Sabine: Beginn des Leidenswegs nach Femto Lasik OP

Zugegeben, ich bin selber Schuld an meiner Misere, doch gerade deswegen möchte ich euch auf dieser Seite davon erzählen. Dies soll ein Mahnmal werden, für all diejenigen, die sich überlegen, sich ihre Fehlsichtigkeit mittels einer Laser-OP wegoperieren zu lassen. Ehrlich, die ganze Sache ist nicht so eben im Vorbeigehen gemacht, sie ist nicht schmerzlos oder gar komplikationslos und ich möchte allen davon abraten, sich ihre gesunden Augen durch so etwas zu versauen. Das soll nun die erste wichtigste Nachricht an dieser Stelle sein, bevor ich euch meine eigene, ganz persönliche Geschichte erzähle!

Ich bin 30 und eigentlich warte ich schon mein halbes Leben darauf, endlich meine Brille los zu werden. Da ich auf dem linken Auge eine Hornhautverkrümmung hatte, wusste ich eh nie, ob die OP überhaupt möglich ist, doch das sollte ich in meiner ersten Voruntersuchung im Jahr 2011 erfahren. Man sagte mir damals, dass meine Augen super seien, um diese OP durchzuführen. Ich war super glücklich und wollte dann auch gleich einen Termin vereinbaren. Dieser wurde dann aber erst mal storniert, da ich zudem in Babyplanung war und man mir sagte, dass man mindestens 6 Monate lang nicht schwanger sein dürfe und auch nicht stillen. Enttäuscht ging ich dann wieder heim und konzentrierte mich dann erst mal auf den Plan 1: ein Baby zu kriegen. Dies habe ich dann auch Anfang 2013 getan und habe den Tag des Abstillens hergesehnt. Den ab diesem Zeitpunkt muss man nur noch 3 Monate warten, bis man die OP durchführen kann. Im Januar 2014 hatte ich dann die erneute Voruntersuchung und nochmals das Aufklärungsgespräch. Ich hatte zwar zwischenzeitlich Zweifel an der OP entwickelt, doch dachte, dass das evtl. eher von meiner neuen Verantwortung meinem Baby gegenüber herrührt. Risiken, wie das trockene Auge werde auch zu sehr bagatellisiert und es wird einem der Eindruck vermittelt, dass das alles nicht so tragisch ist (es ist sehr tragisch, v.a. weil ein trockenes Auge sämtliche Entzündungsreaktionen hervorrufen kann, weil die Feuchtigkeit im Auge so ziemlich für alles verantwortlich ist: Schutz vor Keimen, Viren, Bakterien, reibungsloses Sehen, etc.). Der Operateur ist sehr erfahren (hatte wohl so an die 10.000 OP’s), was mich dann doch etwas beruhigt hat. Deswegen bin ich letztendlich am 21.01.2014 zu meiner Laser-OP (FEMTO LASIK) nach Lindau zu Optical Express gefahren. Die FEMTO LASIK soll ja mitunter die beste OP sein, die eigentlich kaum bis keine Komplikationen oder gar Schmerzen hervorruft. (Kosten übrigens so ca. 4.000 EUR ohne Fahrten, Tropfmittel etc. für danach, nur die reine OP & die Nachuntersuchungen, sowie gegebenenfalls Nachlaser-OP’s).

Also am 21.1.14. Betäubungstropfen gekriegt. Selbst da habe ich noch überlegt, wieder aufzustehen und mir lieber eine schicke neue Brille zu kaufen, ich hab’s aber nicht getan und jetzt hab ich den Scheiss, bereue es zutiefst und möchte deswegen warnen und sensibilisieren. Die OP selbst lief komplikationslos, ca. 35 Sek. reine Laserzeit pro Auge, in Summe ca. 30 Min. gesamte Dauer der OP. Anschließend noch Antibiotika & Kortison Tropfen erhalten und dann ab nach Hause. Die haben mir auch eine Schmerztablette mitgegeben und gesagt, dass ich die sicherlich nicht brauchen würde. Sie haben sich getäuscht! Ich saß kaum im Auto, um zurück zu fahren, als die höllischen Schmerzen begannen. 2 Stunden lang brannten meine Augen wie Feuer und ich dachte nur, dass ich nun sterben würde. Dann fingen sie wie wild an zu tränen und nach ca. 3 Stunden hab ich mich das erste Mal wieder etwas sicherer gefühlt. Nach 6 Stunden war auch der Schleier vor den Augen verschwunden und ich konnte schon feststellen, dass meine Sehkraft nun deutlich über der lag, die ich vorher mit Brille & Kontaktlinsen erreicht hatte. (Vorher 125%, nun 160%). ABER die Augen waren schwer, sie waren geschwollen (ich konnte mich den ersten Tag nicht mal im Spiegel ansehen, da ich einen Zombie vor mir sah!). Die Augen waren rot von der OP (Blutergüsse im Auge) und sie das Weiße im Auge leuchtete auch rot.

Am 22.1.14 ging ich zur Nachuntersuchung. An Autofahren war dabei aber nicht zu denken, da die Augen sehr schwer waren und das Sehen extrem, anstrengend war. Ebenso war ich auch bei Tag bei entgegenkommenden Autos stark blendempfindlich. Zumal ich einen Anfahrtsweg von ca. 2h habe. Dort angekommen sagten sie mir, dass alles super aussieht, der Flap gut sitzen würde und, dass der ganze Spuk nach ca. 1 Woche gegessen sein sollte. Tropfen wäre wichtig (hab ich natürlich auch gemacht & zwar mehr, als das, was als Mindestmaß vorgegeben war).

Nach einer Woche aber fing es an: obwohl ich weniger blendempfindlich war und mittlerweile auch kurze Strecken selbst Auto fahren konnte, wurden die Augen extrem trocken. Dies zeigte sich insbesondere in brennenden, juckenden, kratzenden Augen und starkem Fremdkörpergefühl. Ich bin teils sogar nachts aufgewacht und 1-2h wach gelegen, weil sie so stark brannten. Sämtliche Tropfen und Gels (in meinem Fall Hylo Vision) halfen nichts.

In der Nacht zum Do, 6.2.14 habe ich auf einmal stark rote Augen bekommen (sie leuchteten förmlich). Auf meine telefonisch Nachfrage in Lindau wurde aber gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen sollte, da es z. Bsp. vom Reiben kommen könnte. Solange sich an meiner Sehschärfe und -stärke nichts ändere, sei alles ok und ich solle weiter tropfen. Am Wochenende war es dann so schlimm, dass ich es wieder kaum ausgehalten habe. Hinzu kam eine Schwellung der Augen und ein eitriges Sekret, das aus meinen Augen kam. Also bin ich dann am Montag, 10.2.14 (nach 2 Wochen) hier zum Augenarzt gegangen. Sie sagte mir, dass eine Bindehautentzündung vorliegt, aber der Flap ok sei. Ich habe dann wieder Antibiotika & Kortison für 14 Tage bekommen (je 3* täglich). Gerne wäre ich nach Lindau zum operierenden Arzt, aber hier kommt das zusätzliche Problem: dort ist nur an ca. 3 Tagen die Woche überhaupt ein Arzt zur Stelle.

Am Do, 13.2.14 bin ich aber dann nochmals nach Lindau gefahren. Dort wurde mir empfohlen, die Dosis auf 2* täglich zu reduzieren. Ebenso bekam ich eine Salbe (Bepanthen Augensalbe). Die Salbe mache ich seitdem täglich mehrfach aufs Auge. Die Ärztin in Lindau war aber der Meinung, dass das Auge gar nicht so besonders trocken sei. Ehrlich: ich will nicht wissen, wie sich ein wirklich trockenes Auge anfühlt, wenn DAS nicht so schlimm sein soll!? Mir wurde auch gesagt, dass die schlimme Phase (wenn sie nicht schon nach 1 Woche vorbei ist) meist so ca. 4-8 Wochen anhält. Bei fast allen sei es nach einem halben Jahr erledigt. Aber aufgepasst: es gibt durchaus auch Leute, bei denen es 1 ganzes Jahr dauert und manche entwickeln auch einen chronischen Zustand!

Seit Freitag, 13.2.14 versuche ich zusätzlich von innen meinen Augen nachzuhelfen. In meiner Verzweiflung und in meinem Leiden habe ich nun begonnen, täglich Omega-3 Fettsäuren zu mir zu nehmen, sowie Augentrosttee (täglich 1 Liter) und Augenkapseln. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob das auch zur Heilung beiträgt.

Am Do, 27.2.14 (also nach 5 Wochen) hatte ich dann sogar den ersten Tag, an dem ich tagsüber keine Salbe mehr rein machen musste, sondern nur noch zur Nacht hin. Bis zum Sa, 8.3.14 (6. Woche) hat sich mein Zustand sogar soweit verbessert, dass ich tagsüber nicht mehr so viel tropfen musste und sogar gelegentlich vergessen habe, die Tropfen mitzunehmen, wenn ich außer Haus bin. Ich war so glücklich, dass es nun endlich besser ist, aber das sollte sich schon bald wieder ändern.

Seit Di, 11.3.14 (Woche 7) hat sich mein Zustand soweit verschlechtert, dass ich es kaum noch ausgehalten habe. Die Augen haben wieder fürchterlich gekratzt und gebrannt. Sie waren geschwollen und es war einfach sehr unangenehm. Am Montag, den 17.3.14 (Woche 8) bin ich dann wieder einmal zum Augenarzt bei mir zuhause gegangen. Sie konnte zwar keine Entzündung feststellen, sagte aber, dass meine Hornhaut wie ein Schleifpapier aussehe (so hat es sich definitiv auch angefühlt). Ich sollte einfach fleißig weiter tropfen, nach Möglichkeit mehr mit Gel, als mit Tropfen. Ich entschloss mich dann auch noch dazu, wieder nach Lindau zu gehen. Ich wollte, dass der Operateur das auch sieht! Es stellte dann noch eine Lidrandentzündung fest (Blepharitis, mit schaumigem Sekret am unteren Lidrand) und gab mir erneut Antibiotika & Kortison (Kortison dieses Mal nur fürs rechte Auge). Er sagte auch, dass die schlimmste Zeit der Trockenheit nach 8 Wochen sei (komisch, kein Arzt hat mir das zuvor gesagt!?), anschließend würde es besser. Ebenso meinte er, dass dies nicht eine Folge der OP sei, sondern ich mir noch was anderes eingefangen habe. Nach Gabe des Antibiotikums habe ich mich zwar dann besser gefühlt, aber vorbei ist es noch lange nicht. Ich habe Freitag Abend, d.h. einen Tag danach höllische Schmerzen im Auge gehabt, welche nicht einmal durch Schmerzmittel (Ibuprofen 600) weg gegangen sind. Die Trockenheit besteht weiter und die Lidrandentzündung ist eine langwierige Sache.

Auch heute, Montag, 24.3.14 (9 Wochen später) war ich wieder beim Augenarzt bei mir daheim. Die Schmerzen haben zwar etwas nachgelassen (Gott sei Dank), doch trocken sind die Augen nach wie vor. Die Ärztin bestätigte die Lidrandentzündung und gab mir Hinweise auf die Lidrandpflege, um die verstopften Meibomdrüsen wieder frei zu kriegen. Sie sagte, dass insbesondere der fettproduzierende Teil der Tränen behindert sei. Das kann sich aber gut und gerne 2 Monate hinziehen. Ebenso sagte sie, dass die Hornhaut nach wie vor schlimm aussieht. Auf beiden Augen, obwohl ich es subjektiv deutlich schlimmer am rechten Auge verspüre!

Stand heute würde ich keinem diese OP empfehlen! Man tut sich und seinen Augen nichts Gutes. Die Gründe, aus denen ich das gemacht habe, erscheinen heute so lächerlich. Ich weiß ehrlich nicht einmal mehr, warum ich es getan habe. Gäbe es eine Möglichkeit, sie rückgängig zu machen, würde ich das tun. Ich war so glücklich und zufrieden, doch was stellt man an, wenn man noch glücklicher sein will? Genießt euer Leben und erfreut euch an dem, was ihr habt. Und auch, wenn ihr das Geld habt, lasst es nicht machen und versaut euch nicht eure Gesundheit! Ich bin froh, dass ich derzeit noch in Elternzeit bin. Ich hätte die letzten 9 Wochen nicht arbeiten gehen können (Computerjob), ich wäre schlichtweg Arbeitsunfähig gewesen und das, obwohl ich einwandfrei sehe. Kaum zu glauben, wie sich das ändert.

Ich werde auch weiterhin von meiner Entwicklung hier erzählen, doch bin ich jetzt am heutigen Tag angekommen und weiß noch nicht, wie es weiter geht! Eins soll euch gesagt sein, es gibt viele, bei denen solch eine OP sicherlich gut läuft und alles super schön ist (ich selbst habe bestimmt 15 Bekannte / Freunde, bei denen das so war), aber es gibt auch immer das 1 %, bei dem es nicht so toll läuft. Die Risiken sind es definitiv nicht wert, herauszufinden, ob ihr zu diesem 1 % gehört!

**Was ich bisher an Tropfen probiert und ausgegeben habe

Hallo Zusammen,

nachdem ich euch geschildert habe, wie beschissen das alles ist, möchte ich euch nun noch einen weiteren Grund geben, es zu lassen: es sind die Finanzen. Die OP selbst kostet 4.000 EUR, dazu kommt die Fahrerei. In meinem Fall sind es immer ca. 200km Hin-und Rückweg. Diesen musste ich zur Voruntersuchung, zur OP, einen Tag, eine Woche, ca. 3 Wochen und ca. 8 Wochen später schon zurück legen.

Dazu kommt die Unmassen an Tropfen, Gels, Salben, Nahrungsergänzungsmittel und Tees. Geschätzt sind es ca. 200 EUR. In echt werde ich euch das jetzt konkret vorrechnen:

ProduktGesamt- preisWirkungsweise
Tears again, liposomales Augenspray, 10ml, sensitive 13,95 EUR & normal 13,50 EUR27,45ok, aber ohne Tropfen geht es nicht. Sensitive verklebt etw. die Wimpern, Normal belastet die Haut ums Auge
Hylo Vision Sine Tropfen Einzeldosis (60*0,4 ml, 0,1% Hyaulauronsäure), 2 St., je 18,85 EUR37,70gut verträglich, keine Konservierungsmittel, gutes Eintropfen
Hylo Vision HD (Fläschchen, 15ml, 0,1% Hyaulauronsäure)7,50ok, aber nicht bei Langzeitanwendung, da es Konservierungsmittel enthält
Hylo Vision Gel sine Einzeldosis (20*0,35ml, 0,3% Hyaulauronsäure),4 St., je 9,69 EUR38,76gut verträglich, keine Konservierungsmittel, gutes Eintropfen, aber verklebt leicht die Wimpern
Hylo Vision Gel Multi (Flasche mit Konservierungsmittel, 0,3% Hyaulauronsäure)7,95ok, aber nur kurzzeitig, brennt aufgrund des Konservierungsmittels
Augentrost Tee, 50 gr., 3 St., je 3,95 EUR11,85empfehlenswert zur Lidpflege
Blephagel Duo 30gr. & Pads (zur Lidreinigung)11,85empfehlenswert zur Lidpflege, steriles Gel, auch zum Abschminken geeignet, es geht aber auch mit Wasser
Corneregel (Augengel, 10 gr., 1 Tube)7,49Hornhautregenerativum, nicht so geeignet, da sehr viel wieder aus dem Auge gedrückt wird
Bepanthen Augen- und Nasensalbe (10gr., 2 Tuben, 6,49 EUR) + (5gr., 1 Tube, 3,70 EUR)10,19Sehr gut, schützt die Augen und hilft auch bei Schmerzen, mindert die Sicht aber für einige Minuten
Thealoz Duo Augentropfen, 10 ml13,99enthalten 0,15% Hyaulauronsäure, daher etwas zähflüssig, man hat das Gefühl, das Auge klebt ein wenig
Vita Pos (Vitamin A Augensalbe, 5 gr.)4,95Sehr gut, schuetzt die Augen und hilft auch bei Schmerzen, mindert die Sicht aber fuer einige Minuten
Systane Balance Augentropfen, 10ml13,95liposomale Augentropfen, sehr gut verträglich, empfehlenswert
Omega 3 Fettsäuren Kapseln von Tetesept7,00empfehlenswert, aber bringt wohl erst was bei Langzeitanwendung
Augen aktiv Kapseln von DM5,00braucht man nicht
Hyaulauronsäure Kapseln von DM5,00braucht man nicht
Oflaxacin Stulln D Augentropfen (Antibiotika)5,00nur auf Rezept vom Augenarzt bei Entzündungen & Co.
Dexa-Opthal sine Augentropfen (Kortison)5,00nur auf Rezept vom Augenarzt bei Entzündungen & Co.
Gesamt220,63

Dazu kommt, dass ich noch mindestens 5 Flaschen Hylo Vison Gel zu 3 ml, 10 Flaschen Hylo Vision Tropfen zu 5 ml, sowie Antibiotika, Kortison und Augensalbe vom Zentrum erhalten habe. Vom Augenarzt habe ich dann noch Probepackungen folgender Hersteller bekommen: Artelac Rebalance (ist nicht schlecht, aber das Auge fühlt sich etwas verklebt an), Vismed Gel Multi (enthält 0,3% Hyaulauronsäure, macht ein zähflüssiges Gefühl im Auge), ilast care Augencreme (hilft bei der Pflege & zur Linderung erkrankter Augenlider, kann ich nur empfehlen, ist zwar teuer, ca. 18 EUR, aber man braucht nur ganz wenig und man kann es generell als Augenpflege nehmen).

