auch eine ausreichende Sehstärke muss noch vorhanden sein.

ReLEX smile – jung aber oho

ReLEX steht für Small Incision Lenticule Extraction und ist seit 2011 im Einsatz, wodurch es zu den jüngsten Laserkorrekturmethoden gezählt wird. Bei dieser Methode wird kein Flap präpariert, sondern bei der Hornhaut mit Hilfe eines sehr feinen Laserstrahles eine kleine Scheibe erzeugt. Am Rande der Hornhaut wird ein kleiner Schnitt gesetzt, damit diese Scheibe entnommen und die Sehbeeinträchtigung korrigiert werden kann. Derzeit gibt es bei dieser noch relativ neuen Methode allerdings einige Nachteile, welche vor dem Eingriff auf jeden Fall bedacht werden sollten.

Die ReLEX Methode zeigt zwar gute Erfolge bei mittlerer Verkrümmung der Hornhaut und mittlerer Kurzsichtigkeit, kann allerdings nicht bei niedriger Weit- und Kurzsichtigkeit eingesetzt werden.
Aufgrund dieser Tatsache deckt die ReLEX Methode einen weitaus kleineren Bereich der Fehlsichtigkeit ab, als die LASIK Methode. Zusätzlich muss angemerkt werden, dass auch der Heilungsprozess länger dauert, und etwaiger Nachkorrekturen können bei dieser Methode nicht durchgeführt werden. Außerdem hat sich bisher gezeigt, dass die ReLEX Methode immer noch in den Kinderschuhen steckt, denn auch bei den Ergebnissen kann noch nicht mit den alteingesessenen Methoden mitgehalten werden. Da die Krankenkassen die Kosten für solch eine Laserkorrektur nicht übernehmen, spielt auch der finanzielle Faktor eine tragende Rolle – die ReLEX Methode ist weitaus teurer als die LASIK-Methode. Noch ist für die ReLEX Methode allerdings noch nichts verloren. Wie alle Methoden hat auch sie noch einige Zeit vor sich bis alles verbessert und ausgefeilt wurde – dann hat die ReLEX mit Sicherheit sehr großes Potential, um mit den alten Hasen mithalten zu können. Bis dahin werden die Langzeitergebnisse noch erforscht und im Auge behalten.

LASEK – wenn die Hornhaut schon etwas dünn ist

Wie die LASIK Methode wird auch LASEK seit den 1990er Jahren zum Einsatz gebracht. LASEK steht für Laser Epithelial Keratomilieusis und gilt ebenfalls als medizinisch ausgefeilt und sehr gut erforscht. Die oberste Schicht der Hornhaut wird bei der LASEK Methode mit Hilfe einer alkoholhaltigen Flüssigkeit vorsichtig gelöst, um dann zur Seite geklappt zu werden. Nun kann das darunter freigelegte Gewebe mit Hilfe eines Lasers ein wenig modelliert und der Sehfehler ausgeglichen werden. Nach der Behandlung kann das Gewebe wieder auf das Auge gelegt werden. Damit die Wunde geschützt wird, bekommen Patienten für einige Tage eine sogenannte medizinische Kontaktlinse.

Der Unterschied zur LASIK Methode zeigt sich vor allem dadurch, dass die Erfolge ein wenig länger auf sich warten lassen. Zusätzlich können aufgrund der größeren Wundfläche schmerzhafte Prozesse entstehen, die aber nach einigen Tagen wieder abklingen. Die LASEK Methode ist vor allem für jene Betroffenen geeignet, die aufgrund einer zu dünnen Hornhaut nicht mehr für die LASIK Methode in Frage kommen. Sollte Ihnen der Arzt für die LASIK Methode eine Abfuhr erteilen, ist das kein Grund um den Kopf hängen zu lassen, denn nun haben Sie auch noch die LASEK Methode als Ass im Ärmel. Positiv hervorgehoben wird zudem, dass bei der LASEK Methode auch noch im Nachhinein Laser Korrekturen möglich sind.

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