Femto Lasik OP in der Artemis Klinik Frankfurt: Ein Spaziergang! Teil 1

Tja, es ist gerade mal 6 Stunden her, daß ich die Klinik verlassen habe und hätte nicht gedacht, daß ich nach so kurzer Zeit schon wieder fit bin, um (ohne Brille) vorm PC zu sitzen. Aber erst mal der Reihe nach:

Wurde zur Klinik gefahren und konnte nach einer erneuten, sehr gründlichen Voruntersuchung um 9:45 Uhr im Wartezimmer Platz nehmen. Keine 5 Min. später wurde ich von dem freundlichen Personal hereingebeten und alles gründlich desinfiziert. Danach kam der mir von den Vorbesprechungen schon bekannte und sehr kompetente Dr. Löblich zu mir und führte mich gleich in den OP.Das ganze Ambiente war so angenehm und professionell, daß ich völlig entspannt auf dem OP-Tisch Platz nahm. Noch einmal Betäubungstropfen in die Augen und danach spürte ich nur den physischen Druck, als der Laser zum Aufschneiden des Flaps auf meine viel zu tief liegenden Augen aufgesetzt wurde. Dann ein kurzes Vibrieren und ich konnte kaum glauben, daß das schon alles war. Das Umklappen des Flaps habe ich überhaupt nicht wahrgenommen und danach kam auch sofort der Laser. Dr. Löblich zählte die 15 Sek. herunter und danach war alles ohne jegliche Schmerzen vorbei. Auge gespült, Flap wieder drüber geklappt und Verbandslinse drauf. Das war schon alles rechts. Prima, dachte ich, weiter so am linken Auge ! Auch dort verlief die Prozedur absolut schmerzfrei, aber leider ließ sich der Flap nicht weit genug öffnen. Lag wohl an einer zu dicken Stelle im Epithel. Kein Risiko, meinte Doc Löblich, und packte mir auch links eine Verbandslinse drauf. Nä. Versuch in 14 Tagen also. Erstaunt, daß das schon alles gewesen sein sollte nahm ich vor Dr. L. Platz und er begutachtete das rechte Auge. Alles OK und auf Wiedersehen. Keine 15 min. im OP und ich konnte alles scharf sehen. Wahnsinn !Das zweite Auge muß dann halt noch etwas warten, aber egal, beim nächsten mal, gehe ich noch gelassener an die Sache.

Irritiert war ich nur, weil die extreme Lichtempfindlichkeit und Augentränen, -brennen bei mir nicht einsetzte und ich auch überhaupt kein Fremdkörpergefühl wahrnahm. Trotzdem Sonnenbrille auf und runter zu meiner Chauffeurin. Auf der Treppe setzte ich aber die Sonnenbrille schon wieder ab, weil’s mir zu dunkel war.Ich fühlte mich schon top-fit und hätte die Welt umarmen können. Die Hälfte geschafft und, wie ich finde, schon wieder fahrtauglich. Naja, doch nicht gemacht, schließlich war ich ja nicht alleine. Zuhause angekommen hatte ich nicht das Bedürfnis, sofort in einen abgedunkelten Raum gehen zu müssen, um mich hinzulegen. Also erst mal Essen für die Kids gemacht und Sonnenbrille abgenommen, damit ich meine neue Sehkraft auch geniessen kann.  Dann, ca. 3 Std. nach dem Eingriff, ließ offensichtlich die Betäubung nach und ich spürte doch ein leichtes Fremdkörpergefühl beim Blinzeln. Genauso, als hätte sich eine kleine Wimper etwas verklemmt. Nicht schlimm, weil ich auch im hellen Licht (sehr sonniger Tag heute) nicht blinzeln muß. Also erst mal getropft und mir den angeratenen Mittagsschlaf bis gerade eben genehmigt. Danach war das Fremdkörpergefühl noch schwächer, aber die Lichtempfindlichkeit wegen der zweistündigen Dunkelheit anfangs doch ausgeprägt. Nach 5 Min. war mir die Sonnenbrille schon wieder zu dunkel, also runter damit.

Alles in allem muß ich sagen, daß ich die lange geplante Erholungszeit über Ostern nicht wirklich brauchen werde, da ich schon nach 6 Std. voll einsatzfähig bin und es kaum erwarten kann, in zwei Wochen das Gleiche nochmal erleben zu können.

Ich habe es also wirklich nicht bereut, vielleicht ein paar Euro mehr für eine renommierte Adresse ausgegeben zu haben. Die ausgebliebenen Nachwirkungen sind jeden Euro wert! Muß jetzt Schluß machen, da unten schon mein verdientes Belohnungsbier wartet :o) Kontakt gerne unter „king-of-ginsheim (at)gmx.de“ oder hier in den Kommentaren!

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3 Gedanken zu „Femto Lasik OP in der Artemis Klinik Frankfurt: Ein Spaziergang! Teil 1

  1. admin

    Hallo Michael,

    das freut mich sehr zu lesen! Das mit dem linken Auge ist natürlich nicht optimal, aber besser geht der Arzt auf Nummer sicher und man wartet noch mal, statt dass irgendetwas schief geht! Super auch, dass du auf dem rechten Auge vermutlich deutlich bessere Ergebnisse erzielen konntest als die meisten Leser hier im Blog 😉

    Bin gespannt auf deinen 2. Bericht!

  2. Sabine Schumacher

    Das ist ja der Wahnsinn! Ich wünsche JEDEM, dass er/sie dasselbe erfährt nach solch einer OP. Bei mir war das leider nicht der Fall. Vielleicht doch falsche Klinik oder falsche Voraussetzungen. Wie auch immer, ich kann es nicht ändern! Dir aber viel Glück für das 2. Auge!

  3. Annett Hornung

    Hallo!
    Ich habe meine Augen vor jetzt fast zwei Jahren in Lindau operieren lassen, mein Arzt war Dr. Jagielski. Bei mir wurden beide Augen operiert, es wurde nach sog. Monovisionstechnik gelasert. Ein supernettes Team insgesamt, auch der Arzt und sein Kollege haben bei mir erst gar keine Angst aufkommen lassen, wir haben während der OP sogar ein wenig rumgeblödelt. Mittags habe ich eine Stunde geschlafen, nachmittags war ich mit meiner Familie in Lindau unterwegs. Die Sonnenbrille brauchte ich nur am ersten Tag – aber nur, weil meine Augen sehr stark tränten. Mir tat nichts weh, kein Fremdkörpergefühl, und das Tränen der Augen hat den Heilungsprozess sicher noch unterstützt.
    Die Monovision brauchte ich, weil ich schon über fünfzig Jahre alt bin und sich schon eine gewisse Altersweitsichtigkeit eingestellt hatte. Ich kann jetzt prima lesen, am PC arbeiten, Autofahren, mich schminken 🙂 …
    …es gibt nur drei Situationen, in denen ich seit dem letzten Jahr wieder Brillen benötige:
    – abendliches Lesen bei schwachem Licht
    – Garn einfädeln
    – nächtliches Autofahren, aber nicht immer.
    Manchmal ist meine Sehqualität auch konditionsabhängig, aber das ist wahrscheinlich bei einem Großteil meiner AltersgenossInnen so. Trotz gegenteiliger Behauptungen stelle ich keinen Unterschied beim räumlichen Sehen fest, Entfernungen kann ich genauso gut schätzen wie vor der OP.
    Alles in allem kann ich sagen, es war eine geniale Sache, ich würde es jederzeit wieder machen lassen, und ich drücke der Vorschreiberin mit der heftigen Bindehautentzündung die Daumen, dass sich die Angelegenheit bald zum Guten wendet.

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