Wie ihr also seht, ist das eine ganze Menge, die da in den letzten 9-10 Wochen zusammen gekommen ist…Also lasst es! Nicht nur des Geldes wegen, sondern auch und vor allem für eure Gesundheit!

**Die weitere Entwicklung meiner Misere bis Fr, 28.03.2014

Nun sind wir am Ende der schrecklichen 9. Woche und ich kann euch sagen, dass es nicht viel besser ist. Ich habe heute auch noch einmal ein Telefonat mit meinem Operateur gehabt, der mir aufgrund meiner Symptome empfahl, das Antibiotika & das Kortison weitere 10 Tage zu nehmen. Ich habe ein Spannungsgefühl im rechten Auge, was einfach nicht weg gehen möchte. Hierbei geht der Arzt davon aus, dass es von der Infektion kommt und lässt mich nun also weitertropfen. Ebenso empfahl er mir, mich bis übernächste Woche nochmal in Lindau vorzustellen, um das zu überprüfen. Das werde ich nun in 1 Woche schon machen, da ich dann auch sog. punctum plugs in die Augen kriegen soll. Sie sollen verhindern, dass die wenige Feuchtigkeit, die ich im Auge habe, in die Nasennebenhöhlen verschwindet. Ich merke auch, dass ich, sobald ich Tropfen in das Auge mache, etwas den Hals hinunter läuft. Wahrscheinlich ist dies ein weiteres Problem, was mir das Leben zur Hölle macht.

Ich kann euch sagen, dass einen das an den Rande des Wahnsinns treiben kann. Ich wache regelmäßig nachts auf und mache mir selbst Vorwürfe. Ich sagte ja bereits, dass ich mir wünsche, diese OP nie gemacht zu haben. Ich weiß, dass das nicht geht. Positiv denken soll zwar helfen, ist aber sehr schwer, wenn man ständig ein scheiß Gefühl in den Augen hat. Weinen geht auch fast nicht, es sind ja keine Tränen da. Was also machen? Am liebsten das Auge so lange betäuben, bis es endlich vorbei ist. Das DAS auch nicht geht, ist ebenso klar. Also heißt es: weiterhin durchhalten und weiterhin meine Mission verfolgen: EUCH ALLEN DA DRAUSSEN DAVON ABZURATEN! Bitte spielt nicht mit dem Feuer, ihr könntet euch daran verbrennen, wie ich es tat!

**Die 10. Woche oder der Weg durch die Hölle

Hallo Zusammen,

heute melde ich mich mal wieder zu Wort, um euch zu erzählen, wie es mir seit dem 28.03. 14 erging. Der Freitag, 28.03. war der wohl schlimmste Tag (oder einer von), den ich je erleben durfte. Meine Augen haben mich so verrückt gemacht, dass ich unter Austrocknungserscheinungen litt. Da meine Augen so extrem trocken waren, hat sich das durch meine mittlerweile schlechte psychische Konstitution auf meinen Allgemeinzustand manifestiert. Ich litt an diesem Tag so sehr darunter, dass ich das Gefühl hatte, auszutrocknen. Das nahm dann den Höhepunkt, als ich bis zum Abend um 20:00Uhr schon ca. 9l Wasser getrunken hatte und mich dann entschied, in die Notfallpraxis in unser Krankenhaus zu gehen. Der Arzt stellte fest, dass ich gesund bin, aber durch psychogene Ursachen diesen Zustand durchlebte. Er gab mir Diazepam. Ein starkes Beruhigungsmittel, das einem bei extremen Angstzuständen gegeben wird. DAS hat mir dann auch geholfen, endlich wieder ruhiger zu werden. Ich war förmlich weggebaemt. Hatte dann die glorreiche Idee, mir das Zeug nun täglich rein zu pfeifen, da es mir half, endlich mal wieder ruhig zu sein und positiv zu denken. Das war aber keine umsetzbare Möglichkeit, weil es nur in sehr schweren Fällen zum Einsatz kommt und für eine Langzeittherapie nicht geeignet ist, da es hochgradig abhängig macht (so wie Heroin oder ähnliches). Es wirkt aber bis zu 60Stunden, was es mir dann ermöglichte, endlich mal wieder zu schlafen und das Leben ein wenig zu genießen.

Bis Mittwoch, 02.04.14 habe ich dann also so vor mich hin gelebt und bin dann aber am Mittwoch mal wieder zum Augenarzt gegangen. Dieses Mal habe ich bereits am Empfang weinen müssen, weil ich wieder so verzweifelt war. Gut war, dass die mich dann wenigstens mal schon nach 1h Wartezeit dran genommen haben. Auch gut war, dass sich sogar 2 Ärzte meine Augen angeschaut haben. Beide sagten, dass ich sowohl Antibiotika, als auch Kortison weglassen soll. Man konnte aber keine Plugs setzen, da es nichts bringt, etwas aufzuhalten (also die Tränenflüssigkeit), was nicht da ist! Sie ordneten mir an, täglich, mindestens 1 Mal pro Stunde Bepanthen Salbe in die Augen zu schmieren. Mein nächster Termin ist in 3 Wochen. Mal sehen. Seit ich die Salbe stündlich nehme, ist es auf jeden Fall erträglicher. Zusätzlich tropfe ich natürlich, was das Zeug hält. Meine Kosten für Tropfmittel und Medikamente haben sich mittlerweile von 220,63 EUR auf 312,30 EUR hochsummiert:

ProduktGesamt-     preisWirkungsweise
Bepanthen Augen- und   Nasensalbe (10gr., 4 Tuben, 12,38 EUR)12,38Sehr gut, schützt die Augen und hilft auch bei Schmerzen,   mindert die Sicht aber für einige Minuten
Hylo Vision Gel sine   Einzeldosis (60*0,35ml, 0,3% Hyaulauronsäure),1 St., je 27,65EUR27,65gut verträglich, keine Konservierungsmittel, gutes   Eintropfen, aber verklebt leicht die Wimpern
Ilast Care Creme 30ml, 1*   22,6922,69zur Pflege erkrankter Augenlider
Tears again, liposomales   Augenspray, 10ml, sensitive 13,95 EUR13,95ok, aber ohne Tropfen geht es nicht. Sensitive verklebt etw.   die Wimpern
Lasea Beruhigungstabletten, 14   St.10bestehen aus Lavendel, wirken aber nicht beruhigend genug
Opipram 50 mg Tabletten,   Beruhigungsmittel (Sedativum)5Zuzahlung, nur auf Rezept, haut einen weg, sollte es 1* Abends   zum Schlafen nehmen, ist aber zu heftig, wirkt aber beruhigend
Gesamt (vorher 220,63 EUR bis   27.03.2014)312,30

Ebenso war ich am Mittwoch dann noch bei meinem Hausarzt, um mir ein Sedativum verschreiben zu lassen (Opipram). Ich sollte es abends vor dem Schlafengehen nehmen. Hab ich dann am Mittwoch auch gemacht. Danach aber nicht mehr, weil die doch sehr stark waren und ich selbst am Donnerstag noch voll im Nebel rum lief. Durch das viele Auftragen der Salbe ist es mittlerweile erträglich geworden. Ich hoffe, dass meine Augen irgendwann wieder richtig funktionieren und Tränen produzieren. Bis dahin muss ich versuchen, es so zu schaffen. Es ist nicht mein Mittel der Wahl, mich mit Beruhigungsmitteln voll zu dröhnen. Schon deswegen nicht, weil ich ein kleines Kind habe, das eine Mutter braucht, die voll da ist! Ich kann hier immer wieder nur davor warnen. Ich würde all mein Hab und Gut geben, um diese Entscheidung rückgängig zu machen!

Seit Freitag, 04.04.14 bin ich wieder einigermaßen klar im Kopf und habe meine guten, positiven Momente, in denen ich daran glaube, dass es irgendwann aufhört! Ich konnte am Wochenende sogar endlich mal wieder ein paar Zeilen in einem Buch lesen. Das war ein echtes Erfolgserlebnis!

Ich möchte euch noch 2 Links zum Thema geben, die ihr euch anschauen solltet:

http://www.dr-gumpert.de/html/trockene_augen_nach_lasik.html

http://www.das-trockene-auge.info/2010/12/lasik-und-das-trockene-auge.html

**3 Monate nach der OP: Es geht bergauf..

Die letzten 2,5 Wochen waren zwar durchwachsen, aber es war bzw. ist mittlerweile ein Trend nach oben zu entdecken. Das rechte Auge kratzt, mal mehr, mal weniger schrecklich. Das ist insbesondere am rechten Augenlid zu erkennen. Die Hornhaut selbst und der Flap sehen gut aus. Blöderweise reißt der Tränenfilm am rechten Auge sofort auf, wenn ich nicht blinzele. Diese Tatsache (heute von meiner Augenärztin so gesagt) führt dazu, dass das Augenlid noch immer gereizt ist und das Kratzen verursacht. Gefühlsmäßig war es in den letzten Wochen ein Wechselbad der Gefühle. Mal war ich sehr gut drauf, fast wie früher. Mal war ich traurig und verzweifelt. Ich habe aber keine Beruhigungsmittel mehr genommen. Nur 2 Lasea, welche pflanzlich sind, und einen nur ein wenig beruhigen. Nicht die hammer Tabletten, die ich zuvor genommen habe. Die Augenpflege blieb. D.h. ich mache mindestens 1* die Stunde Bepanthen Augensalbe in die Augen, sowie zwischendurch immer wieder Hylo Vision Gel und Augentropfen. Mal sind die Augen durch Salbe und Gel so zugekleistert, dass ich nur durch Tropfen oder Auswaschen die Augen wieder aufkriege. Doch mir ist alles recht, was es mir erträglicher macht. Auch kümmere ich mich 3* täglich um eine ordentliche Augenlidpflege, um die verstopften Meibomdrüsen frei zu kriegen. Die letzten 2 Tage waren die Augen sehr trocken, haben auch ein wenig gebrannt. Hierbei half das Corneregel (Dexpanthenol Gel), welches kühlend wirkte. Teils haben meine Augen sogar begonnen, leicht zu tränen. Die Augenärztin sagt, dass das ein gutes Zeichen ist. Auch sagte sie, dass meine Augen ein wenig besser, als noch vor 3 Wochen aussehen. Ich muss einfach durchhalten und an die Besserung glauben, dann wird das wieder. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Deshalb nochmal: solch eine OP sollte sehr gut überlegt sein. Wer das Risiko eingeht, muss, wie in meinem Fall, mit den Folgen leben und sie aushalten.

Meine Ausgaben der letzten 3 Monate für „Schmiermittel“ liegen mittlerweile bei ca. 370 EUR. Halos sehe ich schon länger keine mehr in der Nacht, dafür werde ich aber vom Scheinwerferlicht geblendet, ähnlich, wie wenn man Sonnenstrahlen sieht. Doch erkenne ich auch in Bezug zu meiner Blendempflindlichkeit eine Besserung. Ich kann sogar wieder ohne Sonnenbrille raus (was ich aber nicht tue, da ich es angenehmer mit Brille finde).

23.04.2014: Heute hatte ich auch meine 3-Monats-Untersuchung im Augenlaserzentrum. Der Arzt meinte, dass das heftige Kratzen im rechten Auge noch immer von einem entzündeten Lidrand kommt. Er hat mir nun wieder einmal ein Antibiotikum fürs Auge (Azyter Augentropfen, 6 Stück, 2* täglich, brennen wie verrückt im Auge) und eines für die Behandlung von Innen (Doxycyclin Tabletten, 14 Tage lang, je 1) verschrieben. Auf Privatrezept versteht sich, Kosten lagen wieder einmal bei knapp 30 EUR. Er ist der Meinung, dass die Trockenheit meiner Augen eigentlich ganz ok sei. Das größte Problem tatsächlich von der Entzündung kommt. Ich fahre jetzt einen Mittelweg. Ich nehme das Antibiotika und schmiere trotzdem so viel wie möglich weiter. Nicht, dass sich wieder etwas weiter oder noch mehr entzündet. Hoffentlich ist das bald vorbei und ich kann wieder an ein normales Leben denken.

Die nächste Untersuchung steht in knapp 4 Wochen an. Sowohl beim Augenarzt hier vor Ort, als auch im Augenlaserzentrum. Ich bin mal gespannt, wie es dann aussieht…

**Die Monate 4 und 5 nach der OP

In meinem letzten Bericht erzählte ich davon, dass ich am 23.4.14 noch einmal eine Nachuntersuchung hatte. Zu diesem Zeitpunkt erhielt ich Azyter (Antibiotika fürs Auge) und Doxycyclin (Antibiotika als Tablette, welches ich 2 Wochen nehmen sollte). Durch diese Maßnahme war das Kratzen am rechten Auge eine knappe Woche danach fast verschwunden. Das Azyter selbst brannte höllisch im Auge, half aber. In dieser Woche hatte ich das erste Mal an 2 Tagen ein leichtes Verschwimmen meiner Sehkraft, was aber auch mit der Einnahme der Antibiotika Tabletten in Verbindung stehen kann.

Am 30.4./01.05.14 war zwar das Kratzen soweit verschwunden, aber ich muss wohl zu allem Überfluss noch eine allergische Reaktion gehabt haben, da sich meine Augen ganz schrecklich anfühlten. Es kam mir vor, als würde ich alte, ausgetrocknete Kontaktlinsen tragen und sie juckten ganz fürchterlich. Daraufhin war ich am 02.05. wieder hier beim Augenarzt, der mir von nun an verordnete, die Salbe weg zu lassen und etwas gegen die Allergie gab. Der Arzt selbst bestätigte mir, dass die Femto-Lasik einwandfrei durchgeführt wurde (d.h. nun hatte ich eine Drittmeinung, die mir Sicherheit gab, dies beim richtigen Arzt und im richtigen Zentrum durchgeführt zu haben.) Ebenso bestätigte er, dass die erreichte Sehleistung überdurchschnittlich gut sei.  Er sagte aber auch, dass meine Augen sehr trocken wären und man dies an einem schaumigen Sekret erkennen würde.  Knappe 10 Tage später stand es auch deutlich besser um das Trockenheitsgefühl in den Augen. Im Zeitraum vom 10.05. bis zum 23.05. (d.h. 3,5-4 Monate nach der OP) hatte ich gelegentlich Jucken, Fremdkörpergefühl und auch ein Brennen in den Augen. Es war aber längst nicht mehr so schlimm und Nervenaufreibend, wie es zu Beginn nach der OP war.

Am 23.05., also 4 Monate nach der OP hatte ich eine weitere Untersuchung in Lindau. Der Arzt stellte fest, dass die Lidrandentzündung nach wie vor besteht. Er verordnete mir weitere 3 Wochen die Einnahme von Doxycyclin (Antibiotika). Komisch ist nur, dass ich einen Tag zuvor hier beim Augenarzt war und die das wieder nicht gesehen haben. Hätte ich mich darauf verlassen, dann würden meine Augen wohl noch immer brennen, kratzen und weh tun. Ich bin zwar froh, hier vor Ort auch eine Anlaufstelle zu haben, aber bin der Meinung, dass der Augenarzt in Lindau genauer hinschaut. Denn einzig die Einnahme des Antibiotikums und auch das Tropfen mit Azyter hat bei mir nachweislich zu einem besseren Gefühl beigetragen.

Heute, am 11.06.14 (fast schon 5 Monate nach der OP) habe ich meine hoffentlich vorletzte Tablette eingenommen. Die letzten 3 Wochen waren fast schon normal. Ich kann mittlerweile auch mal 1-3h ohne Tropfen auskommen. Leider gilt das noch nicht jeden Tag, aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Mittlerweile kann ich auch „normale“ Tropfen nehmen. Zu Beginn wäre das nicht denkbar gewesen. Da hat nur das Gel etwas gebracht und das nicht lange. Ich glaube, dass es noch besser werden kann. Und es gibt Berichte, die sagen, dass das Auge zwischen 6-12 Monate braucht, um sich nach solch einem Eingriff zu normalisieren. Ich hoffe es echt. Gelegentlich jucken die Augen noch. Aber ich bin mir sicher, dass das mehr mit einer allergischen Reaktion zusammenhängt, als mit der Trockenheit (ich habe nämlich auch Schnupfen & Niesattacken). Nächste Woche habe ich einen weiteren Nachuntersuchungstermin und ich hoffe, dass mir der Arzt dann sagt, dass die Entzündung endlich weg ist!

Übrigens: Meine Blendempfindlichkeit besteht leider noch immer, d.h. nachts bei entgegenkommenden Autos oder Strassenlaternen etc.; dies ist aber nicht aus jedem Winkel so. Ich hoffe stark, dass sich das irgendwann wieder gibt!

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KLARSTELLUNG:

Ich möchte hier in aller Deutlichkeit klar stellen, dass OPTICAL EXPRESS eine gute Adresse ist. Das Team ist freundlich und erfahren. Der Arzt, meiner Meinung nach, ein sehr guter Operateur und Augenarzt, der die notwendige Kompetenz und vor allem Erfahrung hat, solch eine OP durchzuführen! Die Kosten belaufen sich im gängigen Rahmen. Das Institut in Lindau ist TÜV zertifiziert. Man wird sowohl mit Schmerzmitteln, als auch mit Tropfen, Salben etc. versorgt. Es erfolgt eine gründliche Aufklärung über die Risiken, die man auch zum Nachlesen bekommt. Ebenso einen Merkzettel, wie die OP, die ersten Stunden und Tage danach normalerweise verlaufen.

Das, was bei mir passiert ist, ist unglückliche Fügung. Meine Augen haben sich in Bezug zur Trockenheit nicht so entwickelt, wie ich es gehofft hatte, die Sehschärfe ist 1A und dann kam bei mir noch eine Lidrandentzündung hinzu, die das alles zur Qual werden ließ. Ich bin nur der Meinung, dass es nachteilig ist, wenn a) ein Arzt nicht immer 24h da ist, falls doch was wäre (die ersten 24h nach der OP kann man übrigens immer anrufen!!) und b), dass das trockene Auge zwar thematisiert wird, aber die Folgen zumindest MIR nicht klar waren (ich hätte nicht gedacht, dass es sich so schlimm auswirkt und, dass es durch ein trockenes Auge zu Folgeerscheinungen, wie Entzündungen, kommen kann).

Es geht mir mittlerweile zwar besser, aber normal kann ich meinen Zustand nicht nennen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es ein Fehler war und ich werde auch weiterhin davon abraten.

Übrigens kenne ich jemanden, die auch in Lindau operiert wurde und sehr glücklich darüber ist. Sie hatte ca. 2 Wochen trockene Augen und kann sich heute ein Leben mit Brille nicht mehr vorstellen! Aber es muss eben auch immer die schlechten Fälle geben…

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5 Monate nach der OP (Mitte Juni 2014): Die Untersuchung beim Augenarzt hier in Tuttlingen hat ergeben, dass die Entzündung leider noch immer besteht. Ich habe erneut Azyter Tropen, dieses mal für 3 Tage erhalten. Das Antibiotika sollte ich dann nur nehmen, wenn es wieder schlechter wird. Das tat es dann 2-3 Tage nach Beendigung der Tropftherapie. Ich hatte dann aber so meine Schwierigkeiten mit dem Antibiotika, sodass ich freiwillig darauf verzichtet habe. Tag für Tag wurde es dann aber etwas besser, bzw. waren die Tage ganz erträglich. Dass ich nun schon seit ca. der 8. Woche nach der OP täglich 2* eine Lidrandpflege vollzog, half, dass sich der Zustand soweit stabilisiert hatte. Ebenso nahm ich bei Trockenheitsgefühl, Fremdkörpergefühl oder brennenden Augen regelmäßig meine Hylo Vision Augentropfen und Geltropfen. Ab der 16. Woche nach der OP kam dann noch Artelac Nighttime Gel zur Nacht dazu. Somit war der Tag ganz gut auszuhalten, mal mehr, mal weniger gut, bis ich wieder eine Phase starker Trockenheit erleben musste.

Das war ca. 7,5 Monate nach der OP. Der Zustand war schrecklich. Ich hatte das Gefühl, alte, ausgetrocknete Kontaktlinsen in den Augen zu haben. Der Zustand hielt fast 1,5 Wochen an und dann war er wieder plötzlich weg. Auch da war ich dann nochmals beim Augenarzt. Sie sagte, dass meine Augen schon besser aussähen, aber die Hornhaut nach wie vor gereizt sei. Da die Heilung sehr lang ging und ich ein hartnäckiger Fall bin, sollten wir nun einen neuen Weg beschreiten. Die Ärztin erfuhr von einem neuen Mittel, das es allerdings bei uns noch nicht auf dem Markt gibt. Mit diesem Mittel (konkret: Cacicol Augentropfen von Thea Pharma) wurden bereits gute Ergebnisse bei Lasik Patienten erzielt, die Probleme bei der Heilung haben. Es dauerte eine Weile, bis ich an die Tropfen kam.

Letzte Woche, am 9. Oktober, war es dann so weit. Es werden ca. 1-2 Tropfen pro Auge in der Woche gegeben. Ich habe sie gleich am Abend nach meiner Lidrandpflege eingetropft und danach dann nichts weiter rein gemacht. Sie fühlen sich neutral an, d.h. kein Brennen oder ähnliches. Bin mal gespannt, wie es wird. Jetzt sind es ca. 9 Monate nach der OP (12.Oktober 2014). Vor fast 2 Wochen haben meine Augen einen merklichen Sprung in Richtung Besserung gemacht. Ich hoffe, dass die Tropfen mir dann noch gänzlich helfen, mich wieder normal zu fühlen. Der Versuch geht jetzt erst mal für die nächsten 6 Wochen. Da habe ich dann meinen Kontrolltermin. Wenn es mir hilft, dann wäre das ein Durchbruch und vielleicht auch die Hoffnung für all diejenigen, denen es wie mir geht. Problem ist nur, dass man sie möglichst früh nach der „Verletzung“ einsetzen sollte, um tiefgreifende Verletzungen der Hornhaut zu vermeiden. Nun ja, wir werden sehen. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Hier noch der Link zur Patienteninfo von Thea Pharma: http://www.theapharma.de/wp-content/uploads/140127_Cacicol_Patienteninformation_screen.pdf

Nachdem ich die Cacicol Tropfen das 2.te Mal verwendet habe, hatte ich doch tatsächlich die ersten 4 Tage, an denen ich mich fast, wie vor der OP gefühlt habe. Das hielt leider nicht an, denn als es draußen kälter und somit die Luft trockener wurde, ging es grad wieder los. Beim Umschwung auf das kältere Wetter hat es mich so richtig eingeholt. Meine Augen brannten fast 1 Woche so unerträglich, dass ich auch psychisch wieder in ein großes Loch gerutscht bin. Einen Tag vor der letzten Einnahme der Cacicol Tropfen (das war am 5.11. 2014), habe ich dann on top noch eine akute allergische Reaktion am Auge bekommen. Ich sah aus wie ein Zombie, weil sich in meinen Augen Bläschen gebildet haben und zwar dort, wo die Augen normalerweise weiß sind. Das Ganze hat sich dann auch noch abends um 22Uhr abgespielt, sodass der Supergau perfekt war. Das hieß für mich dann mal wieder 3 Tage Kortison tropfen.

Leider haben die Cacicol Tropfen in meinem Fall also nicht zur Lösung des Problems beigetragen.

Mitte November 2014, also 10 Monate nach der OP habe ich dann zum einen Ciclosporin Tropfen (0,05% in Neutralöl, absolut nicht zu empfehlen!) und auch Punctum Plugs bekommen. Die Ciclosporin Tropfen brannten mir gefühlt die Augen weg, nachdem ich sie getropft hatte. Deswegen ging das dann auch nur einmal am Tag (und zwar abends kurz vorm Schlafengehen).

Die Punctum Plugs mussten wir erst bestellen. Das war erst mal gar nicht so einfach, weil keine Apotheke im Umkreis je so etwas bestellt hatte. Nachdem sie aber dann da waren, konnten sie nun endlich eingesetzt werden. Das Einsetzen selbst war relativ schmerzlos. Nur ein wenig unangenehm. Blöderweise hat es mir mehrfach den Kreislauf genommen, sodass sie mir dann sogar im Liegen eingeführt wurden. Die ersten 4 Tage waren sehr unangenehm, weil ich sie doch sehr gemerkt habe, aber seitdem ist eine deutliche Besserung zu spüren.

Im Dezember waren die Tage dann mal so und so. Je nachdem, wie kalt es draußen ist, brennen die Augen sehr. Über Neujahr war ich dann im Urlaub. Hohe Luftfeuchtigkeit & warme Temperaturen haben dazu geführt, dass ich mich fast normal fühlen konnte und nur sehr wenig tropfen musste.  Leider hielt der Zustand nicht so sehr an. Die Ciclosporin Tropfen in Neutralöl wurden dann vor 2 Wochen (heute ist der 27. Januar 2015, also 1 Jahr nach der OP) durch lisposomale Ciclosporin Tropfen ausgetauscht (0,05% aus der Neuen Apotheke in Tübingen, Lieferzeiten ca. 5-6 Wochen, da sie die einzige Apotheke in Europa bisher wohl war für diese Tropfen). Diese Tropfen sind super gut verträglich. Man muss sie aber 4-6 Wochen nehmen, um einen Effekt zu merken. Mein letzter Termin bei  meiner Augenärztin bestätigte mir übrigens, dass ich nun eine bessere Aufrisszeit der Tränen dank der Plugs habe, das Brennen aber bleibt leider, insbesondere bei diesem kalten Wetter. Ich habe am Flap wohl eine leichte Narbenbildung. Dies ist meiner Ärztin jetzt erstmalig aufgefallen. Muss beobachtet werden. Blöd ist es, dass es zu Trübungen der Sicht führt. Gut, dass es wenigstens nur am Rand ist und mich nicht stört. Sonst würde eine neue OP winken. Im April habe ich noch einen Termin in Freiburg in der Uniklinik. Mal sehen, was da noch so ansteht.

Stand heute bleibt meine Meinung,: ich kann es keinem empfehlen, da sich dadurch zwar die Sehfähigkeit, nicht aber die Lebensqualität verbessert!

April 2015

Nun war es endlich soweit. Ich hatte den Termin in Freiburg in der Uniklinik. Der Tag fing super an, da wir sogar direkt vor dem Klinikum einen Parkplatz bekamen und auch noch Geld fanden, um das Parkticket zu bezahlen. Das stimmte mich positiv. Es wurden nochmal einige Untersuchungen durchgeführt (Schirmer Test, Sehtest, genereller Befund). Die Ärztin, die ich erwischt hatte, war glücklicherweise auf Fälle, wie mich spezialisiert. Da hatte ich echt Glück, denn es hätte auch anders sein können. Sie bestätigte mir nochmal, dass ich unter einem starken Sicca Syndrom mit Lidrandentzündung litt und das durchaus von der OP kommen konnte. Gut war, dass das erste Jahr vorbei war, denn sie sagte, dass es bei Patienten, die es so schlimm nach der OP trifft, die wohl schlimmste Zeit sei. Sie hatte auch schon Patienten, die sie tatsächlich über diese Dauer komplett krank geschrieben hat. Die OP selbst wurde auch Ihrer Meinung nach aber einwandfrei durchgeführt. Die Verhärtung am rechten Auge sah sie auch. Sie sagte, dass das aber weniger schlimm sei und mir im weiteren Verlauf keine Schwierigkeiten bereiten würde. Da ich mehrere Präparate gleichzeitig nahm, um die Augen zu befeuchten, wurde mir nun folgende Therapie verordnet:

  • 2* täglich CSA Tropfen (die Wässrigen)
  • 2* täglich Elidel auf die Lider, sowie Lidrandpflege, um die Lidrandentzündung in den Griff zu bekommen
  • Nachts Salbe (welche, war eigentlich egal, wobei sie Bepanthen empfahl), sowie Reduzierung des Tropfmittel auf möglichst wenige Präparate
  • Viel Geduld

Sie gab mir zudem ihre Kontaktdaten, um mich jederzeit zu melden, was mich psychisch stärkte. Ebenso sagte sie mir, dass wir das in den Griff kriegen würden, es aber sehr viel Geduld bräuchte.

Ich ging heim und fasste neuen Mut. Ich zog das ganze Programm, wie verordnet durch. Das Elidel brannte aber dermaßen, sodass ich es dann nach ca. 2 Wochen weglassen musste. Zu allem Überfluss gelangte etwas davon in mein linkes Auge. Es tat höllisch weh und ich ging wieder zum Augenarzt bei mir, da ich nicht wusste, ob es nicht sogar noch etwas beschädigt hat. Etwa einen Monat nach dem Termin merkte ich, dass das CSA anschlug. Ich wachte morgens auf und konnte sehen, ohne, dass ich zuvor wegen der trockenen Augen Tropfen verwenden musste.

Ein erster Erfolg. Leider brannten die Augen weiterhin wie verrückt, sodass ich zwar scheinbar mehr Tränenflüssigkeit besaß, diese aber nicht zu einer Milderung der Symptome führte.

Juli 2015

3 Monate nach Beginn der „neuen“ Behandlung fing es an, mir deutlich besser zu gehen. Die wässrigen CSA Tropfen wurden nach 4 Wochen durch Liposomale ausgetauscht, da sie weniger brannten. Ich hatte einen Kontrolltermin beim Augenarzt und die sagte mir, dass mein Befund nun fast „normal“ aussah und ich versuchen konnte, die CSA Tropfen weg zu lassen. Das tat ich dann auch, u.a., weil ich auch in Babyplanung war.

Dann hatte ich 2 wunderschöne Monate, in denen ich nur noch einige wenige Male ein brennen in den Augen hatte und auch nur noch 3-4 Mal täglich Tropfen zur Befeuchtung nehmen musste. Die Lidrandpflege vollzog ich aber nach wie vor 1-2* am Tag.

Oktober 2015

Als die Tage wieder kälter wurden und die Luft trockener, fingen die Augen wieder an zu brennen. Nicht ständig, aber immer wieder. Ich hatte ein paar Mal einen komischen stechenden Schmerz im linken Auge, weswegen ich erneut den Augenarzt aufsuchte. Ich erhielt wieder einmal Kortisontropfen. Doch damit wurde es schnell besser und verschwand dann ganz. Das Brennen hielt bis ins Frühjahr. Es gab Tage, da fühlte ich mich wieder sehr hilflos und fast, wie zu Beginn des Leidenswegs, aber an den meisten Tagen kam ich damit ganz gut zurecht.

Dezember 2015

Ich kaufte mir wieder eine Brille, da ich merkte, dass meine Sehfähigkeit nachließ. Insbesondere mein linkes Auge hatte nur noch 80%. Die Brille half bei Dunkelheit oder auch am PC. Zu Hause setzte ich sie allerdings fast nie auf.

Januar 2016

Als ich endlich schwanger wurde, verbesserten sich die Symptome wieder. Die ersten 3 Monate meiner Schwangerschaft hatte ich kaum Beschwerden. Ich war im Februar nochmal in Freiburg. Dort zeigte der Schirmertest ein unverändert trockenes Auge, aber es ging soweit ganz gut.

April 2016

Zu Beginn der Wohlfühlphase der Schwangerschaft veränderte sich das mit den Augen leider wieder. Die brannten nun wieder deutlich öfter und auch viel stärker in der Intensität. Ich musste wieder mehr tropfen, so ca. 10 Mal am Tag oder auch öfter. Bis zum Ende der Schwangerschaft blieb das auch so. Fühlte ich mich aufgrund der Schwangerschaft sehr schlecht (Übelkeit, Überanstrengung etc.), so ging es meist. Ich glaube, dass der Körper dann irgendwas reguliert und so ein Problem ein wenig ins Abseits gerät. Ich war jedenfalls sehr dankbar, dass es an solchen Tagen dann mit den Augen wenigstens einigermaßen ok war.

Oktober 2016

Seit mein 2.tes Kind auf der Welt ist und mein Hormonhaushalt aufs Stillen umgestellt ist, geht es mir deutlich besser. Die Augen brennen kaum noch und ich muss auch nur wenig tropfen, obwohl ich meist die halbe Nacht wach bin, weil ich am Stillen bin. Hatte schon ein wenig Bammel vor dieser doch sehr anstrengenden Zeit, da ich ja weiß, dass wenig Schlaf auch die Augen entsprechend in Mitleidenschaft zieht. Mal sehen, wie es weiter geht. Aber derzeit bin ich nur so 3-5 Mal am Tag am Tropfen und mache auch sonst nichts. Es geht mir psychisch gut und ich bin guter Dinge, dass es weiter bergauf geht. Als ich im April 2015 das erste Mal in Freiburg war, sagte mir die Ärztin, dass es ca. 3-5 Jahre dauert, bis es wieder gut ist. Im Frühjahr werde ich die 3 Jahre erreicht haben. Dann habe ich auch meinen nächsten Kontrolltermin. Ich bin zuversichtlich, weiß aber auch, dass trockene Augen chronisch sind und sie nicht einfach verschwinden. Wenn ich aber so, wie jetzt damit klar kommen kann, dann sind die Aussichten ok. Auch, wenn ich mich manchmal noch frage, was wäre wenn gewesen…

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Sabine: Beginn des Leidenswegs nach Femto Lasik OP, 8.3 out of 10 based on 47 ratings

104 Gedanken zu „Sabine: Beginn des Leidenswegs nach Femto Lasik OP

  1. Jutta

    Hallo Sabine,

    könntest Du bitte etwas zu den Ausgangswerten Deiner Augen sagen, auch wenn diese sicherlich nichts mit dem schrecklichen Verlauf und den trockenen Augen zu tun haben.

    Bist/warst Du kurz- oder weitsichtig?

    Grüße
    Jutta

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Jutta,

      meine Ausgangswerte waren:
      rechts kurzsichtig mit -3,5 Dioptrin, Achse 10°, Zylinder -0,25
      links kurzsichtig mit Hornhautverkrümmung -1,5, Achse 40°, Zylinder -2,25
      Keratometrie

      Rechts Brechkraft/ Achse 42,25 dpt. / 177° & 43,25 dpt. / 87°
      Links Brechkraft/ Achse 42 dpt. / 27° & 44 dpt. / 117°
      Pachymetrie
      Rechts 537 und links 527

      Hilft dir das irgendwie weiter?

      Grüße
      Sabine

    2. nico

      hallo Sabine,

      würde mich freuen wenn du dich mal bei mir auf meiner email Adresse meldest.
      Mir geht es genau wie dir, Christoph und den vielen anderen..
      OP war 2011 und ende 2012 fingen die Probleme mit trockenem Auge bei mir an und sind seit dem mal besser mal schlechter..
      Ich kann auch nur jedem den Rat geben dieses Risiko nicht einzugehen und sich lieber eine schöne neue Brille zu kaufen oder gleich zwei.. denn von dem Geld was ich bisher schon in irgendwelche Tropfen, Gels und Salben gesteckt habe könnte ich nen spitzen Urlaub machen..
      Das ist es nicht wert! Diese Laser OPs sind nicht mehr und nicht weniger als ein Wirtschaftszweig.. den Herrn Doktor interssiert nur dein Geld und nicht ob du den Rest deines Lebens mit trockenen Augen Probleme haben wirst.. Kann er dir auch vorher nicht 100% sagen.. Mir wurde beispielsweise nur gesagt dass die Augen evtl. „etwas“ trockener seien könnten.. Und alle die jenigen die hier schreiben wie toll doch ihre Laser OP verlaufen ist, denen sei gesagt dass Sie sich freuen sollen dass alles so gut gegangen ist.. aber jeder Mensch ist nunmal anders und wie sich alles entwickelt, das wissen die Ärzte vorher auch nicht..

      1. Katharina

        hallo nica, ich habe mir vor 5 Monaten die Augen mittels lasik lasern lassen und leide wie Hölle.
        ich würde mich freuen wenn du mir an meine email schreiben könntest, veilleicht kann ich von einigen Tips profitieren. Binn jetzt dabei Punctum Plugs zu probieren.

        Lieben Gruss Katharina

  2. Jutta

    Jein.

    Ich versuche krampfhaft Gründe dafür zu finden, dass es bei mir aufgrund anderer Voraussetzungen evtl. doch irgendwie gut gehen könnte mit der Femto-LASIK.

    “Leider“ oder auch “zum Glück“ überwiegen Deine schlechten Erfahrungen und Argumente gegen eine LASIK.

    OP-Termin ist/wäre jetzt am 14. April. Ich hatte mich in den letzten Wochen bewußt nur nach Kliniken und der Machbarkeit erkundigt und Foren bewusst gemieden, um mich in meiner eigentlich schon bereits getroffenen Entscheidung pro Femto garnicht erst beeinflussen zu lassen.
    Irgendwie bin ich dann aber doch auf diesen Blog hier gestoßen und weiß grad überhaupt nicht mehr wo mir der Kopf steht.

    Wie sieht es denn mit dem Kontrastempfinden bei Dir aus? Nimmst Du bspw. die gedruckte Schrift in Büchern als schwarz oder eher als grau wahr?

    Gruß
    Jutta

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Jutta,

      ich habe das auch gemacht und leide nun schrecklich. Ich hatte laut Arzt die besten Voraussetzungen für diese OP. Er selbst kann es gar nicht verstehen, dass ich überhaupt Probleme hab. Sorry die Ausdrucksweise: aber drauf geschissen! Tu dir das bloß nicht an. Ich leide wirklich jeden Tag unter dieser Entscheidung, die seit knapp 3 Monaten mein Leben zur Hölle macht. Ich hatte alles, was ich brauchte: eine liebevolle Familie, einen super Schul-/ Studienabschluss, einen tollen Job. Ich habe seit der OP kaum noch einen guten Tag. Bin kurz davor, psychisch krank zu werden. Nehme mittlerweile Beruhigungsmittel, um das alles auszuhalten. Die Ärzte hier sagen mir, dass es gut 6-12 Monate gehen kann. Glaubt man einigen Berichten, wie denen, zu denen ich dir die Links beigefügt habe, gibt es Patienten, bei denen das bleibt. Ich dachte immer, dass es bei allen in meinem Bekanntenkreis gut gelaufen ist und habe dann -so naiv, wie ich war- gedacht, komm, bei dir ist das auch so. Ich war psychisch NIE angeschlagen und nun bin ich ein einziges Wrack. Klar, es kann gut laufen und alle sagen mir, dass ich nur Geduld haben soll, aber ehrlich: wäre meine Familie nicht, hätte ich mich vielleicht schon einweisen lassen oder schlimmeres. Ich bin fast jede Woche beim Arzt, weil ich nicht mehr weiter weiß und doch stehe ich jeden Tag in dem Glauben auf, dass es doch besser werden muss!
      In Bezug zu meiner Sehleistung: die ist spitze, keine Probleme beim Kontrastsehen, leichte Blendungseffekte, aber sonst super. Wenn du das unbedingt machen möchtest, dann mach den Schirmer Test und kläre zumindest ab, wie es um deine Tränenflüssigkeit bestellt ist, um ein wenig mehr Sicherheit zu bekommen. Aber ich würde all mein Geld geben, um den Tag zurück zu drehen und wieder mein altes Leben zu haben!

      Viele Grüße
      Sabine
      Falls du

  3. Jutta

    Sabine, ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!

    Nicht zuletzt Deine Erfahrungen haben dazu beigetragen, dass ich mich aktuell gegen einen Eingriff entschieden habe.

    Ich vertrete mittlerweile auch den Standpunkt dass eine OP nur dann Sinn macht, wenn es aus gesundheitlichen Gründen zwingend notwendig ist.
    Aus Bequemlichkeit keine Brille oder Kontaktlinsen mehr tragen zu müssen, rechtfertigen m. E. keinen so gravierenden Eingriff am “lediglich“ fehlsichtigen aber ansonsten gesunden Auge.

    Den OP-Termin am 14. habe ich canceln lassen.

    Grüße
    Jutta

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Jutta,

      ich war gestern so erleichtert, deine Nachricht hier zu lesen. Heute lese ich, dass du es dir evtl. doch noch überlegst. Ich würde alles geben, um es rückgängig zu machen, wirklich alles (materielle!). Aber es geht nicht. Dir Entscheidung liegt natürlich bei dir, aber ehrlich: du bist schon 45. Spätestens in 5-10 Jahren beginnt bei dir eh die Altersfehlsichtigkeit. D.h. du riskierst es, zu leiden, und das, um für evtl. 5-10 Jahre gut sehen zu können. Ich bin 30 und frage mich, was passiert, wenn es nicht besser wird. Ich habe eine kleine Tochter, die ich nie im Stich lassen würde. Aber manchmal habe ich doch den Gedanken, mein Leben zu beenden, sollte sich das nicht bessern, denn ich habe noch mindestens 30-40 Jahre vor mir, bis ich eines natürlichen Todes sterben würde (hoffe ich jedenfalls). Allein, dass ich diesen Gedanken auch nur in manch einer Sekunde hege, ist schlimm genug! Das Leben ist mit ständig Tropfen und ständiger Angst, dass es sich nicht bessert, kaum noch lebenswert! Aber die Entscheidung triffst du!
      Und nebenbei gesagt: ich kenne mindestens 15 Leute, bei denen es bereits nach n paar Tagen vorbei war. Die würden es immer wieder tun. Es gibt sie also schon: die positiven Fälle! Deswegen habe ich mich ja auch dafür entschieden gehabt. Hätte ich nur einen, wie mich gekannt, hätte ich es nicht gewagt!

      Liebe Grüße
      Sabine

  4. Augenlaserarzt

    Liebe Sabine,

    Schmerzen sind schlimm, am Auge sicherlich ganz besonders. Auch die Problematik des postoperativen „trockenen Auges“ ist uns sehr bewusst, und wir sprechen im Aufklärungsgespräch eingehend darüber!
    Aber Sie haben vergessen, einige wichtige Dinge zu erwähnen:
    1. die postoperativen Schmerzen: Sie treten bei den meisten nach Femtolasik auf und verschwinden schlagartig nach 2-5 Stunden. Natürlich haben wir das vorher gesagt und genau deshalb haben Sie eine zusätzliche Schmerztablette mitbekommen!

    2. und das ist besonders wichtig: Sie haben eine Lidrandentzündung, die wahrscheinlich schon latent vorhanden war und nach der Lasik exazerbiert ist. Dies hat die chronischen Beschwerden bereitet, hat aber mit der Laserbehandlung überhaupt nichts zu tun!
    Deswegen die Lasik derartig generell zu verteufeln, nach der nahezu alle Patienten von einem „neuen Leben“ sprechen und sehr glücklich sind, halte ich für höchst fragwürdig, ganz besonders wenn das individuelle Problem gar nicht primär durch die Laserbehandlung erzeugt wurde!
    Ich wünsche Ihnen weiterhin eine gute Besserung und bin völlig sicher, dass Sie in naher Zukunft wieder weitestgehend beschwerdefrei sein werden!

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Hr. Doktor,

      danke für Ihren Beitrag und die guten Wünsche für die Zukunft! Ich bin mir nicht sicher, ob Sie auch den Rest meines Blogs gelesen haben, denn dort erzähle ich auch ganz genau, dass ein Großteil meiner Beschwerden von der Lidrandentzündung kommen, die ich auch dank Ihnen mittlerweile im Griff habe (nächste Woche werden wir sehen, ob sie mittlerweile weg ist).

      Die postoperativen Schmerzen waren in meinem Fall sehr heftig, insbesondere am rechten Auge. Aufgrund der Trockenheit haben meine Augen aber auch nach den ersten Stunden weh getan (Brennen, welches mich nachts wochenlang wach werden ließ, z.B. oder aber die Schmerzen, die auch Wochen später am rechten Auge bestanden: Ziehschmerzen, die mit keinem Schmerzmittel zu beheben waren, wahrscheinlich auch in Verbindung mit der Entzündung). Fakt ist, dass ich aber vor der OP nie eine Entzündung am Auge hatte, zumindest keine Merkbare und ich davon ausgehe, dass die Trockenheit nach der OP dazu beigetragen hat.

      Ich möchte unbedingt an dieser Stelle noch einmal anmerken, dass Ihre Arbeit einwandfrei war und Sie mich gut betreut haben! Beginnend mit der Gabe notwendiger Tropfmittel, als auch bei telefonischen Rückfragen etc. Blöd ist, dass Sie leider nicht täglich vor Ort sind, was es in meinem Fall nicht einfacher gemacht hat. Da meine Beschwerden nun monatelang (>4 Monate) anhalten, ist es für mich nicht einfach, etwas Gutes an der OP zu sehen. Ich habe eine super Sehleistung, muss aber nach wie vor sehr viel gegen die Trockenheit tropfen. Auch das Antibiotika nehme ich noch. Das ist keine Lebensqualität! Ich hoffe aber sehr, dass sich das ändert und ich in einigen Wochen oder Monaten anders darüber denke.

      Übrigens kenne ich auch Leute, die bei Ihnen im Zentrum operiert wurden und nur 1-2 Wochen trockene Augen hatten. Es läuft nun mal bei jedem Menschen anders und derzeit bin ich (noch) nicht glücklich über meine Entscheidung!

    2. Titus

      Guten Tag Herr Doktor,

      ich war eben im Spital hier in Thailand um abzuklären ob eine solche Operation an meinen Augen möglich sei! Ein weltweit renommierter Arzt leitet diese Augenklinik und er versprach mir, dass sich meine Augen eignen um diese Operation durchführen zu können. Mir wurde aber gesagt, dass das gelegentlich auftretende „trockene Auge“ nach der Operation innert einigen Wochen vorbei sei. Nun lese ich aber in diesem Bloc über die schauerlichsten Vorfälle wonach eigentlich alle Beteiligten nur abraten eine solche Operation durchzuführen. Jetzt bin ich so hin und her gerissen, denn ich bin 65 Jahre alt, und frage mich nun wirklich ob diese Operation mir den erhofften Erfolg bringen würde. Auf der anderen Seite müsste ich mich nicht mehr jeden Tag mit zwei Brillen herum schlagen. Gibt es aus Ihrer Erfahrung auch gelungene Operationen, Operationen mit welchen Patienten echte Freude bereitet wurde? Es wäre gut zu wissen, wie das Verhältnis (zufriedene und unzufriedene Patienten) aussieht. Jedenfalls wünsche ich all denen welchen durch diese Operation ihre Lebensqualität verschlechtert statt verbessert haben, alles Gute und hoffentlich baldige Normalisierung.

      1. Sabine Schumacher Artikelautor

        Hallo Titus,

        leider bin ich nicht der Dr., ich kann nur davon abraten, vor allem in deinem Alter. Du kannst eh max. nur ein Auge auf Ferne und eins auf Nähe Lasern lassen. Beides geht gar nicht und, ob ich mir die Risiken dann noch antun würde. Ich weiß es nicht. Ich jedenfalls bin junge 30 und habe Angst davor, dass dieser Zustand noch den Rest meines Lebens anhält. Wenn das der Fall ist, dann habe ich ehrlich gesagt nicht viel zu lachen. Mach es nicht! Es wird eh davon abgeraten, dass in so einem „hohen“ Alter noch zu machen!

        Alles Gute, Sabine

        1. Sophie

          Hallo Sabine,
          bin auch 50 Jahre alt und spiele mit dem Gedanken des „Lasern lassens“. Wobei ich leider von Haus aus seit 2 Jahren rechts ein trockenes Auge habe, überlege ich tatsächlich nach all dem Gelesenen ernsthaft, es zu lassen!!!

  5. Daniela

    Hallo Sabine,

    was für mich auch wichtig wäre, anzumerken, das die notwendigen Tropfmittel die nach der OP erforderlich sind (Postoperative Medikation), natürlich von Optical Express zur Verfügung gestellt werden. Sie haben wir auch jeder andere Patient ein Medikamententütchen bekommen, in dem alles Post-Opativ notwendige Vorhanden war.
    Wie Herr Dr. oben schon erwähnt hat, handelte es sich um einen Lidrandentzündung. Diese Medikamente haben wir natürlich nicht vor Ort.
    Auch ich wünsche Ihnen baldige Genesung.

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Daniela,

      ja, das stimmt. Ich habe alle erforderlichen Medikamente, soweit Sie verfügbar waren, immer und zu jeder Zeit von Ihnen mitbekommen, seien es Antibiotika, Salben oder Cortisontropfen. Ebenso habe ich regelmäßig die Hylo Tropfen und das Hylo Gel von Ihnen bekommen. Zur Not haben Sie es mir sogar nach Hause geschickt! Sie können nichts dafür, dass es sich bei mir so schlecht entwickelt hat. Und natürlich wurde ich über sämtliche Risiken aufgeklärt. Das ändert aber leider alles nichts an meinem Verlauf, der nun mal alles andere als schön war. Ich werde oben im Beitrag noch einmal aktualisieren, dass das NICHTS mit Optical Express zu tun hat. Meine Absicht ist es sicher nicht, Sie schlecht zu machen! Das werde ich nochmal deutlich machen!

      Viele Grüße & bis morgen
      Sabine

  6. Daniela

    Hallo Sabine,

    was für mich auch wichtig wäre, anzumerken, das die notwendigen Tropfmittel die nach der OP erforderlich sind (Postoperative Medikation), natürlich von Optical Express zur Verfügung gestellt werden. Sie haben wir auch jeder andere Patient ein Medikamententütchen bekommen, in dem alles Post-Operativ notwendige Vorhanden war.
    Wie Herr Dr. oben schon erwähnt hat, handelte es sich um einen Lidrandentzündung. Diese Medikamente haben wir natürlich nicht vor Ort.
    Auch ich wünsche Ihnen baldige Genesung.

  7. Melanie

    hallo sabine,

    wie gehts dir jetzt?
    ich schreibe aus kolumbien und ich komme gerade von meinem augenarzt. auch meine augen sind perfekt für eine op und deshalb recherchiere ich jetzt, nach gründen für oder gegen eine op….

    lg, melanie

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Melanie,

      ich habe meinen Beitrag heute aktualisiert und alles auf diese eine Seite gepackt, da viele nicht sehen, dass es weitere Beiträge zum Verlauf der nachfolgenden Wochen gab. Das kannst du gerne durchlesen.
      Kurz geantwortet: es geht mir jetzt, nach ca. 5 Monaten besser, aber es ist nicht normal! Bereue es nach wie vor und empfehle es auch nicht weiter. Das trockene Auge ist nicht so harmlos, wie es sich anhört, deswegen rate ich dazu, es dir genau zu überlegen.
      Entscheiden musst du selbst. Ich bin dagegen ; )
      Viele Grüße
      Sabine

      1. Sandra

        Hallo Sabine,

        ich möchte sehr gerne wissen, wie es Dir heute geht. Lese Deinen Beitrag sehr oft, besonders die Liste mit Med., was
        ich noch ausprobieren könnte.Bis jetzt nicht viel geholfen. Seelisch bin ich mittlerweile am Ende, es sind jetzt
        8 Wochen nach OP.
        Melde Dich bitte

        Sandra

        1. Sabine Schumacher Artikelautor

          Hey Sandra,

          nochmal ich: mein Beitrag ist fast tagesaktuell. D.h. seit meinem letzten Beitrag sind ca. 2 Wochen vergangen, d.h. ich kann kaum mehr erzählen, als das, was du oben lesen kannst!

          Liebe Grüße

  8. Sandra

    Hallo,Sabine,

    habe Deine Beiträge gelesen und kann Dir leider nur zustimmen. Habe meine Augen vor 7 Wochen operiert und habe kaum Tage
    gehabt, an den ich mich über Leben ohne Brille freuen kann. Ich lag zwischendurch sogar in der Neurologie-Abt., da man meine, für
    mich unterträgliche Schmerzen nicht erklären konnte. War heute in der Augenklinik, auch keine Ursachen gefunden. Der op.Arzt hat
    auch keine Erklärung. Ich solle Geduld haben, es liegt an der Trockenheit der Augen.Wie erkennt man die Lindrandentzündung?
    Meine Lider sind etwas geschwollen und sehen trocken aus, ich dachte, es kommt vom ständigen Tropfen. Ich sehe auf einem Auge
    auch verschwommen, keiner sagt mir, ob es „normal“ wäre. Wie ich von Dir erfahren habe, dauert es Monate, bis es „normaler“
    wird.Da habe ich einen langen Weg vor mir, dabei muss ich noch arbeiten, war bisher krankgeschrieben, die Versuche zu arbeiten
    waren Horror!!! Wie geht es Dir heute?? Schade, dass ich Deinen Beitrag nicht vor OP gelesen habe…´

    Liebe Grüsse
    Sandra

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Sandra,

      das hört sich ja noch schlimmer an, als bei mir! Was gegen die Schmerzen geholfen hat, war dauerndes Tropfen mit Gel und das ständige Schmieren, mit Salben, Gel etc. (das, womit du dich besser fühlst und davon massig!) Ebenso hat es mir geholfen, dass mir der operierende Arzt nochmal Antibiotika Tropfen verordnet hat. Eine Lidrandentzündung sollten die Augenärzte erkennen. Sie kann sich verschieden äußern. Meine kann man z.Bsp. mit bloßem Auge gar nicht sehen. Wenn deine Augen ständig geschwollen sind, dann versuche entweder sie zu kühlen (mit Eisgelkissen, aber nicht pur auf die Augen, das habe ich auch oft gemacht, als sie noch so extrem brannten) oder zu wärmen. Eine Lidrandpflege (ca. 3 mal täglich kann dabei deutliche Linderung verschaffen, denn sie sorgt dafür, dass sich das gestaute Sekret in den Drüsen verflüssigt und wieder etwas vom Fettfilm in die Augen gelangt und du entfernst damit die Verkrustung an den Lidkanten.)
      Hier ein paar Links zum Thema Lidrandentzündung, den ich ganz gut finde:
      – Ursachen: http://www.medfuehrer.de/Lidrandentzuendung-Hintergrund
      – Symptome: http://www.medfuehrer.de/Lidrandentzuendung-Symptome
      – Behandlung: http://www.medfuehrer.de/Lidrandentzuendung-Behandlung-Therapie

      Hier gibt es noch eine Beschreibung zum Thema Lidrandpflege: http://www.theapharma.de/wp-content/uploads/Thea_Lidhygiene_Patientenbroschuere.pdf

      Empfehlen kann ich auch die Augencreme ilast care (kostet ca. 22 EUR, 3 Monate haltbar, unterstützt die Heilung der Lidränder, sollte nach der Pflege aufgetragen werden).

      Wie ich dir schon vorgeschlagen habe, melde ich mich bei dir. Wollte dir nur schon mal etwas schriftlich geben, sodass du dich da weiter informieren kannst!
      Aber ich kann dir sagen, dass es besser wird. Es dauert, bei manchen bis zu 1 Jahr, aber ES WIRD BESSER (auch, wenn man es erst nicht glauben kann, deshalb: halte durch!!).

      Liebe Grüße
      Sabine

      1. Katharina

        Liebe Sabine, habe mir vor 5 Monaten die Augen lasern lassen und habe eine ähnliche Leidensgwschichte nun begonnen. Hatte vorher nie Probleme und habe nun auch tausend Sachen probiert und das Gefühl das Keiner so richtig helfen kann. Bin auf Eigenserum-AT gestossen zur Therapie der Keratokonjunktivitis sicca.

        Ich bin auch schon am durchdrehen und wollte dich fragen ob du einen Weg gefunden hast oder eine Klinik die du mir empfehlen kannst.

        Gruss Katharina

  9. Matthias

    Hallo Sabine,

    ich hoffe dir geht es deutlich besser. Ich habe einen Fehler gemacht, am Tag meiner OP.

    Ebenfalls in Lindau, habe ich einen Termin zur Lasik + Wellenlaser vereinbart, welchen ich auf Grund dieses Horrorberichtes fast abgeasgt hätte. Ich hatte panische Angst und der Arzt wie auch das Team haben viel Zeit und Mühe investiert, um mit mir ein ehrliches und aufklärendes Gespräch zu führen. Darauf hin habe ich meinen ganzen Mut gesammelt und bin nach Lindau. Was soll ich dazu sagen…

    Heute ist 1 Woche und 1 Tag post OP. Ich sehe unglaublich scharf. Links 160% und rechts schon über 100% was die nächsten Tage noch besser werden sollte. Ich muss echt zum GLÜCK sagen, dass ich mich nicht verunsichern haben lasse. Natürlich kann ich mit dir mitempfinden und hoffe, dass sich deine Geschichte auch bald zum guten wandelt. Es hat ja auch eigentlich nichts mit dem Eingriff zu tun, sondern wie du beschreibst, mit einer Lidrandentzündung die meines Erachtens nicht durch eine Laser-OP ausgelöst werden kann. Bin jedoch kein Spezialist und möchte hier nichts falsches verbreiten.

    Trotzdem an alle: Man sieht wie schnell man sich beeinflussen lässt. Ich habe wirklich Angst gehabt, da ich am OP Tag den Bericht gelesen habe und es sogar am selben Standort in Lindau war. Ich habe den Termin abgesagt und wurde dann durch ein mehr als freundliches und informatives Gespräch so gut aufgeklärt, dass ich ohne weiter Angst nach Lindau bin.

    Wen es interessiert:

    Zur OP:
    Dauer: 1 h vor Beginn wurde mir alles erklärt
    OP ging ca 20 minuten (das Lasern ca 10-15)

    Danach: Nahm ich meine Tropfen, Sonnenbrille und verließ schon realtiv gut sehend
    das Gebäude in Lindau. 2 Schmerztabletten – Abends und Nachts
    verschafften mir

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Matthias,

      ich freue mich sehr, dass es bei dir nicht so, wie bei mir war. Ich hätte es auch gerne anders gehabt. Ich bin davon überzeugt, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Ohne die trockenen Augen nach der OP hätten sie sich wahrscheinlich nicht so sehr entzünden können, denn ich hatte davor rein gar nichts. Und man wird ja schließlich davor auch untersucht und da waren die Augen tip top. D.h. es muss schon damit in Zusammenhang gebracht werden, auch, wenn es wohl nicht alleine an der OP liegt, sondern dadurch vielleicht begünstigt wurde. Fakt ist nur, dass ich nach der OP (und zwar bevor irgendeine Entzündung festgestellt wurde) Schmerzen hatte, extrem trockene Augen, Brennen, welches so extrem war, dass ich nachts davon aufgewacht bin und nicht mehr schlafen konnte und das wochenlang. Erst nach ca. 2 Monaten wurde die Entzündung festgestellt. Davor kamen die Probleme & Schmerzen von den trockenen Augen, welche meine Bindehaut nachweislich aussehen ließen, wie Schmirgelpapier. Deshalb bin ich nach wie vor der Meinung, dass man sich das sehr gut überlegen sollte und wünsche allen, die sich dazu entscheiden, dass es besser laueft! Grüße Sabine

  10. Matthias

    eine erholsame Nacht.

    Der Tag danach:

    War gigantisch!!! Alles scharf gesehen, keine Schmerzen und ein neues Lebensgefühl! Jedoch hatte ich immer Angst was falsch zu machen, deshalb nervte ich auch den Arzt fast täglich mit Fragen, dieser nahm sich jedoch Zeit und beruhigte mich. Es waren lediglich ab und an Fremdkörpergefühle oder trockene Augen die mir Sorgen bereiteten, da ich immer gleich dachte, was sei mit dem Flap. Ehrlich, ich hatte keine Schmerzen oder sonst was 🙂

    Also nur MUT! 🙂

    1. Daniela

      Hallo Matthias,

      danke für die Blumen. Ich, für mich als Zentrumsleitung aus Lindau kann sagen, das wir bei JEDEM Patienten genau hinsehen und uns auch ausreichend kümmern. Danke dir nochmal für die super Bewertung und die richtige Darstellung des Ablaufes und der Nachsorgebetreuung.
      Wir sehen uns wieder bei der nächsten Kontrolle.
      OE LINDAU

      1. Augenlaserarzt

        Hallo Sabine, liebe mit-leser und-poster,

        so ein Verlauf ist natürlich ziemlich unglücklich, aber es ist glücklicherweise ja vorübergehend (auch wenns lange dauert..:-( ) und es ist glücklicherweise kein bleibender Schaden entstanden!
        Natürlich wäre es gelogen, zu sagen, nach einer Laser-OP gibt es keine Komplikationen, und deshalb klären wir ja vor der OP auch eingehendst und ehrlich auf. Es ist blöd, wenn man ausgerechnet die oder der von tausenden ist, bei dem ein ernsteres Problem entsteht, aber es gibt, glaube ich, keinen Schritt im Leben, den man in völliger Sicherheit gehen kann!
        Schauen wir doch einmal auf die Alternative, die viele von Euch sicherlich nutzen: Das Tragen von weichen Kontaktlinsen.
        Gerade gestern wurde ein junger Mann aus meiner Familie in die Uniklinik eingewiesen, weil er sich mit seinen Kontaktlinsen eine sehr schwere Entzündung der Hornhaut eingefangen hat, die sicherlich zu einer bleibenden, störenden Narbe führen wird und nur mit Glück eine Hornhauttransplantation vermieden werden kann!
        Studien zeigen, dass ein Kontaktlinsenträger auf viele Jahre gerechnet ein höheres Risiko für eine schwere Komplikation als nach einer Lasik hat.
        Daher ist, wenn man es auf den Punkt bringt, die Lasik die sicherere Variante!
        Mit Brille ist es natürlich am sichersten, aber genau die will man ja eigentlich loswerden, oder?
        Ich wünsche Ihnen weiterhin gute Besserung, bis demnächst!

        1. Cedric

          Hallo Mirko,
          ich bin 20 und wollte das mit relex auch unbedingt ausprobieren. Wollte mal nachfragen, wie es dir nach der OP so geht?
          LG
          Ced

  11. Mirko

    ich bin 32, trage seit 15 Jahren Kontaktlinsen und habe seit 6 Monaten fast bis zur Erschöpfung hin und her überlegt eine Femto Lasik machen zu lassen oder nicht. Habe das WWW durchwühlt wie kaum ein anderer und bin mittlerweile bestens aufgeklärt.
    Endlich habe ich mich entschieden. Ein relex smile Verfahren werde ich riskieren!!! Kontaktlinsen vertrage ich aufgrund Neovaskularisation und trockenen Augen leider nicht mehr. Und Brillen hasse ich abscheulich. Von relex smile verspreche ich mir zurecht wesentlich weniger Gefahr von Komplikationen als wie von der Femto mit Flap. Natürlich werden auch bei relex smile Nervenbahnen durchtrennt und das Auge wird hundertpro erstmal leiden, aber die hohlkammer macht medizinisch weniger Gefahr aus als ein umgeklappter Flap.
    Habe beidseitig -3,5 und komme aus dem Raum Hannover. EuroEyes bietet relex smile für 2.200 Euro Einführungspreis je Auge an. Scheiße habe ich Angst, aber ich hab so lange gekämpft und mich jetzt endlich durchgerungen.
    Auf noch ne neue Technik zu warten wird mir zu lang, das Leben ist kurz.

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Mirko,

      es ist völlig ok, sich für etwas zu entscheiden. Ich hab’s ja auch getan! : )
      Nebenwirkungen / Risiken gibt’s überall, man muss nur hoffen, dass man nicht davon getroffen wird. Hast du den Eingriff denn vollzogen? Wenn ja, wie geht’s dir damit? Bist du zufrieden?

      Liebe Grüße
      Sabine

    2. Imke

      Hallo!
      Wäre auch interessiert an dem Ergebnis jetzt so ca. einen Monat später. Überlege auch das neue Verfahren auszuprobieren, aber man findet so wenig Erfahrungsberichte im Netz.

  12. Dominic

    Hallo Sabine,

    ich (34 Jahre) habe vor ca. drei Jahren auch eine Femto-Lasik (in Berlin) machen lassen und leide seit dem unter ähnlichen Problemen (insbes. trockene, brennende und geschwollene Augen). Jeder zweite Gedanke kreist eigentlich nur um die trockenen Augen. Da ich beruflich den ganzen Tag vor dem Laptop sitze, ist das dann entsprechend nervig.
    Das was Du bislang geschrieben hast kann ich vollständig nachvollziehen, insbesondere in Hinblick auf die Vorwürfe die man sich macht. Was war das Leben vorher sorgenfrei und schön! Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass es wohl chronisch ist. Ich bin mittlerweile eigentlich schon zufrieden, solange ich nicht noch Probleme mit dem Sehvermögen bekomme.
    Nächste Woche wollte ich bei meinem Augenarzt noch punctum plugs (Stöpsel für die Tränenkanäle) ausprobieren. Hast Du damit schon Erfahrungen gesammelt?

    Grüße Dominic

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Dominic,

      entschuldige bitte, dass ich erst jetzt schreibe. Ich habe keine Plugs bekommen. Der Augenarzt riet mir davon ab, da man dadurch dann noch andere Begleiterscheinungen (weitere Entzündungen, bspw. in den Tränenkanälen) bekommen kann. Ich habe mich dann damit abgefunden, dass ich besser weiterhin viel tropfe. Wie geht es dir mit den Plugs?

      Bei mir sind es mittlerweile ca. 7 Monate her und ich kann zwar noch nicht ohne Tropfen, doch ist es mittlerweile erträglich. Ich vollziehe täglich Augenlidpflege (warmer Lappen auf die Augen, anschließend mit Blepha Cura Reinigung der Lider und eincremen mit ILast Care). Seither ist es schon besser geworden. Zusätzlich verwende ich tagsüber im Wechsel nach Bedarf Tropfen und Gel, sowie Abends Artelac Nighttime Gel. Damit lässt es sich ganz gut aushalten. Gott sei Dank. Leider habe ich eine erhöhte Blendempfindlichkeit, was mir das Autofahren Spätabends und Nachts deutlich erschwert. Sonst sehr ich allerdings sehr gut. Ich hoffe immernoch, dass sich meine Augen vollständig regenerieren, weiß aber auch, dass das noch Monate dauern kann. Vielleicht bleibt es auch, das weiß man nicht. Positiv denken ist wohl das Einzige, was einem das Leben etwas erleichtert. Ich werde auf jeden Fall weiterhin den Leuten davon abraten, weil es eben doch ein enormer Eingriff ist, der nicht bei jedem gut verläuft. Dir wünsche ich, dass es erträglicher wird. Ein wichtiger Schritt dabei ist, positiv zu denken, auch, wenn es schwer fällt!

      Drücke dir die Daumen! Viele Grüße
      Sabine

      1. Dominic

        Hallo Sabine,
        ich hatte schon fast vergessen dass ich hier etwas geschrieben habe.
        Ich habe jetzt seit Anfang August punctum plugs in den unteren beiden Tränenkanälen, bedauerlicherweise hat mein Augenarzt den Linken auch gleich vollständig im Tränenkanal versenkt. Die ersten beiden Wochen haben meine Augen (insbesondere morgens) stark gebrannt, ähnlich als ob man Schweiß in die Augen bekommt, im Gegenzug waren sie tatsächlich nicht mehr so trocken. Seit der letzten Augustwoche sind sie allerdings wieder genauso trocken wie vorher und das Brennen hat ein wenig nachgelassen. Da mich das Brennen (immer ein wenig als ob die Augen entzündet sind) mittlerweile ziemlich nervt, habe ich mich dazu entschlossen die punctum plugs wieder entfernen zu lassen. Der linke Tränenkanal müsste dann wohl gespült werden. Ich bin gespannt (im negativen Sinne). In Zukunft werde ich wohl einfach weiter fleißig tropfen. Ich komme mit einer Mischung aus Hylo Parin und Thealoz Duo ganz gut klar (beide ohne Konservierungsmittel).
        Ich möchte Dir auf jeden Fall noch ein Lob aussprechen, dass Du hier deine Erfahrungen veröffentlicht hast. Man macht Sie vor der OP einfach nicht die Gedanken, was eigentlich passiert wenn es nicht so klappt, und nach der OP hat man dann genug Zeit sich Vorwürfe zu machen.

        Ich wünsche Dir, dass es sich bei Dir gibt und in naher Zukunft vergessen ist.

        Grüße Dominic

        1. Sabine Schumacher Artikelautor

          Hallo Domenic,

          vielleicht kannst du ja auch die Tropfen von Thea (Cacicol) ausprobieren. Sprich deinen Arzt mal an. Finde, dass man nichts unversucht lassen sollte. Oder Cyclosporin Tropfen (Restasis, allerdings nur in den USA erhältlich oder über Spezialapotheken durch deinen Augenarzt). Sie sollen auch helfen, die Tränenproduktion anzukurbeln!
          Danke noch für dein „Lob“. Finde es wichtig, dass man sich austauscht und, dass man alle Optionen / mögliche Folgen kennt, bevor man sich zu etwas entscheidet!

          Liebe Grüße
          Sabine

    2. Imke

      Hallo!
      Wäre auch interessiert an dem Ergebnis jetzt so ca. einen Monat später. Überlege auch das neue Verfahren auszuprobieren, aber man findet so wenig Erfahrungsberichte im Netz.

      1. Sabine Schumacher Artikelautor

        Hallo Imke,

        also schaden kann es definitiv nicht. Bei mir hat es leider nicht den Erfolg gebracht, den ich mir gewünscht hätte. Habe deinen Beitrag leider erst jetzt gesehen, sorry, dass ich so lange nicht geantwortet habe.

        Alles Liebe

  13. Vio

    Liebe Sabine,

    mich wuerde es sehr interessieren, wie es dir mittlerweile nach gut 1 Jahr geht. Ich hoffe, dass sich dein Leid etwas gemindert hat. Habe mich nun vor 4 Tagen gewagt, diesen Schritt zu gehen und hoffe sehr, dass alles gut wird.

    Ich wuerde mich ueber eine Aktualisierung deines Berichts sehr freuen und wuensche dir weiterhin viel Kraft und Geduld!

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Vio,

      habe gerade meinen Beitrag aktualisiert. Status ist besser, aber lange nicht normal. Rate nach wie vor davon ab und würde auch heute nochmal alles geben, um es rückgängig zu machen. Überlege es dir gut, du kannst dadurch so viel mehr verlieren, als du gewinnen kannst!

      Alles Gute Sabine

  14. Andreea

    Liebe Sabine,

    es wuerde mich sehr interessieren, wie es dir mittlerweile nach gut 1 Jahr geht. Ich hoffe, dass sich dein Leid etwas gemindert hat. Habe mich nun vor 4 Tagen gewagt, diesen Schritt zu gehen und hoffe sehr, dass alles gut wird.

    Ich wuensche dir weiterhin viel Kraft und Geduld!

    1. Sabine Schumacher Artikelautor

      Hallo Andreaa,

      habe gerade meinen Beitrag aktualisiert. Status ist besser, aber lange nicht normal. Rate nach wie vor davon ab und würde auch heute nochmal alles geben, um es rückgängig zu machen. Überlege es dir gut, du kannst dadurch so viel mehr verlieren, als du gewinnen kannst!

      Alles Gute Sabine

      1. Andreea

        Hallo Sabine,

        tschuldige fuer mein Doppelposting. Falls moeglich, bitte loeschen.

        Meine OP habe ich bereits hinter mir, aber habe große Angst, dass es sich nun innerhalb des Jahres verschlechtert, weil bei vielen die Probleme auch erst spaeter anfingen.

        Ich hoffe und wuensche dir, dass es dir bald wieder besser geht.

      2. Detlef

        Das ist Ansichtssache wenn einem die Volle Sehkraft ein so kleines Risiko nicht Wert ist, und das Risiko ist winzig – dann macht die OP wahrscheinlich wirklich keinen Sinn!

      3. Andrea Mengler

        Guten Tag Sabine

        Es würde mich sehr interessieren wie es Dir heute, zwei Jahre nach Deiner Lasik OP so geht?
        Ich habe vor 3 Monaten meine Augen von einem absoluten sehr erfahrenen Augenarzt nach der neusten Fetmo Lasik Methode lasern lassen und war sehr davon überzeugt. Was das Sehen betrifft ist das Ergebnis hevorragend und nach 44 Jahren Kurzsichtigkeit (-7 Dioptrie und -6,5 Dioptrie) und zudem seit 14 Jahren Altersweitsichtigkeit kann ich esnoch immer nicht fassen wie klar die Welt mit gelaserten Augen ist.
        Doch auch der Nachteil mit den trockenen Augen möchte ich nicht verschweigen, denn das ist so ähnlich als bei Dir, vorallem am Morgen nach dem aufstehen fas unerträglich!!! War deshalb zur weiteren Kontrolle und der Arzt hat mir dies bestätigt, dass anscheinend bei mir das trockenen Auge sehr ausgeprägt ist. Nun muss ich zusätzlich Cortisontropfen vorerst benutzen und hoffe es verbessert sich noch in den nächsten Monaten!
        Es würde mich freuen wenn Du mir vielleicht ein Feedback geben könntest?

        In der Zwischenzeit alles Gute und hoffe bei Dir hat es echt einen Fortschritt gegeben.
        Herzliche Grüsse
        Andrea aus der Schweiz

        1. Sophie

          Hallo Andrea, danke für Deinen Bericht uns ich muss ehrlich sagen, dass diese Zeilen meine Entscheidung beeinflusst haben, den Eingriffe NICHT machen zulassen, zumal ich seit 2 Jahren sehr an einem sowieso schon trockenen Auge leide!!!! Bin 50 Jahre alt und auch mein Operateur hat 20 jährige Berufserfahrung, aber ehrlich gesagt ist mir das Risiko dann doch zu hoch.
          Herzliche Grüsse,
          Sophie

  15. Miedya Mohamed

    Hallo, Sabine,

    ich habe am 11.02.2015 einen Termin für eine Femto-Lasik-Op. Ich habe auf beiden Augen eine Hornhautverkrümmung mit -3,50, aber seit einigen Tagen habe ich einige Zweifel. Und heute bin ich auf deinen Blog gestoßen und ich habe deine Beiträge gründlich gelesen und diese beschreiben genau meine schlimmsten Befürchtungen. Ich bin eigentlich Kontaktlinsenträger und habe dadurch auch trockene Augen und fange mir öfters eine Hornhautentzündung ein. Aber das was dir wiederfahren ist, ist umso schlimmer.
    Ich danke dir sehr für deine Beiträge, denn sich die Augen zu Lasern, wird meist nur positiv dargestellt. Und man vergisst oft, dass eine OP immer mit gewissen Risiken verbunden ist.
    Ich werde erstmal mir die OP aus dem Sinn schlagen, denn ich habe einen 3 Jährigen Sohn und so eine Beeinträchtigung bzw, solche Komplikationen würden auch sein Leben erschweren und ich würde es mir nie verzeihen, wenn ich mich nicht ausreichend um ihn kümmern könnte.

    Liebe Grüße

    1. Melanie

      Hallo Sabine,
      ich habe leider genau das selbe Problem wie du. Ich hatte das Verfahren Relex smile und leide auch seit 4 Monaten.. Hinzu kommt, dass ich auf einmal keine Tiere mehr vertrage, weder die Katze noch den Hund der Nachbarin. Meine Hasen oder deren Heu vertrage ich auch nicht mehr, obwohl ich keine Allergien habe. Das kommt alles von meinen zu trockenen Augen. Ich hatte in den 4 Monaten 3 gute Wochen und jetzt brennt und juckt es wieder und hat sich entzündet. Die Tropfen, Gels und Salben brennen im Auge. Man kann sich gar nicht vorstellen wie das alles an den Nerven zerrt. Die trockene Büroluft von 25% macht es leider auch nicht erträglicher. Ich würde auch davon abraten.. Man hatte mir gesagt die Trockenheit bei der Relex wär nicht so schlimm, das merke ich leider nicht.. LG Melli

      1. Katrin

        Hallo Melli,

        ich bin auch interessiert an einer OP mit dem Relex smile Verfahren. Laut Arzt habe ich die besten Voraussetzungen. ich habe aber auch schon seit Jahren das Problem dass ich z.B. kein Haarspray vertrage, dann jucken meine Augen. Selbst wenn ich sofort nach Sprühen den Raum verlasse und die Augen geschlossen halte, jucken meine Augen teilweise 2-3 Tage lang. Kontaktlinsen habe ich aufgrund meines trockenen Auges noch nie richtig vertragen und greife hin und wieder auf Tageslinsen zurück. das geht.
        jetzt habe ich auch Angst,dass es mir so geht und nach der OP meine Augen noch empfindlicher und trockener werden.
        über eine Rückmeldung würde ich mich freuen,
        danke und alles Gute,
        Katrin

  16. Bianca

    Hallo Sabine
    Vielen Dank für deinen Beitrag und es tut mir sehr leid was du alles durchmachen musst. Ich persönlich überle seit einigen Jahren ob ich mir die Augen Lasern lassen soll. Grund dafür ist dass ich mich mit meiner Brille sehr unwohl fühle und Kontaktlinsen kann ich leider nicht mehr täglich tragen (ich muss die Linsen ständig benetzen). Vor ca zwei Jahren habe ich einen „Schnelltest“ bei Optical Express gemacht. Die Dame aus dem OP Team sagte mir, dass die dicke meiner Hornhaut grenzwertig (möglicherweise für eine zweite Op nicht dick genug) ist und aufgrund trockener Augen würde sie mir davon abraten. Mir wurde ebenfalls Angeboten eine ausführliche Untersuchung vom Arzt machen zu lassen und Gewissheit zubekommen. Da ich bereits damals panische Angst schon allein vom Test hatte, habe ich keinen weiteren Termin mit dem Arzt vereinbart. Trotzdem geht mir der Gedanke nicht aus dem Kopf. Meine Augen sind lang nicht mehr so trocken wie damals (zu der Zeit hatte ich täglich Schmerzen in den Augen, Sandkorngefühl, geschwollene Augenlider). Dein Beitrag hat mir noch bestätigt dass eine OP für mich nicht in Frage kommt. Hattest du vorher schon trockene Augen?
    Viele Grüße und Gute Besserung!! Melli auch dir natürlich gute Besserung!
    Bianca

  17. Nele

    Hallo,

    meine Femto-Lasik ist nun genau eine Woche her. Ich hatte bis dato wenig Schwierigkeiten *Toi Toi toi*. Meine gestrigen gemessenen Werte lagen auf dem linken Auge bei 100 Prozent, beim rechten Auge bei 120 Prozent – zusammen bei 150 Prozent.

    Von richtig klarem Sehen kann ich noch nicht sprechen, da die Augen immer mal ein bisschen trocken sind und ich auch noch kleine Blenderscheinungen habe. Aber ich kann wirklich schon sehr sehr weit gucken 🙂 Halt nur so, als hätte man manchmal einen kleinen Tränenfilm oder so vor Augen.

    Ich litt auch vor der OP oft unter trockenen Augen (aufgrund der Kontaktlinsen) und kann keine Verschlechterung feststellen.

    Sehr viel Respekt habe ich noch vor dem Flap (der ja noch ziemlich lose auf dem Auge sitzen soll). Heute früh bin ich das erste Mal ohne die Nachtbrille aufgewacht (obwohl ich sie abends aufgesetzt hatte) und erwischte mich, wie ich beim Aufwachen in meinem rechten Auge rieb. Ich kann aber bis dato keine Veränderung feststellen und hoffe somit, dass der Flap nicht verrutscht ist oder Falten geworfen hat.

    Ich würde euch auch gerne über längere Zeit über meine Erfahrungen auf dem Laufenden halten, falls ihr interessiert seid und es euch hilft.

      1. Stefan

        Ja genau, das ist simple Physik und nennt sich Adhäsion. Kann jeder mal mit frisch halte Folie auf einem feuchten Untergrund testen.

  18. Jennifer

    Ich finde auch es muss jeder seinen eigenen Erfahrungen machen!
    Ich habe am 007.05.2015 beide Augen per FEMTO LASKI Lasern lassen , ich war vorher kurzsichtig und bin super zufrieden.
    Als ich deinen Artikel gelesen habe VOR der OP dachte ich Horror krass…
    Als ich den Artikel erneut NACH der OP gelesen habe dachte ich was schreibt sie da???
    Es wird vor der OP mitgeteilt das man die Augen ca 2 Stunden nicht öffnen kann/sollte, deshalb auch die Begleitperson mitbringen. Das ist alles halb so wild es brennt wenn man sie öffnet ok aber meine Güte ein Kind kriegen ist weitaus schlimmer.

    Ich hatte weder vorher, währenddessen noch danach SCHMERZEN oder Probleme.
    Gut ich habe gelesen das du eine Entzündung hattest das wird viele Problem verursacht haben, ich bin kein Arzt und kann das nicht beurteilen, möchte ich auch nicht.
    Auch die Kosten was Du da schreibst, das weiß man ja auch vorher, bei mir waren mit 3.950 Euro alles abgegolten inkl der Tropfen. Wobei ich nur die Kortisons Tropfen und die normalen erhalten habe, eine Sonnenbrille und die tollen Dinger für die Nacht, die ich morgen das letzte mal Tragen werde.
    Das wichtigste und das ist das A und O ist nicht in das Auge fassen, reiben usw. wenn man sich daran hält ist das mehr wie die halbe Miete.!
    Versteht mich nicht falsch aber das hört sich da echt wie ne Horror Geschichte an. Jeder sollte selbst entscheiden und den Mut finden oder auch nicht.
    Was du da alles auflistet an Tee und Sachen aus dem DM Markt finde ich lachhaft, solche Dinge schaden eher nur als das es hilft. Man soll das Auge einfach in Ruhe lasse und nicht dran gehen und nicht zig Sachen draufschmieren.
    Und die Kosten das du 200 km gefahren bist, also Bitte….dann hättest du dir ne Klinik in der Nähe suchen sollen, wenn es die nicht gab beschwere dich auch nicht über die Kosten.
    Man sollte sich mal VOR AUGEN halten das es eine Art Schönheit OP ist die nicht medizinisch notwendig ist, das man das nicht für 100 Euro bekommt, sollte auch jedem klar sein !

    Ich möchte dich nicht persönlich angreifen versteh das nicht falsch, ich hab vdlt. auch gut reden weil bei mir alles sehr sehr gut gegangen ist. Dank CentrO Oberhausen Augen Klinik, aber normal ist dieser Verlauf oben nicht.

    Liebe Grüße Jenny

    1. jericko_One

      Doch dieser Verlauf ist leider Normal,der geschädigten Person auch noch die Schuld dafür zu geben halte ich für das allerletzte!!!
      Sie wurden angeblich erst frisch gelasert sprechen wir noch mal 2-3-4-5 Jahren.Wobei ich gar nicht glaube das sie gelasert wurden.Dieses rüpelhafte Benehmen kann nur von Mitarbeitern einer solchen Laser Klinik kommen. Hoffe ihr Verbrecher bekommt das was ihr verdient!

  19. Nicole

    Liebe Sabine

    Natürlich ist es schlimm und tut mir Leid, dass du so solche Probleme nach deiner Lasik hast.
    Man muss aber immer dazu sagen, dass es Typ abhängig ist und bei jeder OP kann es zu Schwierigkeiten kommen.
    Darüber solltest du ja aufgeklärt worden sein, vor der Lasik.

    Ich hab das ganze am 07.08.15 machen lassen und absolut keine Probleme.
    Meine Augen waren davor schon von Natur aus trocken und sind jetzt nicht trockener als eben vorher. Sprich es ist gleich geblieben.

    Ich finde es gut, dass du deine Erfahrungen schilderst, aber ich finde es nicht gut, generell davon abraten zu wollen.
    Denn auch wenn ich mir ein Muttermal entfernen lasse, kann ich danach Hautprobleme bekommen, es kommt eben immer auf den einzelnen Menschen an.
    Und wenn du ausführlich beraten worden bist, wusstest du auch über die Risiken.

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, du kannst deine Brillenfreie Zeit bald ebenso geniessen!

    Liebe Grüsse
    Nicole

    1. Detlef

      Danke! Pauschal etwas abzulehnen nur weil es bei einem selbst (noch) nicht zu einer Verbesserung gekommen ist macht einfach 0 Sinn

  20. Susanne

    hallo…

    ich habe mich vor 5 Tagen lasern lassen.
    Ausgangswerte -8,5 dpt links und -3 dpt rechts.
    Heute, am Tag 5 geht es hervorragend. Die Sehschärfe liegt über 100%.
    Die Augen sind noch minimal gereizt (am meisten stört mich, dass ich noch 9 Tage nicht schminken darf 🙂 ), Tränenersatz benutze ich nach Gefühl. Mal alle halbe Stunde, dann wieder 5 Stunden gar nicht.
    Ich würde es jederzeit wieder machen lassen!
    Hätte ich allerdings Werte unter -6 dpt, hätte ich darauf verzichtet.
    Da gibt es genug bezahlbare Brillen!
    Für mich war die OP billiger als die Brillen der nächsten 3 Jahre 🙂

  21. Romano Ivan

    Hallo Sabine.

    Deine Leidensgeschichte tut mir sehr leid .
    Meine Frau hat sich im Juli dieses Jahres einer Lasik-OP unterzogen und hat heute noch Probleme. Bei ihr reißt die Hornhaut immer wieder auf. Sie soll sich noch mal operieren lassen. Ihre Nerven spielen nicht mehr mit und ich weiß nicht wie ich ihr helfen kann. Sie zieht sich zurück und geht nicht mehr aus dem Haus. Kann natürlich auch nicht zur Arbeit. Die Augen brennen wie der Teufel und tropft teilweise Viertelstündchen. Vielleicht kannst du mal mit ihr reden. Und etwas Hoffnung schöpfen. Wäre dir sehr dankbar. Könnte dich telefonisch oder persönlich kontaktieren.
    LG Ivan

  22. Alexandra

    Hallo Sabine,

    mich würde es nun interessieren, wie es dir geht. Da du vor einem Jahr das letzte Mal berichtet hast. Ich habe jetzt schon so trockne Augen wie du das beschreibst, deshalb kann ich auch meine Cis nur noch eine gewisse Zeit tragen. Hattest du schon vor der OP so trockene Augen? Selbst wenn ich die Brille auf habe (was bei mir nun tägliches Brot ist) spüre ich ab und und zu meine Augen.

    Mich würde es freuen wenn du wieder berichten würdest. Lg und Gute Besserung

    Alexandra

    1. Detlef

      Kann es sein das du die spürst gerade weil du auf gelasert Augen ne Brille draufpackst? Den genau das löst ja eine erneute Fehlsichtigkeit aus!

  23. Kati

    Ich hatte im Juli 2014 eine Femto-Lasik bei Augenlaser Sachsen in Leipzig. Die ersten 8-10h nach der OP waren etwas unangenehm, danach hatte ich keine Probleme mehr. Meine Sehkraft liegt bei glatten 100%. Ich hatte vor der OP -2,5.
    Ich kann die Femto-Lasik jedem empfehlen, der es satt hat Kontaktlinsen und Brille zu tragen. Ich freue mich auch 1,5 Jahre später immernoch riesig über mein Leben ohne Brille.

  24. Meike

    Liebe Sabine,
    Wie geht es dir denn nun, knapp 2 Jahre nach der Augen-Op? Hat sich alles noch zum guten entwickelt für dich?

    Viele Grüße,
    Meike

  25. Cemal

    Hallo liebe Sabine,

    meine Mutter hatte zwei Katarakt-OPs, also keine Laser-OP, jedoch hat sie seit der Zeit nach der OP genau dieselben Beschwerden mit fast allem was du beschrieben hast auch. Ständige Bindehaut und Lidradentzündungen, trockene Augen. Dieselben Gels, Augentropfen etc.. Sie erhält auch immer die Aussage von dem Augenarzt, mit der OP hätte das nix zu tun, komischerweise, hatte sie vor der OP diese Beschwerden überhaupt nicht. Wir hatten auch das Gefühl im Nachhinein zu wenig über das Risiko der trockenen Augen aufgeklärt worden zu sein. Aktuell nutzt sie artelac night gel und Thealoz Duo.

  26. Christoph

    Hallo Sabine,

    leider habe auch ich in Folge einer Laser Behandlung extrem trockene Augen und bin schon seit Monaten arbeitsunfähig. Deine Leidensgeschichte deckt sich in weiten Zügen mit meinen Problemen, nur dass ich meine Augen einfach nicht in den Griff bekomme. Lustigerweise haben bei mir die Probleme erst ca. 1 Jahr nach der OP angefangen. Ich würde gerne wissen, wie es Dir derzeit so geht, und ob du letztendlich Deine Beschwerden in den Griff bekommen konntest. Mich würde auch interessieren was bei Dir am meisten geholfen hat. Ich bekomme derzeit 2x täglich Ikervis (Ciclosporin) und verwende EvoTears nach Bedarf.
    Kannst auch gerne direkt an meine E-Mail Adresse schreiben, wenn Du magst.

    Ich danke Dir im Voraus und wünsche Dir nur das Beste

  27. Peter Weißenberger

    Hallo Sabine,

    ich bin dankbar, dass ich Deinen Bericht noch rechtzeitig gelesen habe und dass es Menschen wie Dich gibt, die versuchen, andere vor ihrem Unglück zu bewahren. Bisher hatte auch ich immer nur von positiven Ergebnissen gehört aber nun, durch weitere Recherchen, von schlimmen Schicksalen erfahren. Das Risiko zu den 1 % zu gehören ist gegeben und ich werde es auf keinen Fall mehr eingehen. Meinen OP-Termin am 29.04.16 habe ich unverzüglich storniert.
    Ich hoffe, es geht Dir inzwischen besser oder sogar gut. Das wünsche ich Dir von ganzen Herzen.
    Du hast hoffentlich vielen Menschen die Augen geöffnet, wie leichtsinnig man durch diese OP mit seiner Gesundheit umgeht.
    Nochmals danke, danke, danke!

    Liebe Grüße
    Peter

    1. nico

      würde mich freuen wenn du dich mal bei mir auf meiner email Adresse meldest.
      Mir geht es genau wie dir, Christoph und den vielen anderen..
      OP war 2011 und ende 2012 fingen die Probleme mit trockenem Auge bei mir an und sind seit dem mal besser mal schlechter..
      Ich kann auch nur jedem den Rat geben dieses Risiko nicht einzugehen und sich lieber eine schöne neue Brille zu kaufen oder gleich zwei.. denn von dem Geld was ich bisher schon in irgendwelche Tropfen, Gels und Salben gesteckt habe könnte ich nen spitzen Urlaub machen..
      Das ist es nicht wert! Diese Laser OPs sind nicht mehr und nicht weniger als ein Wirtschaftszweig.. den Herrn Doktor interssiert nur dein Geld und nicht ob du den Rest deines Lebens mit trockenen Augen Probleme haben wirst.. Kann er dir auch vorher nicht 100% sagen.. Mir wurde beispielsweise nur gesagt dass die Augen evtl. „etwas“ trockener seien könnten.. Und alle die jenigen die hier schreiben wie toll doch ihre Laser OP verlaufen ist, denen sei gesagt dass Sie sich freuen sollen dass alles so gut gegangen ist.. aber jeder Mensch ist nunmal anders und wie sich alles entwickelt, das wissen die Ärzte vorher auch nicht..

      1. Cedric

        Hallo Mirko,
        ich bin 20 und wollte da smit relex unbedingt ausprobieren. Wollte dich fragen, wie es dir nach der OP so geht?
        LG Ced

        1. nico

          die wollen nur deine Kohle.. verstehst du das nicht.. blabla alles easy, kein problem weniger risiko blabla.. die wollen nur dein Geld und sonst nix.. scheiss einfach drauf, es gibt wichtigeres.. freu dich dass du gesund bist und keine Probleme hast und lass den mist..

    2. Detlef

      Wenn dir dieser Block mehr die Augen geöffnet hat als der Arzt hast du dem Arzt nicht zugehört oder es war ein beschissener Arst beides macht die Technik an sich nicht schlechter!

    3. Sophie

      Hallo Peter,

      ich sehe es genauso wie Du! Zumal ich zum einen 50 Jahre alt bin und schon die letzten 3 Jahre sowieso unter einem trockenen Auge litt. DAS Risko ist mir dann definitiv zu hoch.
      Viele Grüsse,
      Sophie

  28. Dr. F

    Hallo zusammen,
    Es gibt mindestens 10 Gründe warum ein gesundes Auge kein Lasikop braucht.
    Ich bitte Euch den folgenden Link zu studieren:
    3w.lasikcomplications.com
    Über die langfristigen Folgen und mögliche Komplikationen wie Ectasia spricht keiner hier. Viele Menschen in Nordamerika haben sich das Leben genommen nachdem ihr Leben durch Lasikop ruiniert wurde.
    Lasikop gehört abgeschafft.
    Viele Grüße

    1. Detlef

      Dein Link funktioniert nicht mehr!
      Über langfristige Folgen kann niemand sprechen weil das entsprechende Verfahren noch garnicht langfristig existiert!

      Was die Toten in Amerika angeht – Menschen bringen sich aus allen möglichen Gründen um! Als die Antidepressiva erfunden wurden sind die Leute auch reihen Weise von den Brücken gesprungen weil Sie dachte das macht ihnen nichts-trotzdem würde kein halbwegsvernünftiger Mensch sagen das man Antidepressiva verbieten sollte!
      Fakt ist aber auch das es bis zum jetzige Zeitpunkt Kein Anzeichen dafür gibt das diese Lasermethode schlechter ist als jede andere auch! Im gegenteil es treten bis jetzt sogar deutlich weniger Komplikationen auf! Ist auch logisch da der Eingriff ja durch ein deutlich kleineren Schnitt bewältigt werden kann!

      Was die anderen Gründe angeht-wie gesagt dein Link funktioniert nicht mehr!

  29. Detlef

    Du hast sicherlich das Worst-Case-Szenario erlebt trotzdem hätten dich bei Sachgemäßer Beratung weder die Komplikationen noch die Dauer dieser überasschen dürfen!

    Ich habe meine bei EuroEyes mit der selben Methode Lasern lassen. Dort wurden mir alle von dir beschriebenen Symptome als eine mögliche Konsequenz gennant!

    Ich persönlich brauche jetzt nach 6 Wochen Post-OP nur noch an einzelnen Tagen Tropfen, so 2-3 die Woche.

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht das sobald man alles weg lässt, die Augen deutlich größere Fortschritte machen! So lang Cortison haltige Tropfen zu nehmen macht auch wenig Sinn wenn es eine Infektion gewesen wäre, die auf Cortison anspringt, wäre diese, die bestimmungsmäßige Einahme vorrausgesetzt, längst weg!
    Es ist also entweder überhaupt keine Infektion sondern Psychosomatisch bedingt ODER eine Infektion von Bakterien die nicht von Cortison abgetötet werden können.
    So oder so würde ich die nicht weiternehmen!
    Und mit deinem Arzt auch darüber sprechen alles abzusetzen weil die Symptomatik eben auch durch das getropfe gegele und gecreme kommen kann und zusätzlich natürlich auch die Gefahr einer immer widerkehrenden Infektion besteht- Finger-nahe am Auge!

  30. Oliver

    Hallo Herr Augenlaserarzt,

    wie man aus dem Blog lesen konnte, wurde Sabine Sch. nicht genau auf die folgen des Augenlesern im einzelnen aufgeklärt, auch ist hier nicht zu vernachlässigen, das Frau Sabine Sch. nie wirklich Augenprobleme bzw. Probleme an den Augenliedern, oder Tränenkanälen hatte.
    Eine OP sollte jeden Menschen beschwerdefrei zurück lassen, auch wenn jeder Mensch unterschiedlich vom Organismus ist.
    Wenn es nicht nach eingehender Prüfung und Begutachtung möglich ist, sollte ein Arzt abraten und nicht eine derartig gefährliche Operation durchführen, die zu Chronischen Problemen bis hin zum eigen Suizid Gedanken führt.
    Ich dachte auch sehr lange über eine Laser Behandlung nach, allerdings habe ich viele kennengelernt die Probleme und die gleichen Symptome aufweisen wie Frau Sabine Sch. aber auch Personen die keine Probleme damit hatten.
    Sie müssen sich bei einem Operativen eingriff zu 100 nein 200 % sicher sein, das es zu keiner Problematik kommt.
    Hintergrund ist, das der Mensch 3 höchst wichtige Organe besitzt, die jeden Tag genutzt werden:
    “ Hören, Sprechen und als wichtigstes Sehen“
    Das ist keine OP am Knie etc. hier sprechen wir vom Auge, einem höchst sensiblen Organ.
    Wenn die Sicherheit nicht gegeben ist und der Proband weiterhin auf eine OP besteht, so liegt es im ermäßen des Augenlaserarzt diese abzuwägen.
    Fühlen Sie sich in die Situation ein !!!
    Was fühlen Sie dabei, wenn Sie diesen Leidensweg Ihren eigenen nennen müssten?
    Wir, das heißt der Mensch mit Gefühlen und normalerweise einer Menschlichkeit, hat und besitzt diese noch.
    Ein Praktizierender Arzt welcher den € am ende des Monats mit Gewinnverteilung sieht nicht.
    Das ist kein Aktienmarkt mit Gewinn und Verlust, sondern ein Mensch mich Gefühlen, der genauso wie Sie Schmerz und Wohlbefinden verspürt.
    Also ich denke Sie sollten zukünftig darüber, als auch Ihre Kollegen genauer darüber nachdenken und einen doublecheck durchführen, bevor Sie einer OP zustimmen.
    MfG
    Oli P.

  31. Barbara

    Ich habe meine Augen zwar nicht lasern lassen, aber ich kenne das Problem mit trockenen Augen. Habe danach immer Augentropfen mit Hyaluron benutzt und damit hat das Übel mit entzündeten Augen angefangen. Falls ihr auch solche Symptome habt, kann das Problem auch an einer Hyaluronallergie liegen. Seit ich hyaluronfreie Augentropfen verwende, habe ich keine Entzündungen, Jucken oder rote Augen mehr.

  32. Susanne

    Hallo,
    schon erschreckend, diese vielen Berichte über Komplikationen. Auch ich, 48, denke über Laser nach. Allerdings Supracor. Es soll Weit- und Alters(weit)sichtigkeit beheben können. Aus Kostengründen denke ich an die Türkei. Trotz Bombenanschlägen an Flughäfen, trotz der weiten Entfernung – und fehlender Nachsorge-Möglichkeiten. Ja, und trotz bereits bestehender schlechter Erfahrungen in Bezug auf OP’s im Ausland (Tschechien).

    Leider ist das Zeitfenster gering, indem der Eingriff erfolgversprechend sein kann. Die Dioptrin – Werte dürfen nicht zu hoch sein… Insofern fühle ich mich unter Druck gesetzt. Ich brauchte nie eine Brille, bis Anfang 40. Es ist schrecklich. 2 Brillen benötige ich. Eine für normales Sehen – eine für’s Lesen.
    Beim Programmieren des TV zu ist es übel. Ich muss beide wechseln.
    Oder ich fuhr im Urlaub mit einem Scooter. Benötigte: Kontaktlinsen für das normale Sehen, Lesebrille für das Lesen meines Navis und eine Sonnenbrille… Krass!

    Auch verlege ich die Brillen stets, im Urlaub gehen sie kaputt. Ein erster Versuch mit Gleitsichtbrille schlug fehl.
    Wie gerne würde ich den Zustand beenden.

    Leider helfen die Augenärzte vor Ort nicht weiter. Sie sagen mir nicht mal, ob ich trockene Augen habe. Mir kommt es so vor. Zum einen bin ich Pollen-Allergikerin… Wenn ich Kontaktlinsen trage, dann sehe ich damit nicht gut. Es wird besser, wenn ich 5x hintereinander Blinzele. Und schlafe ich mit ihnen ein, ist das Gefühl fürchterlich – ich muss sie herausnehmen.
    Tja, die Augenärzte hier in Trier machen nicht mal Tests in Bezug auf Trockenheit.

    Ursache meiner vermuteten Trockenheit könnte eine LidOP vor 1 Jahr sein. Leider ist der Bereich unter den Augenbrauen aussen taub geblieben. Nach 1 Jahr sollte das behoben sein.
    Der Arzt gab mir keine Augentropfen etc mit – nichts… Die hätte ich wohl dringend gebraucht.
    Noch heute habe ich das Gefühl, dass die Augen nachts im Schlaf in Entspannung leicht geöffnet sind…

    Insofern weiss ich schon, wie verdammt Einsam sich das anfühlt, nach einer Op völlig alleingelassen zu sein.

    Die Versuchung ist sooo groß… Wie gerne wäre ich dieses Brillenproblem los!

    Es gibt eine Webseite über Geschädigte – Operationsauge.de oder so. Aber dort findet man so gut wie nichts über Supracor… Sogar Verwirrendes. Immerhin sollte man auch weitsichtig sein.
    Bei Youtube findet man Erschreckendes aus den USA auf Englisch. Aber die Beiträge sind älter…

    Nun, ich mache nochmal einen Termin beim Augenarzt vor Ort und frage nach, ob er intensiver Nachschauen könnte, wie trocken meine Augen sind.
    (Einige Drüsen liegen im Oberlid – die werden bei einer LidOP natürlich gekappt… Und wenn schon der Bereich unter den Augenbrauen taub geblieben ist…)

    Wirklich traurig, dass keine offiziellen Statistiken veröffentlich werden. Und erschreckend, dass Ärzte aus finanziellen Gründen weitermachen, selbst bei hohen Zahlen von Komplikationen – von denen diese ja nun von ihren Patienten in Kenntnis gesetzt werden.

    1. renata

      Hallo,

      kannst du mir schreiben, ob die Augen Trockenheit bei dir nachgelassen hat?
      Ich hatte Unterlidstraffung vor ca. 6 Monaten und meine Augen fühlen sich trocken.
      Ich war aus diesem Grund auch in Trier aber man hat mir gesagt soll ich ein Jahr abwarten.

      Ich werde dir sehr dankbar für deine Antwort.

      LG. renata

  33. Sophie

    Hallo zusammen, bin nun 50 Jahre alt und leide seit 2 Jahren circa an einem trockenen Auge rechts, verwende dahingend Tropfen meines Augenarztes. Nun, nachdem ich hier tatsächlich alles gelesen habe, werde ich meinen bereits vereinbarten Termin zur Voruntersuchung Ende August definitiv absagen. Meine Sehschwäche konnte ich bisher gut mit Kontaktlinsen korrigieren, allerdings nur zu 80%, sodass ich zum Autofahren und auch zum Lesen eine jeweils unterschiedliche Brille benötige. Das trockene Auge, welches ich vor 2 Jahren bekam, konnte über Monate hinweg nicht als „trockenes Auge“ erkannt werden und ich ging von Augenarzt zu Augenarzt, bekam diverse Tropfen und Salben mit dem Ergebnis, dass diese NICHTS halfen. Letztendlich kaufte ich mir Augentrosttee und Tropfen und bekam die Situation nach 2 Monaten in den Griff, suchte einen x ten Augenarzt auf, der mir das Trockene Auge bestätigte und seitdem nehme ich zeitweise Tropfen. WARUM sollte ich also bei meiner Vorgeschichte das Risiko eingehen???? Nöööööö.
    Überlegt es Euch gut, man hat nur 1 Augenlicht!
    Herzliche Grüsse,

    Sophie

  34. renata

    Hallo Sabine ,

    Ich hoffe, dass sich alles positiv entwickelt hat und kannst du jetzt ein normales Leben führen.
    Ich habe im März Unterlidstraffung gemacht und leide seit dem an trockene Augen.
    Das rechte Auge ist bei mir besonders getroffen.
    Mir geht jetzt änhlich wie dir und vielen anderen, die mit den Augen „gespilt“ haben.

    Ich wollte Euch allen fragen, ob man eine Chance hat und das trockene Auge zu heilen oder die Sympthome zu lindern.
    Ich werde für jeder Antwort dankbar.

    Viele Grüße

    Renata

  35. Matthias Krause

    Habe vor sechs Wochen eine Laser Behandlung an beiden Augen durchführen lassen. Bei mir (48 Jahre) kam noch die Alterssichtigkeit dazu die bei der OP berücksichtigt wurde. Es lief alles so wie geplant, nach vier Wochen könnte ich die letzten Tropfen absetzen und kann beschwerdefrei gestochenscharf in die Ferne sehen. Beim Lesen ist es etwas schlechter als vorher (lesen ohne Brille war besser) aber Zeitung lesen geht ohne Probleme. Ich war Kurzsichtig mit minus 3 Dioptrien. Die OP kann ich aus meiner Sicht weiterempfehlen weil sie erheblich zur Lebensqualität beiträgt. Außerdem nehme ich an, dass die meisten zufriedenen Patienten sich nach dem Eingriff nicht mehr zu Wort melden. Letztendlich muß es jeder selbst wissen, es bleibt halt ein kleines Restrisiko der Entzündung des Auges was allerdings auch viel in eigener Hand liegt.
    Matthias

  36. kosta

    auch ich habe meine augen lasern lassen (in freiburg im breisgau), meine ausgangswerte waren bei -4,25 und -4,75 und hhv. september 2012 habe ich mit damals 26 jahren die augen gelasert. nun vier jahre später habe ich das gefühl, dass ich ne wieder eine brille brauche. die sicht hat sich verschlechtert. trockene augen habe ich auch. nachlasern könnte ich, mache ich aber nicht (nicht nur wegen den kosten, sondern auch wegen der angst, dass die trockenen augen schlimmer werden könnten). im januar habe ich einen termin beim augenarzt. das komische ist, sobald ich tröpfle wird die sicht für kurze zeit massiv besser und schärfer. naja, mal schauen was der (unabhängige) doc sagt.

    viele grüsse aus basel (schweiz)

    1. Stephanie

      Liebe Sabine,

      auf der Suche nach Informationen bin ich auf deinen ausführlichen Bericht gestoßen. Ich selbst trage seit vielen Jahren Kontaktlinsen, habe aber immer wieder Phasen, vorallem in den Wintermonaten wo ich sie überhaupt nicht vertrage. Diesen Winter ist es besonders schlimm, meine Augen sind so trocken und gereizt das ich sie nichtmal mehr für wenige Stunden reintun kann. Das ist extrem belastend für mich weil ich die Brille an mir hasse, es verändert einfach den gesamten Typ. Wenn ich mich schön anziehe wirkt es meistens nicht da die Brille den gesamten Look verändert. Ich wusste dass irgendwann der Tag kommt an dem ich mich dem Problem stellen muss. Natürlich zieht man dann eine Augenlaser OP in Betracht. Dass es solche Horrorgeschichten wie bei dir gibt wusste ich. Eigentlich muss man von Glück reden das es nicht so ausartet das am Ende noch das Augenlicht in Gefahr ist. Wenn es davon auch Geschichten gäbe würde ich es niemals auch nur in Erwägung ziehen… ein paar Worte zu deiner Erfahrung: ich Persönlich glaube schon, dass die Psyche oft eine nicht unerhebliche Rolle spielen kann. In Bezug auf die Augen kann ich da aus eigener Erfahrung sprechen. In deinem Fall glaube ich schon dass du im allgemeinen mehr „Pech“ hattest und es zu diesen schlimmen Komplikationen kam…warum genau ist schwer zu beurteilen. Ich weis genau wie du dich gefühlt haben musst. Nachts aufzuwachen weil die Augen „spinnen“, jeden Tag Schmerzen und
      Probleme zu haben ist wirklich der Horror. Hierzu kommt die extreme Angst, weil die meisten ihre Augen zurecht als wertvollstes Gut sehen. Wenn die Augen nicht in Ordnung sind, spielt früher oder später die Psyche verrückt.
      Und dann beginnt der Leidensweg erst richtig! Man wacht schon morgens auf und der gesamte Fokus ist auf die Augen gerichtet. Wie fühlen sie sich heute an? Wird das wieder ein schlimmer Tag? Man beginnt sich reinzusteigern, bildet ein Schmerzgedächtnis. Und dass ist dann der Punkt wo die Schmerzen oft psychosomatisch sind! Natürlich hattest du am Anfang Probleme aber der weitere Verlauf kann oft von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden. Das zeigt auch das Beispiel bei dir, dass du während der Schwangerschaft teilweise weniger Beschwerden mit den Augen hattest als davor. Weil dein persönlicher Fokus verlagert wurde und dein Körper sich mit Anderem beschäftigen musste. Bei mir war das ähnlich. Und zwar nicht von einer Lader OP sondern bei meinen Anfängen mit Kontaktlinsen. Man spürt sie anfänglich noch und fokussiert sich darauf. Bei mir wurde dass so schlimm dass ich ein Druckgefühl auf den Augen hatte, damals hatte ich es auch als eine Art „Taubheitsgefühl“ beschrieben, was natürlich Schmarrn ist. Es wurde so schlimm das ich am Ende mit Verdacht auf Sehnerventzündung ins Krankenhaus gekommen bin. Mein Augen haben gebrannt, gestochen, geschmerzt und ich hatte das Gefühl ich sehe noch verschwommener als sonst. Meine Augen wurden auf Herz und Nieren untersucht und sie waren absolut gesund. Die Diagnose lautete „psychosomatische Beschwerden „. Und meines Erachtens zurecht. Anfangs hatte ich tatsächlich Schwierigkeiten mit den Augen bedingt durch die Kontaktlinsen. Aber meine Ängste haben verursacht, dass es richtig schlimm wurde und auch nichtmehr wegging. Es dauerte ca. 4 Monate bis alles wieder einigermaßen normal war. Das war die schlimmste Zeit meines Lebens! Eigentlich wollte ich nichtmehr leben. Da ich anscheinend anfällig bin für psychosomatische Beschwerden was übrigens nicht gleichzusetzen mit psyschisch krank ist, bin ich extrem am Hadern ob eine Augenlaser-OP mir nicht ähnliche Beschwerden bringen werden wie bei dir. Lidrandentzündung hatte ich auch schon. Die Frage bei mir ist halt ob die Probleme mit den Augen ausschließlich von den Kontaktlinsen kamen und kommen oder ich auch so Entzündungen hatte. Ich kann nur soviel sagen dass die Probleme erst mit Tragen der Linsen anfingen sodass eine Laser OP eventuell doch Sinn machen könnte. Nach deinem Bericht allerdings bin ich mir wieder mehr als unsicher, weil ich deine Probleme absolut glaubhaft finde und ich mehr sehr gut vorstellen könnte, dass es bei mir ähnlich verlaufen könnte. Brille ist für mich aber keine Alternative sodass ich nun erstmal auf harte Linsen umsteigen werde. Ich hab gehört dass die Anfangszeit auch der Horror sein kann aber dass sie nach ca. einem Monat sehr gut vertragen werden und ein geringeres Risiko für die Augen birgen als weiche Linsen. Außerdem kann man die Gesundheit der Augen unterstützen. Dampfbäder und Augenvitamine sind hier sehr hilfreich. Omega 3 und 6 Fettsäuren sowie Selen sollen tolle Ergebnisse gegen trockene Augen liefern.
      Zunächst werde ich erstmal so vorgehen, sollte ich die harten Linsen auch nicht vertragen muss das Thema erneut aufgerollt werden und ich denke langfristig werde ich wohl nicht um eine Augenlaser Op rumkommen. Ich ziehe dann aber Erwägung erstmal nur ein Auge operieren zu lassen auch wenn die Ärzte davon abraten. Außerdem konnte ich in den vielen Infos im Internet in Erfahrung bringen, dass die Femto Methode einen längeren Heilungsprozess haben. Ich freue mich über Feedback. Es wäre auch hilfreich wenn ihr über Erfahrungen mit harten Linsen berichten könntet. Was für mich ein wichtiges pro für die OP darstellt ist die Tatsache dass gerade weiche Linsen die Augen auf Dauer so schädigen können dass es wirklich ernst werden kann.
      Alles liebe für euch!
      Stephanie

  37. Michi

    Liebe Stephanie,
    mir ging es sehr ähnlich wie Dir mit weichen Kontaktlinsen, deswegen bin ich vor etwa 3 Monaten auf formstabile umgestiegen.
    Ich trage im Moment immer noch die Probelinsen, weil ich mir keine Linsen für über 100€ kaufen möchte, die nicht 100%ig passen.
    Viele beschreiben die Eingewöhnungsphase als „Qual“. Diese Qual bestand bei mir wenn, dann nur im Kopf. So ähnlich wie du bereits in puncto weiche Linsen beschrieben hast, nur weitaus weniger schlimm.
    Es ist schwierig, in der Eingewöhnungsphase zu unterscheiden, was normal ist und was nicht. Hier hilft dann nur ausprobieren. Wenn man weiß, dass es besser werden wird, kann man diese Phase locker überstehen. V.a. als ehemaliger Weichlinsenträger, der wegen zu trockener Augen umsteigt.
    Inzwischen kann ich mit den harten Linsen z.B. problemlos Parfum benutzen, was ich mit den weichen schon lange nicht mehr ohne Augenbrennen konnte. Die Pflege der Linsen habe ich jedoch unterschätzt und bin selbst Schuld, dass weiße Pünktchen auf den Linsen sind, die nur sehr schwer wegzubekommen sind. Aber dazu gibt es ja glücklicherweise die Probelinsen, mit denen man eine Art Routine entwickeln kann.
    Trotz den besser verträglichen (aber sehr umständlich zu reinigenden) harten Linsen denke ich über eine Lasik OP nach und werde mich zumindest mal beraten lassen. Ich betreibe Reitsport, was viel Staub bedeutet und sich nicht gerade positiv auf den Tragekomfort der Linsen auswirkt.
    Auf Dauer sind also weder Linsen, noch Brille eine Lösung für mich.

    Alles Gute an alle Leser 😉

    1. Ursel

      Hallo Michi, ich würde echt dringend von einer Femtolasik abraten. Reitsport und viel Staub ist gar nicht gut. Der Flapp, der dabei geschnitten wird, heilt tatsächlich nie wieder wirklich in der Tiefe wieder an, entgegen dem was Ärzte so sagen. Ich habe inzwischen auch meinen Lasik Termin wieder abgesagt. Die Gefahr, dass bei gewissen Hobbies Dreck in die Augen gerät oder was anderes, kann leicht zum Verschieden des Flapps führen und im schlimmsten Fall ist dann eine sofortige Hornhauttransplantation vom Spezialisten nötig. Mit wäre da das Risiko bei solcher Sportart zu hoch. Besser noch Mal genauer informieren. Nutzen-Risio Abwägung. Brille bietet sogar noch Schutz für die Augen, Flapp destabilisiert das gesamte Auge. Ich bin auch kein Brillenfan, aber inkalkulierbare Risikem in Folgeops sollten einen zumindest noch mal genau alles überdenken lasen. Alles Liebe, Ursula

  38. HimterfragenderFragenSteller

    Sie sagt sie sei Arbeitsunfähig gewesen (computerjob) aber um solch große text zu verfassen reichts? Ich habe meine augen auch lasern lassen (vor 11 monaten) und habe keinerlei probleme.

  39. rike007

    Es ist sicherlich ein unterschied ob man einen kurzen Text erfasst oder mehre Stunden am PC sitzen mUSS.
    Ich glaube schon an sie richtigkeit dieser Geschichte. Habe ähnliches mitmachen müssen durch eine andere op. Es ist höle.
    Gruss

  40. Fanny

    Hallo Sabine und alle da im Forum

    Mich würde interessieren, von all denen, bei denen es nicht so gut gelungen ist zu hören, ob die Augentrockenheit auch schon vor der OP ein Problem war, ob ihr eure Linsen gut vertragen habt etc…

    Liebe Grüsse und gute Besserung an alle, denen es nicht gut geht.

    1. renata

      An deine Stelle würde ich die Augen untersuchen!
      Schirmer Test, Break up Time, Maibomdrüsen und dann eine Entscheidung treffen, ob du eine OP machst.

      1. Fanny

        Hallo Renata

        Danke für deine Tipps, ich nehme an, das sind Dinge, die vor der OP’s vom Augenzentrum kontrolliert werden, oder?

        Ich hab die Frage deshalb gestellt weil ich sehr trockene Augen habe&jetzt ständig Probleme wenn ich mal Linsen trage…und ich hab einen Horror davor, dass ich nach der Operation auch Brennen, Jucken&Störgefühle im Auge habe, weil meine Augen schon vorher trocken waren. Aber das scheint gemäss Berichten nicht zwingend der Fall zu sein…

  41. Maxi

    Hallo an alle. Ich überlege mir auch die Augen lasern zu lassen, allerdings mit der neuen RelaxSmile Methode. Es wird kein Flap geschnitten und die Heilung soll ohne Probleme verlaufen. Man kann sogar am nächsten tag sport treiben und trockene Augen soll es auch nicht geben. Vielleicht wäre das eine Option um ein Desaster zu vermeiden. Hätte da jemand Erfahrung oder so? Mein Arzt hat gemeint ich sollte lieber auf Femto zurück greifen wegen Erfahrung mit der methode usw. aber nach der Geschichte hier never!!!! Danke Sabine fürs ausführliche schildern. Hoffe das wird alles wieder und beim Rest auch!!!

  42. RobertJar

    Forte Love ist ein Präparat, das ausschließlich für die Wiederherstellung der weiblichen Gesundheit geschaffen ist. Dieses Mittel, das gerufen ist die Probleme des Familienlebens, das zwischen dem Männern und die Frauen entsteht zu lösen. Es wird für Sie die täglichen Probleme nicht lösen, aber es ist fähig, die Ordnung im intimen Leben wieder herzustellen. Natürlich nur, falls das Problem gerade in der Frau.

    Leider, aber so kommt es vor, dass mit der Zeit der Lieblingsmann aller weniger erwünscht wird. Ich habe mich auf der persönlichen Erfahrung überzeugt, dass nach einigen Jahren des gemeinsamen Aufenthaltes des Gefühles erlöschen. Wird Sex schon nicht so haben es ist angenehm. Oft solcher Wunsch fehlt gar. Obwohl noch vor fünf Jahren dieser Mann mich verrückt machte und war erwünschtest.

    wirkt auf erogen die Zonen

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